Auf der Suche nach dem Neuen im Alten
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Droht das Aussterben der Menschheit durch die Klimakrise?

Die Klimakrise ist endlich in aller Munde. Das ist gut. Greta Thunbergs „I want you to Panic“ ist genau der Richtige Aufruf. Die Folgen der Klimakrise werden schon jetzt schwer beherrschbar sein. Selbst wenn die Klimaziele von Paris eingehalten werden sollten – wonach es gerade ganz und gar nicht aussieht – werden die Folgen verheerend sein. Schon jetzt sterben Menschen wegen der Klimakrise. Dazu kommen mindestens zwei weitere dramatische ökologische Krisen: Das Artensterben und der Verlust von landwirtschaftlich nutzbarem Boden. Alle drei Krisen können sich gegenseitig verstärken. Wenn das ungebremst so weiter geht, werden vermutlich Milliarden von Menschen sterben und in der Folge könnte auch unsere Zivilisation an ein Ende kommen. Dazu gibt es durchaus wissenschaftlich fundierte Hinweise. Zusätzlich liest und hört man aber immer mal wieder die Warnung vom „Aussterben der Menschheit“. Ich war neugierig: Stimmt das? Ist da was dran? Kann das wirklich sein?

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Kategorien: Medientipp, Praxis-Reflexionen, Soziale Netzwerke

13. August 2019, 15:06 Uhr   5 Kommentare

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Zukunftsperspektive: Autoritär-chauvinistischer Kapitalismus

Zwei Gesichter des autoritär-chauvinistischen Kapitalismus (Quelle: en.kremlin.ru/events/president/news/55006, Lizenz: CC BY-SA gemäß en.kremlin.ru/about/copyrights)(Voriger Artikel: Neoliberaler Kapitalismus)

Der autoritär-chauvinistische Kapitalismus unterscheidet sich vom neoliberalen durch eine andere Schwerpunktsetzung: Er schreibt der Politik, dem Staat die primäre Rolle dabei zu, die Dinge so einzurichten, wie sie sein sollen, während dem Neoliberalismus zufolge die Politik sich vornehm zurückzuhalten hat (zumindest in der Theorie), da weitestgehend unregulierte Märkte von sich aus für die beste aller Welten sorgen würden. Auch im autoritären Kapitalismus bestimmen Marktwirtschaft und Konkurrenz zwischen Firmen die wirtschaftlichen Verhältnisse, aber der Glaube an die Selbstheilungskräfte des Marktes ist hier weniger ausgeprägt. Stattdessen greift die Politik ordnend und gestaltend ein und entsprechend wichtig ist es, die je eigenen Interessen gegenüber der Politik erfolgreich zu propagieren und als die wichtigsten durchzusetzen.

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Kategorien: Arbeit & Freiheit, Feindbeobachtung, Theorie

22. März 2018, 07:56 Uhr   4 Kommentare

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Video Reports on the European Commons Assembly

Between 15 – 17 November, 2016, The European Commons Assembly gathered in Brussels a group of commoners coming from different parts of Europe who claimed for a pan-European movement for the commons. This video shows a summary of the energizing kick-off event — followed by some more vids below.

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Kategorien: Commons, English, Medientipp

1. Februar 2017, 17:26 Uhr   Kommentieren

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Commons im Linken-Programm

logo-die-linkeNach den Piraten wollten nun auch die Linken ihren Bezug auf die Commons formulieren. Im Entwurf klingt der Titel schon mal super: »Für Commons, Dialog und Teilhabe«. Nur leider machen sich die Commons im weiteren Text dann rar, so dass ich mich am Ende des Entwurfes fragte: Was versteht die Linke eigentlich unter Commons? Das wusste sie selbst nicht so genau und hat einen eigenständigen Passus zu Commons auf dem Parteitag im dann beschlossenen Wahlprogramm gestrichen.

Übrig geblieben sind folgende Teile, die ob der Kürze vollständig zitiert werden können (jeweils mit den Überschriften, unter denen die Abschnitte auftauchen):

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Kategorien: Commons

1. Juli 2013, 07:10 Uhr   2 Kommentare

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Commons im Piraten-Programm

piratenlogoDie PIRATEN haben sich ein Programm für die anstehenden Bundestagswahlen gegeben. Darin findet sich auch ein Abschnitt (im Modul 5: Arbeit und Soziales) zu den Commons. Mal sehn, ob andere Parteien nachziehen. So liest sich der Text:

Commons (Gemeingüter): Vorfahrt für Kooperation, Selbstorganisation und Gemeinsinn

Die Piraten setzen sich dafür ein, Freiräume für Selbstorganisation zu schaffen, Verantwortung zu teilen und Institutionen nachhaltig und erfolgreich zu organisieren.

