Auf der Suche nach dem Neuen im Alten

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MOVE-Utopia mit Commons-Barrio

Das MOVE-Utopia-Festival (kurz: das MOVE) wird 2019 vom 10. bis 14. Juli in der „Freien Feldlage“ in Harzgerode stattfinden. Das MOVE ist ein Ort des solidarischen, nachhaltigen, herrschafts- und hierarchiefreien Miteinanders. In verschiedenen „Barrios“ (Nachbarschaft, Quartier) stellen verschiedene Gruppen ihre Ideen einer Welt nach Bedürfnissen und Fähigkeiten vor. Das Commons-Institut (CI) wird ein Commons-Barrio auf dem MOVE gestalten!

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Kategorien: Commons, Termine

23. März 2019, 14:37 Uhr   6 Kommentare

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Der globale Streik als globales Commoning

Fridays For Future in Frankfurt. Bild: Sebastian Scholl CC-NC-SA

Sicher habt ihr es alle mitbekommen. Vorgestern gab es die vermutlich globalste Schüler_innendemo aller Zeiten mit mehr als einer Million Teilnehmer_innen. Meine Eindrücke von dieser Bewegung könnt ihr hier nachlesen. Aber darum soll es jetzt gar nicht gehen. Sondern um die Perspektive, die dieser Erfolg aufmacht.

Ich denke diese Bewegung ist deshalb so erfolgreich, weil sie mit einer ebenso klaren wie radikalen Botschaft gestartet wurde:

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Kategorien: Arbeit & Freiheit, Commons, Lernen, Praxis-Reflexionen

17. März 2019, 00:26 Uhr   21 Kommentare

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Society After Money. A Dialogue

Project Society After Money

NOW RELEASED!

Project Society After Money is an interdisciplinary project between commons theory, evolutionary political economy, media studies and sociology, that enter into a dialogue with one another in order to look at their specific theories and criticisms of money. Conceived as the beginning of a necessary interdisciplinary dialogue, the possibilities of post-monetary forms of organization and production are taken into account and examined. On one hand there is a lot of talk about ‚digital revolution‘, ‚mediatized society‘, ’networks‘, ‚Industry 4.0‘. On the other hand the present is described in terms of crisis: ‚financial crisis‘, ‚economic crisis‘, ‚planetary boundaries‘. At once there is the description of a media-technological change along with massive social and ecological disruptions.

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Kategorien: Commons, English, Theorie

12. März 2019, 14:28 Uhr   Kommentieren

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Ein Softwarekonzept für transpersonales Commoning – Grundlagen

Wie kann Commoning gesellschaftlich bestimmend werden? Über eine Auseinandersetzung mit „Kapitalismus aufheben“ (Sutterlütti/Meretz) wurde im „Ausdehnungsdrang moderner Commons“ als Grundvoraussetzung dafür auf die Entwicklung einer Plattform für transpersonales Commoning geschlossen, welche bestimmte Qualitäten beinhalten muss. Damit diese Möglichkeit realisiert werden kann, soll sich dieser Plattform jetzt schrittweise angenähert werden. Die Reihe richtet sich dabei vorrangig an Entwickler*innen und soll nicht nur das Programm umreißen, sondern auch den theoretischen Hintergrund verständlich machen, auf welchen sich die einzelnen Softwareelemente beziehen. Das Konzept wird dabei in Zusammenarbeit mit dem Entwickler Robert ausgearbeitet, welcher bereits das Freie-Software-Projekt „grouprise“ mitgegründet hat.

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Kategorien: Commons, Eigentumsfragen, Freie Software, Soziale Netzwerke

12. Februar 2019, 21:41 Uhr   32 Kommentare

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Marx for Newbies

ARTE hat eine kleine Webserie mit fünf Clips zu Marx gemacht: „Marie meets Marx“. Ist mir völlig entgangen, danke an Sarah für den Tipp. Die Clips zu je fünf oder sechs Minuten schürfen nicht tief, das ist auch kaum zu erwarten. Dennoch finde ich sie erstaunlich „heterodox“: Warenform wird als wichtiger Begriff eingeführt, Arbeit wird nicht verheiligt, Entfremdung hervorgehoben – und immer wieder im Abgleich mit aktuellen Erscheinungen. Hier alle fünf Clips beginnend mit der „Ware“:

»Ich kaufe Waren, also bin ich! … alles wird warenförmig.«
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Kategorien: Medientipp

22. Januar 2019, 21:26 Uhr   1 Kommentar

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Und was ist mit gewaltsamer Aneignung?

