Auf der Suche nach dem Neuen im Alten
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Besondere Umstände, Episode 0

Antje Schrupp und ich haben jetzt einen Podcast. Wir haben u.a. auch über Elinor Ostrom und die Commons, Wikipedia, Feminismus, den Kapitalismus und andere für dieses Blog relevante Themen gesprochen (aber auch noch über alles mögliche andere).

Kategorien: Commons, Gender, Medientipp

15. Juni 2012, 19:51 Uhr   1 Kommentar

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Mit Commons anders sehen

Die Bundeskoordination Internationalismus (BUKO) hat einen interessanten Text zum »Zwischenstand der Diskussion« über die Commons veröffentlicht. Dieser Text versteht sich nicht als Positionierung des BUKO, sondern als Zusamenfassung der bisherigen Diskussion (u.a. vom letzten BUKO-Kongress, vgl. dazu auch meinen Beitrag).

Hier nun der BUKO-Diskussionsbeitrag zu den Commons. Vollständigen Artikel lesen »

Kategorien: Commons, Gender

25. März 2011, 09:18 Uhr   1 Kommentar

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Männliche Geeks behaupten ihre Maskulinität auf Kosten weiblicher Geeks

[German translation of a post at Restructure! and Geek Feminism Blog]

by Restructure!

Die meisten männlichen Geeks [1] glauben, dass sie die traditionelle Maskulinität [2] untergraben, in dem sie für sich selbst den Begriff »Geek« einfordern und sich mit ihm identifizieren. Für die meisten männlichen Geeks ist die Geek-Identität teilweise als Zurückweisung der »Jock«-Identität [3] definiert. Entsprechend der traditionellen sozialen High-School-Hierarchie sind Jocks Männer mit einem hohen Status und männliche Geeks Männer mit einem niedrigen Status; Jocks sind Alpha-Männer und männliche Geeks sind Beta-Männer; Jocks sind maskulin und männliche Geeks sind »unmännlich« [effeminate]. Wenn sich daher ein Mann als Reaktion selbst als »Geek« bezeichnet, dann redefiniert er, was es heißt ein Mann zu sein, dann redefiniert er die Geek-Identität als maskulin.

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Kategorien: Gender, Praxis-Reflexionen

20. Juli 2010, 07:27 Uhr   15 Kommentare

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Subjektfundierte Hegemonietheorie

Friederike Habermann, u.a. Autorin des Buches »Halbinseln gegen den Strom«, stellt in einer offenen Sommeruni ihre Diss vor, die unter dem Titel »Der homo oeconomicus und das Andere« als Buch erschienen ist. Ausgangspunkt ihrer subjektfundierten Hegemonietheorie ist die Einsicht:

Letztlich sind alle Herrschaftsverhältnisse miteinander verwoben – und es geht darum, sie alle umzuwerfen.

Nur wie angehen? Mit einem Baukasten marxistischer und postmoderner Theorieansätze: Michel Foucaults Gouver­ne­mentalität, Antonio Gramscis Hegemonietheorie, Jacques Derridas Poststrukturalismus, dem Postmarxismus von Ernesto Laclau & Chantal Mouffe sowie dem Post­feminismus von Judith Butler und dem Postkolonialismus von Gayatri C. Spivak.

Termin: 1. bis 6. August. Mehr Infos hier.

Kategorien: Gender, Termine, Theorie

1. Mai 2010, 08:37 Uhr   1 Kommentar

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Kritische und Solidarische Universität Wien

Die Kritische und Solidarische Universität (KriSU) befindet sich derzeit noch im Aufbau und öffnet alsbald ihre Türen. Sie versteht sich als ein Ort der Selbstverwaltung, des Austauschs und der Diskussion. Als ein Ort der emanzipativen und kritischen Wissensproduktion, der alternative Lebens- und Produktionsweisen gegen Kapital und Staat diskutiert und umsetzen möchte. Die herrschenden gesellschaftlichen Machtverhältnisse hinterfragend, ergründet sie u.a. die Einbettung der traditionellen Universität in den kapitalistischen Verwertungsprozess, versucht alternative Lebensweisen aufzuzeigen und vorzuleben sowie eine Solidarische Ökonomie zu diskutieren und zu fördern. Feminismus, Antirassismus und das Engagement gegen Antisemitismus und Islamophobie sind Grundlagen der KriSU und als wichtige Bestandteile ihrer Praxis zu verstehen.

