Kategorie: Freie Software

Future Histories zum ‚Global Commoning System‘

Nach Stefan Meretz (S01:47) und Friederike Habermann (S02:E12), war ich jetzt als dritter Aktivist des Commons-Instituts bei Jan Groos im Future Histories – Podcast eingeladen. Thematisch geht es anfangs um meinen älteren Essay ‚Der Ausdehnungsdrang moderner Commons‘ (pdf) und zeitnah dann um unser Projekt ‚Global Commoning System‘. Der thematische rote Faden dieser ganzen 2,5 Stunden ist die Komplexität einer auf Gemeinsames bezogenen Lebensweise.

Wer also Zeit und Lust hat: Hört gerne mal rein!

Und wie immer gilt auch: Wir sind ständig auf der Suche nach neuen Aktivist:innen im Projekt. Wenn ihr also eine Wichtigkeit in unserer Sache erkennt und Interesse habt, euch einzubringen, meldet euch sehr gerne!

PODCAST-LINKS: ListenNotes // youtube // spotify

Das zweite Wachstum

Wachstumskritik ist ja sehr beliebt in unseren Kreisen. Und das sicherlich zu Recht. Es ist unzweifelhaft so, dass unendliches exponentielles Wachstum auf einem endlichen Planeten nicht funktioniert und dass das in inzwischen sehr absehbarer Zeit in eine Katastrophe führen wird. Es mag zwar unendliche Ressourcen im Asteroidengürtel geben, aber niemand – außer vielleicht einer bestimmten Sorte von sehr reichen Verbrechern mit Silicon Valley Hintergrund – kommt auf die Idee das könnte unser Problem rechtzeitig lösen. Und zu Recht.

Also weg mit dem Wachstum. Problem gelöst.

Ganz so einfach ist es halt nicht. Und warum das nicht so einfach ist, erkläre ich euch jetzt:

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The ,Commoning System‘ goes Global

At least, we are trying.

As first steps, we have translated our concept presentation into English and we are working on integrating the ValueFlows vocabulary into it. ValueFlows, noted at the point, is a really exciting project. It grew out of network resource planning software that has amazing similarities to our concept, but was designed as a monolith. To break down this monolith, they initiated a discussion between different open source economics projects and quickly realized that there was a lack of a common language between these projects – both on a human and technical level. The ValueFlows vocabluar is trying to open up communication here. It’s beautiful and is already being used in projects like HoloREA and Bonfire. There is a brief and worth to read article about that topic.

Links to our english presentation: peertube / youtube

The german version, the usual call for activism and the current version of the concept below.

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‚Global Commoning System‘- Newsticker

Dieses Topic hieß anfangs ‚Crowdfunding der Issmit.app‘, wurde jetzt allerdings zum Newsticker umfunktioniert. Der sehr schlichte Grund ist, dass in unserem Projekt immer wieder Neues passiert, wir das auch hier gerne nach außen tragen möchten, aber nicht immer ein neues Topic aufmachen wollen. Zukünftig werden also in den Kommentaren die ein oder anderen Neuigkeiten veröffentlicht 🙂

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Interview mit Stefan Meretz

Auch Geschichte: Helsinki, Sommer 2015…

Im Februar 2017 trafen wir uns mit einer Gruppe von Menschen, die gemeinsam den Wikipedia-Artikel zum Stichwort „Commons“ verfassten. Mit dabei war Léa Eynaud, die zur Geschichte der neuen Commons-Bewegung promoviert und sich vorgenommen hatte, einige Personen dieser Bewegung zu interviewen.

Das Interview mit mir ist eine Mischung aus Lebensgeschichte und (neuerer) Commons-Geschichte geworden – ohne jeglichen Anspruch auf Vollständigkeit. Ein sehr subjektiver Blick auf 25 Seiten – verfügbar als PDF.

Ein Softwarekonzept für ununterbrochenes Commoning – der Konfigurationsprozess, etc.

