Autor: Stefan Meretz

How Does P2P Differ From Other Forms of Collaboration?

world-and-us[Repost with permission (ask here) from a series of articles on P2P & Marxism: part 2, read part 1 here]

By Jonathan Clyne

Collaboration has existed before P2P production and many different forms continue to exist side by side with it. It could therefore be easy to dismiss P2P as nothing new under the sun. Yet that would be a mistake. Several things make P2P unique. In order to understand that it is worth comparing with other forms of collaboration.

The most common form of collaboration, outside the private sphere, exists at any workplace. Simply in order to get the work done people must collaborate. Superficially, it would be easy to identify the difference between P2P and other collaboration on the work place by saying that collaboration at a workplace is based upon bosses deciding and ‘creating’ a team. Formally speaking that is true, but in practice, collaboration at most workplaces is, like P2P, more of a bottom up collaboration.
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Garantiertes Grundeinkommen in Zypern?

Wenn neoliberale Präsidenten ein Grundeinkommen einführen wollen — wie kann das nur aussehen? Richtig: bedingungsvoll und bedürftigkeitsabhängig. Zyperns Präsident Anastasiades hat ein »garantiertes Grundeinkommen« für alle Bürger*innen ab Juni 2014 angekündigt. Übrigens in Absprache mit der Troika (PDF). Das Grundeinkommen solle ein »würdiges Leben unabhängig von Alter, Klasse oder beruflicher Situation« sicher stellen.

Diese Probleme sind mir spontan aufgestoßen: (mehr …)

On Cognitive Surplus and Generosity

EN: Clay Shirky’s talk from 2010 is still valid: What do we do with 3 Trillion hours of spare time? Changing society!

DE: Clay Shirkys Vortrag von 2010 ist aktuell: Was machen wir mit 3 Millarden Stunden freier Zeit? Gesellschaft verändern!

Martinus-Interview

Die Kirchenzeitung der Diözese Eisenstadt (Österreich) martinus hatte mich vor dem Kongress Solidarische Ökonomie in Wien interviewt. Leider ist das Interview nicht mehr auf der Website zu finden. Da mich schon einige Leute nach dem Interview gefragt haben, veröffentliche ich hier die (ungekürzte) Fassung.

Martinus: Etwa 1.000 Teilnehmer werden in der kommenden Woche zum Kongress »Solidarische Ökonomie« in Wien erwartet. Ein Haufen Idealisten?

Stefan Meretz: Ein Haufen besorgter Menschen, die den Schritt aus der Passivität heraus gewagt haben, würde ich sagen. Sie wollen gemeinsam beraten, was getan werden kann und was schon getan wird, damit sich in der Gesellschaft etwas ändert.

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JoPP 3: The Critical Power of Free Software

Journal of Peer ProductionThe new issue of the Journal of Peer Production has been released with the title »The Critical Power of Free Software: from Intellectual Property to Epistemologies?« The issue explores the ability of FLOSS to constitute an epistemological and material critique of contemporary societies.

Content:

Editorial Notes – by Maurizio Teli and Vincenzo D’Andrea

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Hegelsche Dialektik

Im Mai 2013 fand in Hiddinghausen ein Seminar zur gesellschaftlichen Transformation statt. Meine Vorträge stelle ich nach und nach online zur Verfügung. Los geht’s mit einer »ersten Hinführung zur Hegelschen Dialektik« als Slidecast (Folien [PDF|ODP) plus Audio [OGG|MP3]).

Zwei Arten von Gebrauchswert?

Auch in nicht besonders marxologisch bewanderten Kreisen wird gerne von »Gebrauchswert« und »Tauschwert« gesprochen. Mit »Gebrauchswert« ist in der Regel der sinnlich-nutzbaren Gegenstand gemeint, während der »Tauschwert« meist eine gesellschaftliche Größe bezeichnen soll, die — nomen est omen — erst im Tausch auftritt. Diese Sicht wird oft zusätzlich mit der Annahme verbunden, dass der Gebrauchswert in allen Gesellschaften existiert (also »überhistorisch« ist), während der Tauschwert nur im Kapitalismus vorkommt oder zumindest nur dort dominant (und somit »historisch-spezifisch«) ist. Dem hat Marx himself erheblichen Vorschub geleistet, als er im Kontext des Gebrauchswerts locker von »ewiger Naturnotwendigkeit« sprach.

Damit hat sich Marx in die Grütze geritten, meint Ernst Lohoff und erklärt ziemlich plausibel, was ich immer schon vermutete:

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Bremen: Umsonstladen gekündigt – Umsonstladen bleibt!

umsonstladenDem Umsonstladen Bremen ist am 16.7.2013 gekündigt worden – mitten im Sommerloch. Schon zum 31.8. soll der Umsonstladen aus den Räumen in der Gellertstr. 85 (nahe Kornstraße in der Neustadt, 28201 Bremen) ausziehen!

Johann vom Umsonstladen Bremen erklärt:

Wegen der Kündigung machen wir jetzt jeden Dienstag 16 Uhr im Umsonstladen ein offenes Krisenplenum, um die Aktivitäten zu koordinieren – komm vorbei oder melde dich, wenn du uns unterstützen willst! Machen wir Aktionen? Welche Ausweichmöglichkeiten gibt es?

Gehen wir zum 31.8.? Wie gehen wir mit der Kündigung um? Wie gestalten wir die weitere Öffentlichkeitsarbeit? Wer hilft wie mit?

Vielleicht ist die Situation ja sogar eine Chance, neue und alte Pläne anzugehen und umzusetzen. Wir freuen uns auf eure Ideen, Rückmeldungen und … und auch nach 7 Jahren Umsonstladen in Bremen:

UMSONSTLADEN BLEIBT … EIN ORT DER IRRITATION DER KAPITALISTISCHEN NORMALITÄT !