Ich halte keinen Vortrag zum Thema Commonismus in welchem nicht mal die Frage nach Gewalt kommt. Entweder nach dem Umgang mit zwischenmenschlicher Gewalt wie Mord, psychische Gewalt, etc. oder Gewalt zur Aneignung von Ressourcen. Dieser Text beschäftigt sich mit der zweiten Form von Gewaltfrage. Wir hatten die Frage ja auch schon bei unseren Theorie-Treffen und ich bin mit meinen (und unseren) Antworten dort und bei Vorträgen nur teilweise zufrieden. Mit diesem Dialog-Text laden ich dazu ein, über das Thema nochmal weiter nachzudenken. Lisa ist auch wieder dabei, aber diesmal ist die kritische Stimme Karsten: Have fun 🙂

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Kategorien: Eigentumsfragen

14. Januar 2019, 09:29 Uhr   8 Kommentare

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Offene Verfügung oder garantierter Besitz?


Wir hatten in letzter Zeit immer wieder Diskussionen, ob die positive Bestimmung gegenüber Eigentum nun „kollektive Verfügung“ oder „Besitz“ ist. Wobei Besitz häufiger verknüpft ist mit einer Vorstellung lokaler Regeln, welche meine Nutzung über bestimmte (materiellen) Mittel wie Wohnung absichert und dabei auch sicherstellen, dass die Verfügung nicht immer offen ist. In diesem Dialog hab ich versucht ein paar Gedanken dazu zu entwickeln. Wünsche Spaß beim Lesen 🙂

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Kategorien: Eigentumsfragen

12. Januar 2019, 20:25 Uhr   15 Kommentare

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Ausgetauscht!

Eine Gesellschaft nach Bedürfnissen und Fähigkeiten kommt ohne Geld und sogar ganz ohne Tauschlogik aus, argumentiert Friederike Habermann in ihrem neuen Buch „Ausgetauscht! Warum gutes Leben für alle tauschlogikfrei sein muss“. Häufig komme es zu einem Bruch zwischen kapitalismuskritischen Analysen und ihren Transformationsperspektiven: Sie prangerten Entfremdung, Ausbeutung und/oder das Verstärken anderer Herrschaftsverhältnisse an, verblieben dann aber bei der Hoffnung, demokratische Bestrebungen könnten die Marktmechanismen aufheben. Doch warum sollte es einfacher sein, gegen diese zu wirken, als sie zu ersetzen? Das Buch argumentiert: Für eine tauschlogikfreie Gesellschaft einzutreten ist nicht naiv, sondern konsequent links, feministisch und zukunftsweisend.

Kategorien: Commons, Medientipp, Theorie

4. Januar 2019, 09:49 Uhr   21 Kommentare

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Von der Revolution zur Konstruktion – Transformationsdebatte der Interventionistischen Linken

Es ist nur zu begrüßen, dass die Interventionistische Linke (IL) auf ihrem Debattenblog eine Diskussion über Transformation begonnen hat. Im ersten Beitrag geht es um einen sukzessiven Aufbau von Gegenmacht, insgesamt ein sehr lesenswerter Text und hilft sicher die IL besser zu verstehen :). Der zweite Beitrag spricht sich gegen den reformistischen, schrittförmigen Einschlag des ersten Textes aus und betont die Notwendigkeit der Revolution. Für den dritten Beitrag wurde ich angefragt und ich hab versucht kurz und knapp darzulegen, weshalb der Konstruktionsprozess im Mittelpunkt der Transformationsdebatte sein sollte und wo wir hier weiterdenken könnten.

Kategorien: Commons, Theorie

27. Dezember 2018, 10:16 Uhr   2 Kommentare

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Kollektive Verfügung über symbolische und soziale Lebensbedingungen

Die Herstellung unserer gesellschaftlichen Lebensbedingungen geschieht nicht nur materiell, sondern ebenso symbolisch und sozial. In einer Inklusionsgesellschaft verfügen wir somit auch über unseren sozialen und symbolischen Bedingungen kollektiv. Dieser Text versucht diese Bedeutung kollektiver Verfügung etwas weiter zu denken.

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Kategorien: Eigentumsfragen, Theorie

25. Dezember 2018, 21:16 Uhr   Kommentieren