Autor: Stefan Meretz

Why Peer Production Is Better Than Capitalism

An interview with Michel Bauwens, founder of the Peer-to-Peer Foundation:

Read the transcript of the interview here: P2P as a post-capitalist mode of production

Find more interview snippets with Michel at Peer To Peer: Social, Political, And Economic Issues In A P2P World

Arbeiterselbstverwaltung und Keimform

»Interessierter Beobachter« hat interessante Fragen aufgeworfen, die ich lieber als eigenen Beitrag diskutieren möchte. »Interessierter Beobachter« überlegt, ob die

Arbeiterselbstverwaltung … dem Keimformansatz sehr nahe sind (oder vielmehr der Keimformansatz diesen schon alten Konzepten mit seinen Problematiken)

und fragt schließlich, wie man die

Ausdehnung dieser Keimformen [wie Freie Software] auf immer größere Bereiche skizzieren … (kann), ohne bei einem bloßen Appell stehen zu bleiben

Mal davon abgesehen, dass der Keimform-Blog als Ganzes das Thema hat, sich letzterer Frage anzunähern, will ich meine Überlegungen hier skizzieren.

Übrigens: Wer ein längeres Nachdenken gerne als Artikel aufschreiben möchte, kann dies gerne tun! Dazu einfach als Nutzer registrieren, anmelden, Beitrag schreiben und Bescheid geben zum Freischalten des Beitrages.

Aber jetzt zu den Fragen nach den Keimformen, ihrer Verallgemeinerung und der Arbeiterselbstverwaltung.

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Thesen zur allgemeinen Arbeit

Der nachfolgende Text erläutert die Präsentationsfolien (PDF|ODP) meines Vortrages auf dem krisis-Seminar vom 3. bis 5. Oktober. Da es sich nur um Thesen handelt, ist der Text ziemlich dicht geschrieben. Ich möchte den Text noch zu einer größeren Publikation umarbeiten, in der ich dann ausführlicher die einzelnen Argumente ausführen werde. Die Folien enthalten einige ergänzende Zitate, die in den Thesen nicht vorkommen.

Abstract: Kernaussage des Textes (und der Folien) ist These, dass der Kapitalismus mit der »konkret-allgemeinen Arbeit«, die »unmittelbar gesellschaftliche Arbeit« ist, bei bestimmten Produkten (nämlich Universalgütern) eine Form der sozialen Vermittlung hervorbringt, die über den Kapitalismus hinausweist: Resultate konkret-allgemeiner Arbeit werden nicht über den Wert vermittelt (sprich: getauscht). Voll gültig ist dies allerdings nur für »freie Universalgüter«, während »privatisierte Universalgüter« als Bezahlgüter diese Potenz nur widersprüchlich repräsentieren.

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Crashkurs Krise

Norbert Trenkle eröffnete das diesjährige Krisis-Seminar zum Thema »Crashkurs – Finanzmarktkrise, Peak Oil und die Grenzen der Warengesellschaft« mit dem ironischen Hinweis, dass das Seminar nicht wegen des aktuellen Finanzmarkt-Crashes stattfände (und auch nicht umgekehrt!), sondern dass das Seminar schon länger geplant sei. So sei es zwar passend, aber doch zufällig, sich mitten im Crash zu treffen. Grundsätzlich gehe man zwar von einer tiefgreifenden Krise aus, doch die Verlaufsform sei eben nicht vorherzusagen.
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Wider den Überwachungsstaat

freedom not fear

Auch dieses Jahr wird offline (ja, da draußen auf der Straße!) demonstriert, und zwar gegen den Staat, der online allerlei Daten auf Vorrat speichern will. Wie schnell man aufgrund simpler Stichworte als Terrorverdächtiger in die Repressionsmühlen gerät, zeigte der Fall von Andrej und anderen im letzten Jahr sehr anschaulich. — »Kann mir nicht passieren« gilt hier nicht!

Aus dem Demo-Aufruf:

Um gegen Sicherheitswahn und die ausufernde Überwachung zu protestieren, gehen wir am Samstag, den 11. Oktober 2008 in Berlin unter dem Motto „Freiheit statt Angst – Stoppt den Überwachungswahn!“ auf die Straße. Treffpunkt ist der Alexanderplatz um 14.00 Uhr. Der Protestmarsch durch die Stadt wird mit einer großen Abschlusskundgebung vor dem Brandenburger Tor enden.

