Monat: Januar 2021

Jenseits der Do-ocracy?

Stefan und ich argumentieren ja immer wieder, dass für eine Post-Arbeits-Gesellschaft Do-ocracy ein Grundsatz ist, also dass Re/Produzentinnen entscheiden wie sie ihr Produktionsmittel nutzen und ihre Güter und Dienstleistungen verteilen wollen. Nun gibt es immer wieder Kritik an dem Ansatz und ich möchte mal eine mögliche Erweiterung vorstellen und würde sehr gerne eure Meinung hören, weil es vielleicht ne größere Veränderung wäre. Ein Ausschnitt aus dem kommenden Utopiebuch:

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Nehmen, Geben, Opfern

Besprechung eines Abschnitts aus dem Buch von Georges Duby (1977): Krieger und Bauern. Die Entwicklung von Wirtschaft und Gesellschaft im frühen Mittelalter, Frankfurt am Main: Syndikat, dort: Nehmen, Geben, Opfern (S. 52 -60).

Den Text habe ich vor ein paar Jahren für mich zusammengefasst und möchte ihn nun gerne teilen.

Duby steht in der Tradition der Historikerschule Annales (Marc Bloch, Febvre, Braudel, Pirenne, Ariès, LeGoff, …). Er geht der Entwicklung von Wirtschaft und Gesellschaft im frühen Mittelalter nach. Das ist die vorkapitalistische Periode, in der kapitalistische Keimformen noch nicht vorkommen.

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Commonismus beim Dissens Podcast

Lukas Ondreka hat mich für den Dissens Podcast interviewt, ich glaub es war etwas wirr, aber mal sehen: „In einer Gesellschaft der Commons wären die Menschen frei vom Zwang zur Arbeit, sagt Simon Sutterlütti. Der Mit-Autor von „Kapitalismus aufheben“ im Gespräch über Commonismus, freiwilligen Mülldienst und Utopie als Computer-Simulation.“ Unterstützt den Podcast gerne mit Spenden!

Eigentum und Besitz bei Commons

Bei der Gelegenheit einer Zusammenfassung von Texten zum Thema „Eigentum“ habe ich einen Absatz zu Commons eingefügt, der hierfür eine Unterscheidung von Eigentum und Besitz fruchtbar macht (statt „Eigentum“ zu verwerfen). Der ausführliche Text zum Eigentum steht hier. Den Ausschnitt zu den Commons dokumentiere ich auch hier:

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