Autor: Stefan Meretz

The Bank of Common Knowledge

The Bank of Common Knowledge exports the dynamics of Free Culture and the Copyleft philosophy to general processes of knowledge generation and transmission among citizens. Work processes and methodologies are researched while the production of content, mutual education and citizen participation is carried out for the purpose of giving free access to the knowledge generated by the communities in which the Common Knowledge Bank is installed.

The contents generated are Copyleft, and can be copied, redistributed or modified freely. Based on the organization of meetings among citizens, the Bank of Common Knowledge experiments with new forms of production, learning and citizen participation. Read on. [via]

Video from Barcelona:

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Karl Marx über Freie Software

Karl Marx 1939 (Bild: public domain)Was Karl Marx vor mehr als 160 Jahren gedacht hat, wird zum Teil erst heute Realität. So auch die folgende Passage von 1844 über »Freie Software« und »Selbstentfaltung«, die Marx »individuelle Lebensäußerung« nennt (Bild rechts: Karl Marx mit 21 Jahren):

Gesetzt wir hätten als Menschen Freie Software hergestellt: Jeder von uns hätte in seiner Softwareentwicklung sich selbst und den anderen doppelt bejaht.

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Irish Friends Vote NO For Me!

Irish Friends Vote NO For Me!

There are enough reasons to reject the EU treaty — militarism, surveillance state, and neoliberalism are only three keywords. But we can’t, because we are not allowed to vote. Only the Irish people can vote. Support them to vote NO for us!

Es gibt genug Gründe den EU-Vertrag abzulehnen — Militarismus, Überwachungsstaat und Neoliberalismus sind nur drei Stichworte. Aber wir können den Vertrag nicht ablehnen, da wir nicht abstimmen dürfen. Nur die irische Bevölkerung darf abstimmen. Unterstützt sie, um für uns mit NEIN zu stimmen!

»Copyfarleft — a Critique« published

Mute-MagazineMy draft paper »Copyfarleft — a Critique« has been extensively improved by Mute-Magazine (thanx, Ben!), and has now been published online. Teaser:

In July last year Mute published Dmytri Kleiner’s critique of copyright and it’s ‚radical‘ copyleft alternative, presenting a reformist programme based on Ricardo’s ‚iron law of wages‘. But Marx demolished this analysis 140 years ago, argues Stefan Meretz. Time for FLOSS to catch up?

Read the full text here.

Silke Meyer: Reclaim Linux!

[Repost, Textquelle: sul serio #12 NETZWELTEN, Lizenz: CC by-nc-nd; Bildquelle: „No, this is not“ by LadyPain, Lizenz: CC by-nc-sa]

Seit über 20 Jahren arbeiten Menschen an einer Alternative im hart umkämpften Softwaremarkt: Linux. Hinter Linux steht kein Konzern, sondern eine Community: Sie entwickelt freie Software, damit es welche gibt, Software, die sich dadurch auszeichnet, dass sie mit Quellcode veröffentlicht wird, weiterverteilt werden darf, dass sie also transparent, kostenlos und legal kopierbar ist. Aber Linux entsteht in einem männlich geprägten und teilweise sexistischen Umfeld. Dies verhindert seine erfolgreiche Durchsetzung.

No, this is not…

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Codename: Linux

Diesen ARTE-Film kannte ich noch nicht: »Codename: Linux« ist zwar von 2001, ist aber nach wie vor eine sehr gute Einführung in die Freie Software [via]. Zu Wort kommen wichtige Protagonisten der Freien Software (Linus Torvalds, Richard M. Stallman, Eric Raymond, Alan Cox, Jon »maddog« Hall, David S. Miller, Ari Lemmke, Ted Ts’o, Eric Allman, Miguel de Icaza u.a.) und Menschen drum herum, die für die Enwicklung von GNU/Linux und der Freien Software wichtig waren (Anna und Nils Torvalds (Eltern von Linus), RedHat, RedFlag u.a.).

Erstaunlicher Abspann in dem Film:

Was bleibt übrig von dem Phänomen Linux? … Linus Torvalds Traum, die Grenzen der Computerwelt zu sprengen, ist noch nicht ausgeträumt. Aber es besteht auch die Gefahr, dass er sich zu einem der größten verpassten Chancen der Gegenwart entwickelt, nämlich dann, wenn die Freie Software nur einzig und allein den Programmcode befreit.

keimform.de mit RSS nutzen!

