Monat: August 2020

Utopie – wie und warum

IMHO: Der so ziemlich beste Vortrag zu Utopietheorie (also so das wie über Utopie sprechen) den ich kenne: Bini Adamczaks Eröffnungsinput auf dem Kongress Zukunft für Alle (ab min 25:00). Einfach genial. <3

keimform.de ist umgezogen!

Na, war doch nicht so schwer…

Der Umzug ist geglückt! In der nächsten Zeit werden wir noch etwas am Layout herumschrauben, doch ab sofort gilt:

Editieren ist wieder möglich!

Schreibt gerne wieder Kommentare und auch Artikel 🙂

keimform.de zieht um!

Das kann doch nicht so schwer sein…

Das wurde auch mal Zeit: Wir ziehen auf einen fitteren Server und tauschen gleich noch das „Theme“, also das Layout, aus. Das bedeutet ab sofort:

Bitte nix mehr editieren – jetzt!

Wir ziehen die Daten vom alten Server ab, schmeissen sie auf den neuen Server und richten dort alles ein. Dann „biegen wir die Domäne um“, das heißt, keimform.de bekommt die Adresse vom neuen Server. Es dauert etwas, bis sich das „technisch herumspricht“. Ihr seht den Erfolg daran, dass ihr irgendwann das neue Layout erkennt.

Keimformtheorie 2.0?

Vor nem Monat hatten Hannes und ich ne Diskussion und da kam eine neue Idee auf: Bevor der Tausch gesellschaftlich dominant wurde, machte er noch eine weitere Veränderung durch: Er schuf sich sein eigenes System im Kleinen. Er löste hierbei noch nicht den Feudalismus als Gesellschaftssytem ab, sondern innerhalb des Feudalismus entstanden soziale Sphären welche von Tauschbedingungen beherrscht waren. In diese Sphären entfaltete sich der Tausch das erste mal systematisch, er brachte seine Logik von Konkurrenz, Verwertungszwang, Lohnarbeit hervor, aber eben nicht als dominante gesellschaftliche Logik, aber sehr wohl als transpersonal-systematische Logik. Stimmt dies müsste man eine zweite Stufe zwischen Funktions- und Dominanzwechsel einfügen. Wie immer dienen diese Überlegungen nicht nur der historischen Wissenschaft, sondern der Frage was dies für commonistische Transformation bedeutet. Zur Illustration ein kurzer verkürzter Blick in die Empirie. 

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Kongress »Zukunft für alle«

In der Einladung zum Kongress »Zukunft für alle« heißt es: »Anstatt uns von Klimakrise und Rechtsdruck entmutigen zu lassen, wollen wir auf dem Kongress gemeinsam positive Visionen entwickeln, teilen und diskutieren. Visionen, die über die kapitalistische Wachstumsgesellschaft hinausgehen und dabei konkret vorstellbar sind. Wir wollen Menschen zusammenbringen, die in unterschiedlicher Weise bereits an einer besseren Zukunft arbeiten: in sozialen Bewegungen und in ihrem persönlichen Alltag, in Medien und Bildung, in Wissenschaft und Politik, Gewerkschaften und NGOs.«

Hier ausgewählte Beiträge mit Menschen aus dem Commons-Institut:

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Die Kalkulation von Aufwand in einer Ontologie der Verbundenheit

Die folgenden Überlegungen nahmen ihren Ursprung im Rahmen der Entwicklung des „Global Commoning System“ – einem in Arbeit befindlichen Softwarekonzeptes, das unter Nutzung des Internets globale gesellschaftliche Selbstorganisation ermöglichen will.

(https://meta.allmende.io/c/transcomm)

Will ein Mensch den Aufwand für Tätigkeiten zur Her- oder Bereitstellung bzw. für Reparatur, Pflege und Erhalt abschätzen und bemessen, so denkt er heutzutage wohl intuitiv an die Zeit, die zur Erledigung dieser erforderlich ist. Konkreter ausgedrückt: Die notwendige Arbeitszeit. Zusätzlich spielt womöglich noch die Intensität bzw. körperliche oder geistige Beanspruchung der Tätigkeit eine Rolle im Sinne des Aufwandes. Zudem werden vielleicht auch Aspekte der Qualifikation, der Verantwortung und des Risikos im Angesicht der konkreten Tätigkeit mit in die Betrachtung einbezogen.

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