Autor: Tilman Wendelin Alder

„Entkommerzialisierung durch Commoning“ – ein 12-minütiger Podcast-Beitrag

Im Rahmen des Podcasts „Reflekta“ rund um Suffizienz wurden wir, Marcus Meindel und ich angefragt, einen Beitrag zu machen: Entkommerzialisierung durch Commoning. Zu hören u.a. auf Spotify, sowie auf der IPU Website (Initiative Psychologie im Umweltschutz) und dauert 12 Minuten.
Siehe: https://open.spotify.com/episode/49gH3JjfbJEaX77FlkGmGF?si=-QfY7tt_TQa0g1-b_fKNUg oder hier: https://ipu-ev.de/reflekta/

Schleicht sich Commoning in die Marktlogik?

Stefan schrieb einst von der Gefahr der Marktlogik, die sich in Commons-Projekte einschleichen kann (hier): „Selbstorganisation … scheitert oft dann, wenn sich fremde Logiken in das Commoning einschleichen“ (Meretz 2012a: 63). Im Folgenden soll es um das umgekehrte Phänomen gehen: Commoning schleicht sich in Marktlogiken ein. Wie das? Die These lautet, dass sich Commoning in die Arbeitsorganisation von Unternehmen einschleicht, weil es darin doppelt funktional ist.

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