Auf der Suche nach dem Neuen im Alten

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Droht das Aussterben der Menschheit durch die Klimakrise?

Die Klimakrise ist endlich in aller Munde. Das ist gut. Greta Thunbergs „I want you to Panic“ ist genau der Richtige Aufruf. Die Folgen der Klimakrise werden schon jetzt schwer beherrschbar sein. Selbst wenn die Klimaziele von Paris eingehalten werden sollten – wonach es gerade ganz und gar nicht aussieht – werden die Folgen verheerend sein. Schon jetzt sterben Menschen wegen der Klimakrise. Dazu kommen mindestens zwei weitere dramatische ökologische Krisen: Das Artensterben und der Verlust von landwirtschaftlich nutzbarem Boden. Alle drei Krisen können sich gegenseitig verstärken. Wenn das ungebremst so weiter geht, werden vermutlich Milliarden von Menschen sterben und in der Folge könnte auch unsere Zivilisation an ein Ende kommen. Dazu gibt es durchaus wissenschaftlich fundierte Hinweise. Zusätzlich liest und hört man aber immer mal wieder die Warnung vom „Aussterben der Menschheit“. Ich war neugierig: Stimmt das? Ist da was dran? Kann das wirklich sein?

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Kategorien: Medientipp, Praxis-Reflexionen, Soziale Netzwerke

13. August 2019, 15:06 Uhr   4 Kommentare

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Motiviert leben, statt erzwungen arbeiten

Einer der zentralen theoretischen Angriffe gilt dem kapitalistischen Menschenbild: dem Homo oeconomicus. Dies ist ein Wesen, das grundsätzlich versucht, möglichst wenig zu tun und möglichst viel zu bekommen. Wir sagen: Die Utopie, ist eine Gesellschaft ohne Arbeit, ohne leistungsvermittelten Konsum. Eine Gesellschaft in der wir unabhängig davon, was wir tun, bekommen, was wir brauchen. – Hier läuten alle Alarmglocken des kapitalistischen Subjektes: „Eine Welt, in der Menschen das tun, was ihnen wichtig ist? In denen niemand zur Arbeit gedrängt und gezwungen wird? In denen ich darauf hoffen muss, das die Ärztin operiert und die Bäckerin bäckt, weil es ihnen wichtig ist? Habt ihr noch alle Tassen im Schrank? Was ist denn bei euch falsch gelaufen?“

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Kategorien: Arbeit & Freiheit, Commons, Theorie

10. August 2019, 09:57 Uhr   5 Kommentare

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Wider dem Über-Ich, für die Gefühle

Auf der Attac Sommerakadamie durfte ich vergangenes Wochenende ein „Theater der Unterdrückten“ kennenlernen. Ich fand die Methode sehr spannend, aber ich wurde unheimlich wütend. Wütend über den Selbstbezug den das Theater uns nahelegte. Ich glaube es ist für die Überwindung von Herrschaft entscheidend anders mit uns selbst umzugehen. Einige wenige Gedanken möchte ich hierzu anhand des Beispiels entwickeln.

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Kategorien: Praxis-Reflexionen

6. August 2019, 01:22 Uhr   1 Kommentar

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Commons sind nicht genug …

Auf dem MOVE wurde der Widerspruch von innerem Wandel und äußerem Wandel thematisiert. Also Meditation, Yoga, Bedürfnisse ernst nehmen vs. Revolution, Aktivismus, Gesamtgesellschaftliche Veränderung. Ich halte diesen Widerspruch für zentral. Aber ich glaube um dem Thema gerecht zu werden, müssen wir diesen Widerspruch noch um einen dritten Pol erweitern: kollektiver Wandel.

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Kategorien: Commons, Praxis-Reflexionen

17. Juli 2019, 10:16 Uhr   6 Kommentare

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Metapersonale Instanzen

Streifzuege 76[Kolumne Immaterial World in der Wiener Zeitschrift Streifzüge]

In unserem Buch „Kapitalismus aufheben“ (Sutterlütti & Meretz 2018) haben wir einen analytischen Rahmen entwickelt, um über Utopie und Transformation sprechen zu können. Ein wichtiges Begriffspaar ist dabei für uns das der interpersonalen und transpersonalen Beziehungen. Damit können wir zwischen Nahbeziehungen und Fernbeziehungen, wie Bini Adamczak das in ihrem Buch „Beziehungsweise Revolution“ nennt, unterscheiden. Nah- oder interpersonale Beziehungen sind solche zu konkreten anderen Personen, die ich in der Regel auch kenne. Fern- oder transpersonale Beziehungen sind solche zu allgemeinen anderen Personen, die für mich eine bestimmte Funktion erfüllen – zum Beispiel etwas produzieren. Wer das im Einzelnen ist, ist für mich nicht relevant. Bei beiden Beziehungsarten handelt es sich immer um aktuelle Beziehungen.