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Kategorien: Commons

15. Mai 2013, 06:12 Uhr   2 Kommentare

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Commons in grün

Es ist gut, wenn sich die verschiedenen politischen Strömungen zu den Commons ins Verhältnis setzen. Das gilt auch für die großen Parteien. Am ausführlichsten haben dies nun die Grünen, genauer: die Bundestagsfraktion, getan. Ein langer Text liegt im Entwurf vor und kann bis zum 31.1.2013 kommentiert werden. Und Kommentare hat dieser Entwurf dringend nötig. I did it.

Hier nur die wichtigsten Punkte, die mir aufgefallen sind.

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Kategorien: Commons

22. Januar 2013, 07:10 Uhr   5 Kommentare

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Besondere Umstände 5

Es gibt mal wieder eine Stunde Podcast von Antje und mir. Diesmal über das auch hier zuletzt aufgebrachte Thema Stigmergie, aber auch über Facebook, Macht und Politik, Netzfeminismus.

Kategorien: Arbeit & Freiheit, Gender, Medientipp, Soziale Netzwerke

9. Januar 2013, 15:51 Uhr   1 Kommentar

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Eine kurze Phänomenologie der Commons

[Beitrag aus dem Commons-Buch (Commons – Für eine neue Politik jenseits von Markt und Staat, Hg. Silke Helfrich/Heinrich-Böll-Stiftung); Lizenz: CC BY-SA.]

Ugo Mattei

Die Ursprünge der modernen Wissensordnung

Die Teilhabe an Gemeingütern ist kein Zugeständnis. Sie stehen Menschen einfach zu, weil sie lebensnotwendig sind. Alle haben das Recht auf einen gleichen Anteil an ihnen. Daher muss die Gesetzgebung jeden ermächtigen, dieses gleiche und unmittelbare Zugangsrecht auch durchzusetzen. Zudem tragen alle gleichermaßen Verantwortung für die Gemeingüter wie Wasser, Land, Luft. Sie teilen die Verpflichtung, deren Reichtum an nachfolgende Generationen weiterzugeben. Commons, als machtvolle Quelle von Emanzipation und sozialer Gerechtigkeit, stehen heute im klaren Gegensatz zum Staat sowie zu jener Form des Privateigentums, die vom Markt hervorgebracht wird. Doch sie wurden vom positivistischen wissenschaftlichen Diskurs regelrecht verschüttet. Wir müssen daher den Commons durch eine neue, ganzheitliche Sichtweise wieder zu ihrem Recht verhelfen, damit sie ihr emanzipatorisches Potential entfalten können.

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Kategorien: Commons, Eigentumsfragen

15. August 2012, 11:30 Uhr   9 Kommentare

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Subversives Gelächter – Hacker, Ethik und der virtuelle Kampf gegen Repräsentation und Warenform

Das Argument, Nr. 297[Der folgende Artikel ist in der aktuellen Argument-Ausgabe 297 erschienen (Inhaltsverzeichnis). Auch als PDF verfügbar.]

Ein harter Schlag gegen die Spaßguerilla?

Anfang März 2012 wurden in England, Irland und den USA fünf junge Männer verhaftet, die in Verdacht stehen, der kurzlebigen Hackergruppe LulzSec angehört zu haben. Wie anschließend herauskam, hatte das FBI schon im vorigen Sommer den mutmaßlichen Leiter der Gruppe festgenommen, dies aber geheimgehalten. Dem FBI gelang es, den jungen New Yorker „umzudrehen“ – anscheinend mit der Drohung, er müsse sonst ins Gefängnis und seine Kinder würden im Waisenhaus landen –, sodass er bei der Enttarnung der weiteren Gruppenmitglieder half.

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Kategorien: Arbeit & Freiheit, Eigentumsfragen, Medientipp

26. Juli 2012, 08:28 Uhr   2 Kommentare

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Diskursfigur 9: Jenseits der Politik

Das ist Teil 9 einer Serie wöchentlich erscheinender Artikel, deren englische Fassung im Journal of Peer Production erscheinen soll. In den Artikeln versuche ich zehn Diskursfiguren zu beschreiben, wie sie im Oekonux-Projekt in über zehn Jahren der Analyse Freier Software und commons-basierter Peer-Produktion entwickelt wurden. Mehr zum Hintergrund im einleitenden Teil. Bisher erschienene Teile: 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8.

Diskursfigur 9: Jenseits der Politik

[English]

Da es bei der commons-basierten Peer-Produktion vor allem um die Entfaltung einer neuen Produktionsweise geht, ist sie grundsätzlich eine nicht-politische Bewegung. Vollständigen Artikel lesen »

Kategorien: Freie Software, Theorie

23. Mai 2012, 07:32 Uhr   5 Kommentare