Kategorie: Freie Software

‚Global Commoning System‘- Newsticker

Dieses Topic hieß anfangs ‚Crowdfunding der Issmit.app‘, wurde jetzt allerdings zum Newsticker umfunktioniert. Der sehr schlichte Grund ist, dass in unserem Projekt immer wieder Neues passiert, wir das auch hier gerne nach außen tragen möchten, aber nicht immer ein neues Topic aufmachen wollen. Zukünftig werden also in den Kommentaren die ein oder anderen Neuigkeiten veröffentlicht 🙂

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Interview mit Stefan Meretz

Auch Geschichte: Helsinki, Sommer 2015…

Im Februar 2017 trafen wir uns mit einer Gruppe von Menschen, die gemeinsam den Wikipedia-Artikel zum Stichwort „Commons“ verfassten. Mit dabei war Léa Eynaud, die zur Geschichte der neuen Commons-Bewegung promoviert und sich vorgenommen hatte, einige Personen dieser Bewegung zu interviewen.

Das Interview mit mir ist eine Mischung aus Lebensgeschichte und (neuerer) Commons-Geschichte geworden – ohne jeglichen Anspruch auf Vollständigkeit. Ein sehr subjektiver Blick auf 25 Seiten – verfügbar als PDF.

Ein Softwarekonzept für ununterbrochenes Commoning – der Konfigurationsprozess, etc.

Nachdem die Textreihe einmal komplett neu aufgearbeitet wurde und die meisten Leser:innen des Blogs wohl auch den Anschluss an unsere Systematik verloren haben (die Veröffentlichung des ersten Teils ist gute einandhalb Jahre her), würde ich zukünftig nicht mehr die neuen Teile hier vollständig vorstellen. Die Ankündigung selbst ist mir allerdings sehr wichtig, da wir uns einerseits als Aktivist:innen des ‚Global Commoning Systems‘ über Keimform zusammengefunden haben und ich anderseits auch der Auffassung bin, dass die Erkenntnisse aus der Textreihe auch außerhalb der Softwarekonzeption für das Commoning im Allgemeinen relevant sind. Dieser Teil der Textreihe dreht sich dabei um folgende Frage: Wie können wir als Commoner, die uns in einer bestimmten lokalen Umgebung zur Verfügung stehenden Mittel so einsetzen, dass unsere Kooperation möglichst effektiv zur Befriedigung unserer Bedürfnisse ist? Und um die Softwareebene erweitert: Wie können solche Kooperationen entstehen, ohne, dass wir uns kennen oder die Form der Kooperation miteinander besprechen müssen?

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GCS: Aufruf zum Aktivismus (und kurze Einführung)

Als Aktivist:innen des ‚Global Commoning System‘ – dem Freien Software-Projekt, welches versucht das Softwarekonzept für ununterbrochenes Commoning umzusetzen – suchen wir helfende Hände in mehreren Bereichen, besonders heute aber im Bereich Design. Die ersten Designentwürfe der Homepage, der Wireframes und des Logos kommen von der Aktivistin Katharina, die sich allerdings wünschen würde, dass noch jemand mit entsprechender Erfahrung ein Auge darauf wirft und die Entwürfe diskutiert. Wenn du so jemand bist oder jemanden kennst, der:die sich dafür Zeit nehmen würde, wären wir sehr dankbar. Die Homepage und die Einführungsvideos, welche ebenfalls auf dem Design aufbauen werden, sind die Grundlage unserer Crowd-Funding-Kampagne und sollen auch die Stiftungen ansprechen, über die wir das Projekt finanzieren wollen.

Nachfolgend noch eine Liste mit anderen Bereichen, in denen wir noch Unterstützung benötigen und zum Abschluss eine kurze Einführung in das Softwareprojektes, die vor einigen Monaten erarbeitet wurde.

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keimform.de ist umgezogen!

Na, war doch nicht so schwer…

Der Umzug ist geglückt! In der nächsten Zeit werden wir noch etwas am Layout herumschrauben, doch ab sofort gilt:

Editieren ist wieder möglich!

Schreibt gerne wieder Kommentare und auch Artikel 🙂

Die Kalkulation von Aufwand in einer Ontologie der Verbundenheit

Die folgenden Überlegungen nahmen ihren Ursprung im Rahmen der Entwicklung des „Global Commoning System“ – einem in Arbeit befindlichen Softwarekonzeptes, das unter Nutzung des Internets globale gesellschaftliche Selbstorganisation ermöglichen will.

(https://meta.allmende.io/c/transcomm)

Will ein Mensch den Aufwand für Tätigkeiten zur Her- oder Bereitstellung bzw. für Reparatur, Pflege und Erhalt abschätzen und bemessen, so denkt er heutzutage wohl intuitiv an die Zeit, die zur Erledigung dieser erforderlich ist. Konkreter ausgedrückt: Die notwendige Arbeitszeit. Zusätzlich spielt womöglich noch die Intensität bzw. körperliche oder geistige Beanspruchung der Tätigkeit eine Rolle im Sinne des Aufwandes. Zudem werden vielleicht auch Aspekte der Qualifikation, der Verantwortung und des Risikos im Angesicht der konkreten Tätigkeit mit in die Betrachtung einbezogen.

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Commonismus und Koordination

Tja, Corona schafft Zeit. Hier das nächste Video zu Koordination im Commonismus. Nach der Frage „geht das ohne Arbeitserpressung“ ja meist die zweitwichtigste. Ein paar Gedanken aus dem neuen Buch (und gerne offen für Diskussion 🙂 ). Danke vielmals an alle Menschen, die dazu Diskussionsbeiträge gemacht haben (gerade hier auf Keimform)!

Commonismus und der Vorrang des Sozialen vor dem Digitalen

[Erschienen in der Schweizer Zeitschrift Neue Wege 1/2.2020]

Welchen Beitrag können digitale Technologien zu einer freien Gesellschaft leisten, in der die Bedürfnisse der Menschen im Zentrum stehen? Überlegungen zu einer Utopie des Möglichen.

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Ein Softwarekonzept für ununterbrochenes Commoning – Beitrag und individueller Vorteil, […]

Im Zentrum dieses Teils steht die Kopplung von Geben und Nehmen bzw. – im eigentumsfreien Raum – die Kopplung von Beitrag und individuellem Vorteil. Erfahrungsgemäß wird dieses Moment der Software am stärksten kritisiert, denn eine unfaire Kopplung von Beitrag und individuellem Vorteil kann wiederum Momente des Leistungszwangs und der Konkurrenz hervorbringen, wie wir sie aus dem kapitalistischen System kennen und die wir im Commoning nicht haben wollen. Die Frage ist also: Wie kann Fairness im softwarevermittelten Commoning hergestellt werden?

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Ein Softwarekonzept für ununterbrochenes Commoning – Fähigkeiten, Qualifikation, Tätigkeitsgewichtung

Auf reiner Prozessebene kann das Ideal der hier beschriebenen Vermittlungsform zur effizienten Bedürfnisbefriedigung folgendermaßen ausgedrückt werden: Möglichst wenig Aufwand. Dieser ergibt sich aus möglichst wenigen unterschiedlichen Mitteln, die möglichst vielfältig verwendet werden können und möglichst lange haltbar sind. Weiter auch aus möglichst geringen Anforderungen an Fähigkeiten und Qualifikationen bei den Tätigkeiten, welche für die Herstellung und Erhaltung der Gesellschaft notwendig sind, damit möglichst viele Personen sich diesen annehmen, sprich: zuordnen können.

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