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Kategorien: Theorie

16. Juli 2019, 22:42 Uhr   2 Kommentare

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Lust auf Theorie?

Eine solidarische Kritik des MOVE Utopia (Teil I)

Diese Texte wollen meine Probleme mit dem MOVE aufwerfen. Sie fragen danach warum die gesellschaftliche Perspektive so häufig fehlt und weshalb Theorie oft so abstrakt und ausschließend ist, oder gar nicht erst wichtig wird. Der zweite Text versucht ein zentrales inhaltliches Problem des MOVE zu formulieren, dass aus der Betonung des kollektiven Wandels resultiert.

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Kategorien: Commons, Praxis-Reflexionen

15. Juli 2019, 15:45 Uhr   8 Kommentare

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Die Genossenschaftsgesellschaft

Logo des des Internationalen Genossenschaftsbunds

Diese Artikel knüpft an „Märkte für reale, aber nicht für ‚fiktive‘ Waren“ und „Profitmaximierung und die Alternativen“ sowie an einige Debatten in Hiddinghausen an. Kernideen ist eine Gesellschaft, deren primäre ökonomische Form Genossenschaften sind (auch Kooperativen genannt, auf Englisch oft als co-op abgekürzt – die Begriffe „Genossenschaft“ und „Kooperative“ verwende ich im Folgenden synonym). Eine Genossenschaft ist gemäß der Definition des Internationalen Genossenschaftsbunds, in dem sich mehrere hundert von ihnen zusammengeschlossen haben, ein „unabhängiger Zusammenschluss von Personen, die sich freiwillig zusammengetan haben, um ihre gemeinsamen wirtschaftlichen, sozialen oder kulturellen Bedürfnisse und Bestrebungen durch einen demokratisch kontrollierten Betrieb zu erfüllen, der ihnen kollektiv gehört.“

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Kategorien: Arbeit & Freiheit, Theorie

13. Juli 2019, 07:10 Uhr   14 Kommentare

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Veranstaltung: Klima und Klassenkampf

Im Anschluss an unseren Podcast zum Thema neulich wurde ich eingeladen eine Veranstaltung zur Klimakrise in Berlin mit zu gestalten. Hier die Einladung:

Klima und Klassenkampf: Vortrag und Diskussion

Zeit: Dienstag, 2.7., 20 Uhr
Ort: Berlin, Schwester Martha
(Ex-Rauchhaus – Mariannenplatz 1a, Eingang über Bethaniendamm)

Alle reden über das Klima. Viele Linke sind auch dafür. Aber meistens nur verbunden mit einem “, aber sozial muss es sein!” oder mit einem “Im Kapitalismus kann das halt nicht funktionieren!”. Benni Bärmann (keimform.de) erzählt euch ein bisschen was dazu, warum er das für den falschen Ansatz hält und wie Klassenkampf fürs Klima statt dessen aussehen und was das mit der Konstruktion des Kommunismus zu tun haben könnte.

Der Raum ist nicht barrierefrei und über vier Stufen zu erreichen. Die Veranstaltung findet in deutscher Lautsprache statt. Es wird veganes Essen und viel Zeit zum Vernetzen im Anschluss der Veranstaltung geben.

Update: Hier gibts eine Audioaufzeichnung.

Kategorien: Commons, Reichtum & Knappheit, Termine

28. Juni 2019, 08:07 Uhr   12 Kommentare

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Extinction Rebellion

Kategorien: Feindbeobachtung, Medientipp

13. Juni 2019, 11:04 Uhr   18 Kommentare

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Ein Softwarekonzept für transpersonales Commoning – Commoning-Prozesse, Prozessanalyse, Tätigkeitsmuster

Es gilt weiter eine konkrete Möglichkeit herauszuarbeiten, wie Vermittlungsformen einer Gesellschaft nach Bedürfnissen und Fähigkeiten mit dem Stand der heutigen Mittel gedacht und realisiert werden können. Vorausgesetzt hierbei ist, dass es sich bei den Gesellschaftsteilnehmern um Gleichrangige („Peers“) handelt und eine herrschaftliche Planungsinstanz ausgeschlossen wird. Nachdem im ersten Teil der Reihe die Struktur eines vermittelten Bedürfnisses bis zu seiner Befriedigung umrissen wurde, soll der Prozess des Commonings hier näher betrachtet werden. Der Fokus liegt dabei auf komplexen Prozessen, also solchen, die Kooperation voraussetzen.

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Kategorien: Freie Software, Soziale Netzwerke, Theorie

10. Juni 2019, 00:33 Uhr   4 Kommentare