Nachdem die Textreihe einmal komplett neu aufgearbeitet wurde und die meisten Leser:innen des Blogs wohl auch den Anschluss an unsere Systematik verloren haben (die Veröffentlichung des ersten Teils ist gute einandhalb Jahre her), würde ich zukünftig nicht mehr die neuen Teile hier vollständig vorstellen. Die Ankündigung selbst ist mir allerdings sehr wichtig, da wir uns einerseits als Aktivist:innen des ‚Global Commoning Systems‘ über Keimform zusammengefunden haben und ich anderseits auch der Auffassung bin, dass die Erkenntnisse aus der Textreihe auch außerhalb der Softwarekonzeption für das Commoning im Allgemeinen relevant sind. Dieser Teil der Textreihe dreht sich dabei um folgende Frage: Wie können wir als Commoner, die uns in einer bestimmten lokalen Umgebung zur Verfügung stehenden Mittel so einsetzen, dass unsere Kooperation möglichst effektiv zur Befriedigung unserer Bedürfnisse ist? Und um die Softwareebene erweitert: Wie können solche Kooperationen entstehen, ohne, dass wir uns kennen oder die Form der Kooperation miteinander besprechen müssen?

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GCS: Aufruf zum Aktivismus (und kurze Einführung)

Als Aktivist:innen des ‚Global Commoning System‘ – dem Freien Software-Projekt, welches versucht das Softwarekonzept für ununterbrochenes Commoning umzusetzen – suchen wir helfende Hände in mehreren Bereichen, besonders heute aber im Bereich Design. Die ersten Designentwürfe der Homepage, der Wireframes und des Logos kommen von der Aktivistin Katharina, die sich allerdings wünschen würde, dass noch jemand mit entsprechender Erfahrung ein Auge darauf wirft und die Entwürfe diskutiert. Wenn du so jemand bist oder jemanden kennst, der:die sich dafür Zeit nehmen würde, wären wir sehr dankbar. Die Homepage und die Einführungsvideos, welche ebenfalls auf dem Design aufbauen werden, sind die Grundlage unserer Crowd-Funding-Kampagne und sollen auch die Stiftungen ansprechen, über die wir das Projekt finanzieren wollen.

Nachfolgend noch eine Liste mit anderen Bereichen, in denen wir noch Unterstützung benötigen und zum Abschluss eine kurze Einführung in das Softwareprojektes, die vor einigen Monaten erarbeitet wurde.

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Die Kalkulation von Aufwand in einer Ontologie der Verbundenheit

Die folgenden Überlegungen nahmen ihren Ursprung im Rahmen der Entwicklung des „Global Commoning System“ – einem in Arbeit befindlichen Softwarekonzeptes, das unter Nutzung des Internets globale gesellschaftliche Selbstorganisation ermöglichen will.

(https://meta.allmende.io/c/transcomm)

Will ein Mensch den Aufwand für Tätigkeiten zur Her- oder Bereitstellung bzw. für Reparatur, Pflege und Erhalt abschätzen und bemessen, so denkt er heutzutage wohl intuitiv an die Zeit, die zur Erledigung dieser erforderlich ist. Konkreter ausgedrückt: Die notwendige Arbeitszeit. Zusätzlich spielt womöglich noch die Intensität bzw. körperliche oder geistige Beanspruchung der Tätigkeit eine Rolle im Sinne des Aufwandes. Zudem werden vielleicht auch Aspekte der Qualifikation, der Verantwortung und des Risikos im Angesicht der konkreten Tätigkeit mit in die Betrachtung einbezogen.

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Commonismus und Koordination

Tja, Corona schafft Zeit. Hier das nächste Video zu Koordination im Commonismus. Nach der Frage „geht das ohne Arbeitserpressung“ ja meist die zweitwichtigste. Ein paar Gedanken aus dem neuen Buch (und gerne offen für Diskussion 🙂 ). Danke vielmals an alle Menschen, die dazu Diskussionsbeiträge gemacht haben (gerade hier auf Keimform)!