Mehr zum Thema Überwachung im Interview mit Anne, die seit ihrem mittelbaren Hineingeraten in die o.g. Mühlen ein Blog zum Thema betreibt.

What is profit?

During a recent debate on Oekonux mailing list, Patrick Anderson gave some theses about the relationshp between profit and competition. He wrote:

Profit disappears when Competition is Perfect, but Competition is usually not Perfect, so Profit is usually not Zero.

Profit and Competition are inversely related, while Profit and Monopoly are directly related. A Perfect Monopoly would enjoy Infinite Profit, right?

I found, that these theses are wrong, because they base on on the assumption, that profit raise from the circulation of commodities. Profit is not explainable as a difference of prices. But where else did the profit come from? What is profit at all?

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Life Despite Capitalism – Building Radical Economies

In the beginning of November 2008, the Escanda collective along with others will be hosting a four-day radical economics gathering. We will analyse why the current economic system has failed and we will learn from the possibilities and experiences of those working despite capitalism to build autonomous networks of production and circulation from a basis of sustainability, self organization, solidarity, respect and social/environmental justice.

The gathering will focus both on the theory of radical economics and the practice: working towards creating and building radical economies within and between our own movements and collectives.

We will provide a space for networking and there will be our very own radical marketplace for participants to bring, exchange, barter and give away goods as well as services etc. [reposted]

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Peer-Ökonomie in Hiddinghausen – Audio-Dokumentation

Hier nun die Audio-Aufzeichnungen des Peer-Ökonomie-Wochenendes in Hiddinghausen vom 29.8. bis 31.8.2008 — siehe auch die einszweidrei kurzen Berichte dazu. Die Aufzeichnungen liegt in neun Dateien vor, wobei die Qulität der ersten sechs ganz gut ist. Die Aufnahmen sieben bis neun leiden manchmal unter Windgeräuschen. Die Downloads stehen in freien OGG- oder proprietären MP3-Format zur Verfügung:

  1. Einführung in Begriff und Konzept der Peer-Produktion: OGG (45 MB) | MP3 (44 MB)
  2. Vorstellung des Modells der Peer-Ökonomie: OGG (40 MB) | MP3 (40 MB)
  3. Diskussion des Peer-Ökonomie-Modells, Teil 1: OGG (30 MB) | MP3 (29 MB)
  4. Diskussion des Peer-Ökonomie-Modells, Teil 2: OGG (41 MB) | MP3 (40 MB)
  5. Vorstellung und Diskussion der Idee des Universal-Production-Set: OGG (32 MB) | MP3 (32 MB)
  6. Vorstellung des Konzeptes eines Commons-Netzwerkes: OGG (32 MB) | MP3 (32 MB)
  7. Diskussion des Konzeptes eines Commons-Netzwerkes: OGG (19 MB) | MP3 (18 MB)
  8. Überlegungen zur Vernetzung und Feedback-Runde: OGG (20 MB) | MP3 (20 MB)
  9. Addon im kleineren Kreis: Die Luxusgüter-Produktion: OGG (24 MB) | MP3 (23 MB)

Alle Aufzeichnungen können auch auf der Peerconomy-Seite bei archive.org als Stream angehört werden.

Critique of Peerconomy Model

Stefan Merten wrote a harsh critique of the Peer-Economy Model Christian has developed. Due to the text being very long, I only re-post the headlines giving a good overview of the direction of the critique. I find it very useful, that Stefan explained his critique in this long text, although I did not share his views. I hope, that I will find the time to discover the shortcuts of the critique. But maybe others will do this too.

The headlines:

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Peer-Ökonomie in Hiddinghausen – Teil 3

Es war heiss...Schon der (erste|zweite) dritte Tag des Peer-Ökonomie-Wochenendes erreicht — die Zeit vergeht bei solchen Ereignissen immer sehr schnell. Heute vormittag hat Christian das Konzept des Commons-Netzwerkes vorgestellt. Grundidee ist, zuerst eine geeignete Infrastruktur aufzubauen — zum Verteilen von Designs, zum Verteilen von Gütern, für die Organisierung gemeinsamer Produktion, für eine spontane Kooperation und stigmergetische Interaktion — und dann wird die Peer-Produktion folgen. Auf diese Weise sollen die wesentlichen Grundbedürfnisse (die acht Essentials lt. Christian) abgedeckt werden können, wobei die Entnahme nach dem Flatrate-Modell geschieht.

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