Auf der Suche nach dem Neuen im Alten
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Die Gesellschaft nach dem Geld (2)

Streifzuege 79[Kolumne Immaterial World in der Wiener Zeitschrift Streifzüge]

In der letzten Ausgabe der Streifzüge (Frühling 2020) habe ich die Entstehung und Grundüberlegungen des Forschungsprojekts Die Gesellschaft nach dem Geld (GndG) vorgestellt. Letztere habe ich in vier Punkten zusammengefasst: (1) Beiträge und Entnahmen erfolgen freiwillig und bedürfnisbasiert; (2) Menschen besitzen sowohl beitragsbezogene produktive wie nutzenbezogene sinnlich-vitale Bedürfnisse; (3) Bedürfnisunterschiede nehmen keine Interessenform an, sondern werden als Bedürfniskonflikte vermittelt; (4) die Verfügung über die Produktion und ihre Ergebnisse erfolgt kollektiv durch die tätigen Menschen.

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Kategorien: Commons, Eigentumsfragen, Theorie

13. Juli 2020, 12:04 Uhr   1 Kommentar

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ZDF – ein Tanker bewegt sich

Copyright: ZDF/CC BY 4.0

Als ein Ergebnis der Kampagne „Öffentliches Geld – Öffentliches Gut“ hat sich das ZDF entschieden, einige bildungsnahe Inhalte unter einer Creative-Commons-Lizenz freizugeben, die auch die modifizierende Nutzung in eigenen Inhalten erlaubt. Das betrifft zunächst Inhalte der Reihe „Terra X„, später sollen „Leschs Kosmos“ und „ZDF-History“ dazukommen.

Kategorien: Commons, Eigentumsfragen, Medientipp

9. Juni 2020, 17:15 Uhr   1 Kommentar

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Nem születünk önzőnek

[Hungarian translation of Friederike Habermann’s We Are Not Born as Egoists from the book The Wealth of the Commons, to be appearing in issue 125 of the Hungarian magazine Eszmélet („Conciousness“), translated by Sebestyén György – great! Also available in German]

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Kategorien: Commons, Magyar, Theorie

3. Juni 2020, 13:59 Uhr   Kommentieren

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Warum die Kopplung von Geben und Nehmen aufhören muss

[Erschienen bei Telepolis]

Corona zeigt uns die Verrücktheit unserer gesellschaftlichen Organisation. Und wie wir uns damit buchstäblich um unsere Existenz bringen

Wir halten Tauschen für eine der natürlichsten Sachen der Welt. Ist es aber nicht. Tauschen koppelt Geben und Nehmen aneinander. Du kriegst nur was, wenn du auch was gibst. In modern: Lege Geld auf den Tisch und du bekommst das Begehrte. Oder umgekehrt: Hier ist mein Geld, jetzt gib es mir. Das ist der Kern dessen, was wir als Marktwirtschaft kennen. Ist doch natürlich, oder? Tausch gibt es doch schon ewig? Geld ist eine tolle Erfindung zur Vereinfachung des Tausches? Markt ist eine Errungenschaft? Und überhaupt: Was soll daran schlimm sein? Schauen wir hin, was wir von Corona lernen können.

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Kategorien: Commons, Feindbeobachtung, Reichtum & Knappheit

25. Mai 2020, 21:57 Uhr   19 Kommentare

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Commons, Gemeinwohl, Demokratisierung – NOW!

NOW steht für Netzwerk Ökonomischer Wandel und ist ein Bündnis von Personen aus alternativen Bewegungen der Commons, Degrowth, Gemeinwohl-Ökonomie, Kollaborativ-Ökonomie, Solidarischer Ökonomie und Tauschlogikfreiheit. Das ist ein wirklich breites Spektrum. Ein Positionspapier, das sich dementsprechend inhaltlich ebenso breit liest, formuliert drei Ziele: Commons voranbringen, Märkte vergemeinwohlen und Staat demokratisieren. Die Initiator*innen verstehen ihren Aufschlag als Start für eine umfassende Debatte über notwendige Änderungen in Wirtschaft und Gesellschaft. Um den Commons.Blog zu zitieren: „Eines klar: weder Markt noch Staat können so weitermachen wie bisher.“

Kategorien: Commons, Soziale Netzwerke

13. Mai 2020, 22:46 Uhr   2 Kommentare

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Von der Empörung zur Veränderung

Der AStA der Uni Kassel hat eine Veranstaltungreihe mit dem Titel „Zukunft gestalten – jetzt!“ organisiert, die online stattfindet. Hier der Beitrag von Julia Fritzsche gefolgt von Friederike Habermann:

Kategorien: Commons, Gender, Praxis-Reflexionen

12. Mai 2020, 12:04 Uhr   Kommentieren

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Utopie und mentale Selbstverteidigung

Das WUMS!-Kollektiv hat sich der „mentalen Selbstverteidigung“ für Aktivist*innen verschrieben. WUMS steht für Werkstatt für Utopie und mentale Selbstverteidigung. Das Kollektiv möchte einen kollektiven Raum für Wissens- und Erfahrungsaustausch rund um radikale Selbstfürsorge in Zeiten von Pandemie und Krise schaffen. Für den ersten Podcast hat die Gruppe eine Umfrage mit zwei Fragen durchgeführt: „Was von dem gegenwärtigen Ausnahmezustand tut uns und der Welt so gut, dass es auch gerne nach dem Ende der Krise bleiben darf? Was tut ihr euch und anderen gerade Gutes?“ Die Antworten wurden per Telegram- und Signal-Messenger eingesammelt und zum Podcast zusammengeschnitten – sehr schön!

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Kategorien: Commons, Lernen, Praxis-Reflexionen

4. Mai 2020, 09:05 Uhr   Kommentieren

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Die Gesellschaft nach dem Geld (1)

Streifzuege 78[Kolumne Immaterial World in der Wiener Zeitschrift Streifzüge]

Das ganze wissenschaftliche Denken ist von Ware und Geld besetzt. Das ganze Denken? Nein, ein kleines gallisches Dorf …, ähm, ein kleines wissenschaftliches Forschungsprojekt erforscht eine Gesellschaft nach dem Geld (GndG). Und damit eine Gesellschaft jenseits von Ware, Tausch, Markt und Staat obendrein. Gefördert von der Volkswagenstiftung. Verrückte Dinge geschehen in schier unverrückbaren Zeiten. Doch der Reihe nach. In zwei Kolumnen möchte ich über die Grundlagen und die Umsetzung des GndG-Projekts berichten, in dem ich mitarbeite. Zunächst also zur Entstehung und den theoretischen Grundlagen.

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Kategorien: Commons, Eigentumsfragen, Theorie

27. April 2020, 06:12 Uhr   26 Kommentare

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#netzstreikfürsklima

Kategorien: Commons

24. April 2020, 07:27 Uhr   Kommentieren

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Interview zur »Gesellschaft nach dem Geld«

Kategorien: Commons, Medientipp, Praxis-Reflexionen

15. April 2020, 16:55 Uhr   Kommentieren