RSS-SymbolAus Gesprächen weiß ich, dass es nicht wenige Leserinnen und Leser des Keimform-Blogs gibt, die die Artikel ausschließlich über den Aufruf der Website www.keimform.de nutzen. Allerdings gibt es nicht jeden Tag einen neuen Artikel, manchmal jedoch gleich mehrere. Immer wieder Nachsehen ist mühevoll. Dabei gibt es ein sehr nützliches Hilfsmittel, das immer noch nicht alle kennen oder nutzen: RSS-Feeds. Obwohl es etliche RSS-Einführungen gibt, fand ich die meisten für Einsteiger_innen zu kompliziert. Deswegen schreibe ich folgenden die wesentlichen Punkte noch mal auf — direkt bezogen auf den Keimform-Blog.

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Commons und ursprüngliche Akkumulation

Im Anschluss an einen Beitrag über Slavoj Žižek stellte Benni die These auf, dass »im Commonsdiskurs … sehr viel von dem was man unter Marxisten sonst “ursprüngliche Akkumulation” nennt vorhanden« sei. Meine Reaktion war, dass ich es nur für eine »illustrative Analogie« halte, die aktuelle »Einhegung der Commons« so zu nennen. Benni fragt jedoch, was »denn die Milliarden in den Slums anderes (sind) als von der ursprünglichen Akkumulation Vertriebene«. Silke ergänzt, dass es auch heute noch so sei, das »Gemeinressourcen, die für jeglichen Produktionsprozess unentbehrlich sind, von den “commoners”« getrennt werden. Eben jenes hätte Marx mit »ursprünglicher Akkumulation« gemeint: »Trennung der Produzenten von den Produktionsmitteln«.

Methoden der ursprünglichen Akkumulation

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Peerconomy bei AntenneTux

Peerconomy-BuchAm Donnerstag, den 22.05.2008, geht AntenneTux mit ihrer dreizehnten Ausgabe bei Radio Z um 18:05 Uhr mit diesen Themen auf Sendung:

  • EEE-PC und Linux-Distros: Fachsimpeln mit Karsten, Matthias und Stu
  • Beitragen statt Tauschen: Christian Siefkes zu seinem Buch »From Exchange to Contributions«
  • Büffeln mit System: Die freie Lernsoftware »Pauker«

Das Gespräch mit Christian zu seinem Peerconomy-Buch führte ich für AntenneTux in Berlin. Wer einen Eindruck von den Inhalten des Buches bekommen möchte, für den lohnt es sich, das Interview anzuhören. In Kürze erscheint übrigens die deutschsprachige Ausgabe — mehr dazu in diesem Blog 🙂

Radio Z ist im Großraum Nürnberg – Fürth – Erlangen und Umland auf 95,8 MHz zu empfangen, in dieser Region auch auf zahlreichen Kabelfrequenzen. Näheres dazu auf der Radio-Z-Website. Dort kann man sich auch in den Radio-Z-Live-Stream einklicken. Die aktuelle Sendung wird — wie auch alle früheren Sendungen — auf der AntenneTux-Website zum Anhören oder Downloaden angeboten. Hier die direkten Download-Links zur dreizehnten Sendung:

128 KBit/s im OGG-Format (gute Qualität)

64 KBit/s im MP3-Format (passable Qualität)

Keimformen in der Kultur?

Die Diskurse verschieben sich weg von den überkommenen und zunehmend unfunktional werdenden Strukturen der bürgerlichen Gesellschaft hin zu neuen Formen der Selbstorganisation. Zeigt sich das auch im Kulturbereich? Besitzt Kultur noch oder wieder eine emanzipatorische Potenz? Wo kann man das sehen?

In der Kultur zeigen sich »Ansätze einer emanzipatorischen Kultur contra Marktdiktatur«, meint Archibald Kuhnke. In einer Veranstaltung der Berliner Gruppe »Wege aus dem Kapitalismus« hält er ein »Nachwort zur Documenta 12«:

Am Freitag, 23. Mai 2008, 18:00 Uhr, in der »Hellen Panke«, Kopenhagener Str. 9, 10437 Berlin (S/U-Bahn Schönhauser Allee)

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