In Abgrenzung von der traditionellen Universität richtet sich die KriSU an Menschen mit und ohne Matura. Sie steht offen für Alle, unabhängig von sozialer Herkunft, Staatsbürger_innenschaft und/oder dem Zugang zu finanziellen Mitteln, die sich mit den Grundsätzen der KriSU einverstanden erklären. Sie möchte Tanz-, Theater- und Musikgruppen, Künstler_innen, Arbeiter_innen, Hausmännern und -frauen, Migrant_innen, Studierenden und Nicht-Studierenden sowie anderen gesellschaftlichen Gruppen Raum für Diskussionen und Aktionen bieten.

Wir laden ein, die KriSU mitzugestalten, mit Leben zu füllen und aktiv am Aufbau eines solidarischen Lebens mitzuwirken. Es ist Zeit, unser Leben eigenständig in unsere Hände zu nehmen!

Weitere Informationen über Zeit und Ort der Eröffnung findest du bald unter http://krisu.blogsport.de/

Kategorien: Soziale Netzwerke

1. Dezember 2009, 16:50 Uhr   5 Kommentare

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Gender Trouble bei den Piraten

3667539020_fe08418fb2_mSchon länger gibt es eine schwelende Auseinandersetzung in und um die Piratenpartei. Sie wurde oft als Männerpartei bezeichnet und meist war das kritisch gemeint. Jetzt hat eine harmlose Nachfrage die Blogosphäre zum Kochen gebracht. Julia Seeliger (Grüne) wollte bloß wissen, wie hoch denn der Anteil der Frauen bei den Piraten sei. Das kann ihr nun aber leider niemand beantworten, weil dieses Datum bei den Piraten nicht erhoben wird. Nun könnte man das einfach mit Datensparsamkeit begründen, aber das hieße die ideologische Bombe zu unterschätzen, die in diesem an sich harmlosen Fakt lauert. An der daraus sich entwickelnden Auseinandersetzung kann man nämlich viel lernen. Sowohl über die Piraten als auch über den aktuellen Stand des Feminismus hierzulande. Die ganze Auseinandersetzung hat sehr viele Parallelen zu Fragestellungen um den niedrigen Frauenanteil in Freien Sofware Projekten, was ja hier auch schon öfter Thema war. Scheinbar regt das Thema Nerdkultur vs. Feminismus jetzt aber mehr auf, wo es in die politische Sphäre vordringt.

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Kategorien: Gender, Medientipp

4. September 2009, 13:24 Uhr   63 Kommentare

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Provisorische Gedanken über Commons, Krise, ursprüngliche Akkumulation und Feminismus

Trotz unerträglicher Hitze versuche ich mich mal an einem weiterer Beitrag zur Debatte um Gemeingüter und die ursprüngliche Akkumulation.

Stefan schrieb in seinem Artikel ja nicht ganz unrichtig, dass man nicht alles in einen Topf werfen solle, dass es also signifikante Unterschiede zwischen der „ursprünglichen Akkumulation“ wie sie Marx beschreibt, der „fortgesetzten ursprünglichen Akkumulation“ wie sie Luxemburg beschreibt und der Einhegung der Commons damals und heute gibt. Ich habe dazu ein paar noch ziemlich ungeordnete Gedanken (wie schon der Titel deutlich machen sollte). Und wie es so meine Art ist, mißbrauche ich euch, um sie zu ordnen.

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Kategorien: Commons, Gender, Theorie

1. August 2008, 15:38 Uhr   7 Kommentare

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Ökonomie, Feminismus, Seminar

Kategorien: Gender, Termine, Theorie

17. April 2007, 18:29 Uhr   Kommentieren

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Bericht vom CCC

Der 23. Chaos Communication Congress ist gestern zu Ende gegangen. Im Bereich Freie Software gab es eher wenig neues:

Zu dem von Stefan vorab analysierten Vortrag „The Rise and Fall of Open Source“ konnte ich nicht, aber (wie ich von anderen gehört habe) scheint der Vortrag auch nicht so doll gewesen zu sein.

Über „The gift of sharing“ gibt es kaum positives zu berichten — leider war der gesamte Vortrag ähnlich inkohärent und seltsam („keep the flow going“) wie der Titel 🙁 . Wer wissen will, wie und warum Freie Software und Freie Kultur wirklich funktionieren, sollte lieber Yochai Benklers Analyse der Peer-Produktion lesen.

Sehr viel interessanter war „Freie Software — Eine Chance für Afrika?“

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Kategorien: Freie Inhalte, Freie Software

31. Dezember 2006, 16:53 Uhr   Kommentieren