Kategorie: Commons

Alien vs. Capitalism

Hier kommt nun die bei der Commons-Veranstaltung in der RLS gezeigte Auflösung der Geschichte vom traurigen Alien, dem das Privateigentum die Selbstreparatur vermasselte — und eine kleine Filmkritik im Anschluss.

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COM’ON: Gesellschaftskonzepte

Bei der COM’ON-Tagung am 10.12.2011 fand ein World Café mit fünf Tischen statt, die sich in zwei Runden mit jeweils einer Frage befassten. Nachfolgend das Protokoll vom Tisch mit der Frage »Welche Gesellschaftskonzepte werden in der Commons-Debatte diskutiert?« (Moderation: Annette Schlemm, Protokoll: Jana Flemming):

Eigene Verwicklung in Commons

  • 12 Jahre Erfahrung in Landkommune (ohne Eigentum, Solidarische Ökonomie)
  • Projekte in denen Momente nicht kommerziellen Lebens durchgesetzt werden
  • Politik und Landwirtschaft

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COM’ON: Commons pushen

Bei der COM’ON-Tagung am 10.12.2011 fand ein World Café mit fünf Tischen statt, die sich in zwei Runden mit jeweils einer Frage befassten. Nachfolgend das Protokoll vom Tisch mit der Frage »Was braucht es, um Commons zu pushen?« (Moderation: Brigitte Kratzwald, Protokoll: Stefan Meretz). Los geht’s:

In der ersten Runde wurden zwei Vorschläge besprochen: (mehr …)

COM’ON: Commons und Linke

Bei der COM’ON-Tagung am 10.12.2011 fand ein World Café mit fünf Tischen statt, die sich in zwei Runden mit jeweils einer Frage befassten. Nachfolgend das Protokoll vom Tisch mit der Frage »Was können Linke von den Commons, was können Commoner von Linken lernen?« (Moderation: Benni Bärmann, Protokoll: Markus Euskirchen):

Unsere eigenen, praktischen Zugänge zu den Commons: Stadtimkerei und OS Hardware, Gemeinschaftsgärten, Freiräume, Besetzungen, CSA, Wikipedia, Bibliothek, Internetseite, Nicht-kommerzielles: Schule, Radio, Theoriearbeit („Sozialismus“), Bücher der Stiftung könnten Commons sein, Freie Schule.

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COM’ON: Produktionsstrukturen transformieren

Einen der besten Aspekte des COM’ON—Workshop vom letzten Samstag fand ich die Art und Weise der Durchführung. Das übliche Vortrags- und Fragen+Antworten-Spiel im großen Kreis fehlte fast völlig, stattdessen gab es nach den vier kurzen (je 15 Minuten) Inputvorträgen zu Beginn nur Diskussion in wechselnden Kleingruppen von je etwa zehn bis fünfzehn Leuten. Nachmittags fand ein World-Café statt, wo an fünf Tischen parallel unterschiedliche Aspekte der Commons diskutiert wurden. Dieser Beitrag dokumentiert die Debatte an „meinem“ Tisch zum Thema: „Was passiert mit den bestehenden Produktionsstrukturen im Falle einer gesellschaftlichen Transformation?“

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Mit Commons Machtverhältnisse verändern

Mein Beitrag auf der COM’ON-Tagung am 10.12.2011:

Wenn neue Begriffe im politischen Diskurs oder in den Sozialen Bewegungen auftauchen, dann entspringen sie konkreten politischen Erfahrungen. Es waren im Fall der Commons Erfahrungen von Enteignung und Ohnmacht – trotz massiver Proteste, wurde weiterhin die Agenda des Kapitals umgesetzt, gerade auch bei der Krisenbekämpfung, die Umverteilung von unten nach oben nahm zu und demokratische Instrumente greifen nicht mehr, viele Menschen haben das Gefühl, es wird ihnen die Kontrolle über ihr Lebensumfeld und ihre Lebensbedingungen entzogen.

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Linke & Commons & Öffentliches

Mein Beitrag auf der COM’ON-Tagung am 10.12.2011:

In keiner politischen Strömung ist die Eigentumsfrage so hochbewertet wie in der Linken. Auch die Partei Die LINKE markiert einen grundlegenden Unterschied zu allen anderen Parteien – auch den Piraten übrigens – dass sie seit jeher programmatisch, kulturell und mittlerweile (seit etwa einem Jahrfünft) auch durchaus deutlicher als dereinst die PDS auch politisch in der Eigentumsfrage eine Schlüsselfrage ihrer politischer Praxis sieht. Hier hat sich deutlich eine Veränderung ergeben.

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Dam Builders and Ship Builders

Last Saturday I attended the workshop COM‘ ON! — Die alte Eigentumswelt dreht sich, see commons.rosalux.de for the homepage.

The workshop has been organized by the Rosa-Luxemburg-Stiftung which is the foundation of the party „Die Linke“ in Germany. „Die Linke“ is the socialist party in Germany. As far as I understood the Keimform people co-organized this event.

The workshop has been attended by about 40 persons. At least 8 of them were on the Oekonux list at some point. It was very nice to meet all these people again — some of them I had not met since years.

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Commons als Grundlage einer neuen Produktionsweise

Das ist der Titel meines Vortrags bei der COM’ON-Tagung am 10.12.2011 in der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Da die Audio-Aufzeichnung vor Ort misslang, habe ich den Text neu eingesprochen, um daraus den folgenden Slidecast (Folien + Ton) zu erzeugen.

Download der Folien (ODP)

Einige Bilder von der Veranstaltung gibt’s in der Zukunftswerkstatt Jena.

Commons Based queer Production

Auf diesem Schild bin ich das erste mal dem vom üblichen „Commons Based Peer Production“ abweichenden Begriff „Commons Based queer Production“ begegnet. Ich bat die Schildermaler_innen um eine Erläuterung. Here we go:

Mit dem Begriff “commons based queer production” beziehen wir uns auf die bei oekonux, keimform und anderen ausgearbeiteten Konzepte einer neuen kommunistischen Produktionsweise jenseits von Staat und Markt. Die Idee wurde angesichts tatsächlicher Produktionen im Bereich freier Software entwickelt, die auf offenen Codes und freiwilligen Beiträgen beruhen. Die “peers” kommunizieren untereinander über die zu erledigenden Aufgaben und Ziele, wie auch über die Mittel zu ihrer Erreichung. Die erstellten Produkte können frei zirkulieren (können frei heruntergeladen und kopiert werden), werden also nicht warenförmig. (mehr …)