Commons-Sommerschule 2014

BechstedtAuch dieses Jahr gibt es sie wieder, die Commons-Sommerschule. Sie findet vom 21. bis 29. Juni 2014 im bewährten NaturKulturHof Bechstedt statt. Neben der obligatorischen Commons-Einführung steht dieses Jahr der Versuch auf dem Programm, eine Mustersprache der Commons zu finden (orientiert an der Mustersprache nach Christopher Alexander). Außerdem soll die Frage der Oya-Ausgabe 24 aufgegriffen werden, welche Technik zu den Commons passt.

Anmeldungen sind noch bis zum 31. März 2014 möglich.

Übrigens: Teilnahmer_innen der letzten beiden Sommerschulen haben vor Kurzen das Commons-Institut gegründet. Sommerschulen haben eine nachhaltige Wirkung 🙂

Dank Produktivkraftentwicklung zur neuen Gesellschaft?

Illustration aus der Oya 8 zu meinem Artikel 'Eine Welt ohne Geld?' (zum Vergrößern klicken)Trägt jede Produktionsweise ihren eigenen Untergang in sich? Führten die inneren Widersprüche des Feudalismus dazu, dass der Kapitalismus entstand und ihn schließlich ersetzte? Und sorgen dementsprechend auch Entwicklungen innerhalb des Kapitalismus dafür, dass er sich selbst den Boden entzieht und zugleich den Weg für eine neue, zuvor noch nicht realisierte und realisierbare Produktionsweise bereitet?

In letzter Zeit war ich von einem solchen logischen Zusammenhang zwischen zeitlich aufeinanderfolgenden Produktionsweisen ausgegangen. Eine Reihe von Überlegungen, die vor allem durch Ellen Meiksins Woods Buch The Origin of Capitalism (2002) ausgelöst wurden, hat dazu geführt, dass ich diese Annahme nicht mehr plausibel finde.

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What is the FLOK-Society?

Rosa Roig interviews Michel Bauwens, research director for FLOKSociety.org. FLOKSociety is a research project for the government of Ecuador that aims to create a policy and legal framework for the transition towards a social knowledge economy or a „open commons-based knowledge society“. The FLOKSociety.org project is a cooperation between the Coordinating Ministry of Human Talent and Knowledge, SENESCYT and the IAEN postgraduate institute for public servants, where the project team is located. See also the Open Letter to Commoners (EN|DE).

Ungerechte Gerechtigkeit

neues-deutschland[Erschienen in der Kolumne »Krisenstab« im Neuen Deutschland vom 3.2.2014]

Stefan Meretz über Teilen und Tauschen

Menschen tauschen, immer, sie sind gleichsam »Tauschwesen«. Diese Aussage erscheint wie in Stein gemeißelt, unumstößlich, das war und ist so, und es wird immer so sein. Amen. Dabei werden hier zwei Dinge zusammengeworfen, die unterschieden gehören: Teilen und Tauschen.

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3sat-Doku „Wem gehört die Welt“

Hier nun die Doku, deren Untertitel „Wachstum durch Teilen“ ich ziemlich merkwürdig fand. Dabei hat er nichts mit dem Inhalt zu tun, gar nichts. Der Film ist auch deutlich besser als die Sendung „Scobel“ zu Gemeingütern (am 20.2.14) , zu der auch Silke Helfrich eingeladen war. Im Unterschied zu anderen gnädigen Beurteilungen fand ich die Sendung ziemlich mies. Sie war für Nichteingeweihte schwer verständlich, die Einspielungen bedienten alte, falsche Klischees und Scobel himself hat Silke völlig unmotiviert unter der Gürtellinie angegriffen („P2P nutzen auch Kinderpornoringe“). DieDoku ist dagegen für Einsteiger_innen geeignet, liefert schöne Bilder und deckt eine ganze Palette von Commons ab, geht allerdings auch nicht sehr tief. Schaut selbst:

https://www.youtube.com/watch?v=J5bify-_bHo

Open Source Biologie

„Wer weiss, vielleicht haben wir in 20 Jahren ein genetisches Wikipedia und ein zelluläres Linux, das kostenlos und frei kopierbar ist und allen zugutekommt?“ — ein Interview mit Rüdiger Trojok.

Rüdiger Trojok ist Biohacker in Berlin. Im Moment schließt er sein Biologie-Studium (Diplom) ab. Vom 24. – 26. Januar 2014 war er Teil des Projektes „DIY Bio Lounge und Bio-hackathon“ im Art Laboratory Berlin (www.artlaboratory-berlin.org) in Verbindung mit der Transmediale,  Ausstellung und Kongress zu Verbindungen zwischen Kunst, Kultur und Technologie (www.transmediale.de).

Das komplette Interview auf Linksnet lesen.

Socialist Licenses?

[Diesen Text gibt es auch auf deutsch]

[This text was also published at TripleC]

Michel Bauwens has made a proposal for a „median choice of socialist licenses“ which is based on the Copyfarleft-License of Dymtri Kleiner. In this post I try to critically analyze his proposal.

At the beginning Bauwens‘ thesis is: „the more communistic the sharing license we use, the more capitalistic the practice“. Being a prominent example the GNU GPL is called a „communist license“. Is there something in that?

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Commons – Zukunftsperspektiven jenseits alltäglicher Abwehrkämpfe

Der folgende Vortrag, den ich am 11.6.2013 beim Arbeitslosenausschuss der Gewerkschaft ver.di in Münster hielt, ist insbesondere für Einsteiger_innen in das Commons-Thema geeignet. Der Vortrag dauert 44 Min und umfasst 32 Folien, hier als Slidecast zum ansehen und anhören (Download: Folien als PDF oder ODP, Audio als OGG oder MP3).

Sozialistische Lizenzen?

Michel Bauwens hat einen Vorschlag für einen „Mittelweg sozialistischer Lizenzen“ eingebracht, der im Kern auf der Copyfarleft-Lizenz von Dymtri Kleiner beruht (wie Christian Siefkes richtig erkannt hat). In diesem Beitrag versuche ich, den Vorschlag kritisch unter die Lupe zu nehmen.

Bauwens stellt zu Beginn eine These auf: „je kommunistischer die von uns benutzten Lizenzen sind, umso kapitalistischer ist die Praxis“. Als prominentes Beispiel wird die GNU GPL hierbei als „kommunistische Lizenz“ tituliert. Ist da was dran?

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Wachstum durch Teilen?

Wirtschaft muss wachsen. Und wenn die Wirtschaft zur Shareconomy wird, dann muss auch die wachsen. So klingt das bei der Ankündigung der Sendung „Wem gehört die Welt? Wachstum durch Teilen“, die am Dienstag, den 18. Februar um 22:25 Uhr auf 3sat gezeigt wird.

Am Donnerstag, den 20. Februar um 20:15 Uhr geht’s weiter in der Reihe „Wissenschaft am Donnerstag“ mit der Sendung „Mein Auto, kein Auto“, in der der Individualverkehr in Frage gestellt wird, und um 21.00 Uhr diskutiert Gert Scobel mit seinen Gästen über das Thema “Gemeingüter” (dann hoffentlich auch im Archiv zu finden). Dann mal sehn 🙂

Weitere Infos findet ihr auf dem CommonsBlog.