Auf der Suche nach dem Neuen im Alten

Kategorie: Commons

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Bayerischer Zündfunk: Shareconomy

Zündfunk, das Jugendmagazin auf Radio Bayern 2, hat ein interessantes Feature zur Sharing Economy produziert: “Teilen statt Haben? Wie die Sharing-Economy unsere Wirtschaft verändert”. Nach einer Einführung kommen ab Minute 15:20 u.a. Brigitte Kratzwald und ich zu Wort und konnten ganz gut eine Kritik der Shareconomy wie auch die Commons als Alternative präsentieren. Dass die Sendung am Ende doch nur nach Regulation der Shareconomy ruft, ist verschmerzbar. Doch hört selbst:

 

Kategorien: Arbeit & Freiheit, Commons, Medientipp

3. Februar 2015, 09:31 Uhr   2 Kommentare

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Omni Commons

Kategorien: Commons, English, Medientipp

27. Januar 2015, 10:15 Uhr   Kommentieren

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Pro und Contra Stigmergie

Die Debatten um die Konturen einer neuen Gesellschaftlichkeit jenseits von Ware und Geld intensivieren sich; wir erkennen klar, dass wir uns trotz aller vereinzelten Commons-Praktiken und trotz aller Werkzeuge, die uns das komplexe Resultat unserer gesellschaftlichen Beziehungen zu antizipieren helfen, noch immer aut theoretischem Neuland befinden und versuchen müssen, die Muster eines “Vereins freier Individuen” in ihrem Zusammenwirken zu verstehen.

Ich beziehe mich im folgenden insbesondere auf diesen Beitrag von Stefan Meretz.

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Kategorien: Commons, Theorie

20. Januar 2015, 12:50 Uhr   8 Kommentare

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Gesellschaft – Individuum – Emanzipation

Im Mai 2014 fand in Hiddinghausen das Seminar »Alltägliche Lebensführung und Emanzipation« statt. Es war der Nachfolger des 2013er Seminars zur gesellschaftlichen Transformation [1|2|3]. Die beiden Inputs zu Beginn sollen nun endlich dokumentiert werden. Der erste Input versucht die Erkenntnisse des ersten Seminars zusammenzufassen. Leider liegen Folien (ODP|PDF) und Audio (OGG|MP3) nur getrennt vor. Hier die Folien zum Durchklicken:

Kategorien: Commons, Lernen, Praxis-Reflexionen, Theorie

20. Januar 2015, 06:32 Uhr   4 Kommentare

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Vorüberlegungen zu einer künftigen Ethik

Medaillon der britischen Abolitionismusbewegung (gemeinfrei, Quelle: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Wedgwood_-_Anti-Slavery_Medallion_-_Walters_482597.jpg)Die Betrachtung dessen, was gesellschaftlich anders laufen könnte, ist ohne eine ethische Perspektive recht witzlos. Man kann sich dann zwar verschiedene „andere mögliche Welten“ ausmalen, aber ob diese „besser“ oder „schlechter“ wären, ist ohne Ethik nicht unterscheidbar. Aus materialistischer Sichtweise wird Ethik allerdings gern als nachgeordnet betrachtet, gemäß Karl Marx’ berühmtem Diktum:

Es ist nicht das Bewußtsein der Menschen, das ihr Sein, sondern umgekehrt ihr gesellschaftliches Sein, das ihr Bewußtsein bestimmt. (MEW 13: 9)

Ist also unsere Ethik ein bloßes Produkt der Gesellschaft, in der wir leben, so dass wir einer künftigen andersgearteten Gesellschaft und deren Ethik nur mit Unverständnis begegnen können? Vollständigen Artikel lesen »

Kategorien: Arbeit & Freiheit, Commons, Theorie

17. Januar 2015, 07:31 Uhr   21 Kommentare

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Grundrisse einer freien Gesellschaft

aufbruch-ins-ungewisse[Artikel aus: Aufbruch ins Ungewisse]

Viele Ansätze erdenken neue Gesellschaften, indem sie interessante aktuelle Entwicklungen prognostisch verlängern. Im Zentrum stehen meist neue Technologien – Jeremy Rifkin (2014) und Ludger Eversmann (2014) machen es vor. Ob die prognostizierte neue Gesellschaft wirklich “neu” oder doch nur eine modernisierte Variante des Gehabten ist, wird selten thematisiert. Doch was macht das Neue einer Gesellschaft aus? Was überhaupt ist eine Gesellschaft?

Gesellschaft ist der soziale Zusammenhang, in dem Menschen ihre Lebensbedingungen herstellen und den sie herstellen. Gesellschaft ist somit doppelt bestimmt. Sie ist Bedingung des Machens und Gemachtes. Als Vorfindliches ist sie Rahmen des Handelns, als Aktuelles ist sie Ergebnis des (all-)täglichen Handelns. Kapitalismus als derzeit dominante Weise der Herstellung der Lebensbedingungen ist keine Veranstaltung außerhalb von uns, sondern wir stellen die sozialen Formen, die den Kapitalismus ausmachen, her. Jeden Tag, mit Notwendigkeit.

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Kategorien: Commons, Medientipp, Theorie

28. Dezember 2014, 07:53 Uhr   4 Kommentare

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Mehr Sorge für Sorgearbeit

oya-29-2014[Artikel aus Oya 29/2014, Lizenz CC by-sa]

Beate Küppers sprach mit Barbara Fried, Redakteurin bei der Rosa-Luxemburg-­Stiftung, über die neue Bewegung »Care ­Revolution«.

von Barbara Fried , Beate Küppers

Der Begriff »Care« begegnet mir in letzter Zeit immer häufiger, wenn es um Veränderungsbedarf im Gesundheitsbereich geht. Was muss ich mir darunter vorstellen?

Im engeren Sinn sind damit alle sorgenden Tätigkeiten – von der Pflege über Erziehung bis zur Unterstützung von alten oder behinderten Menschen – gemeint. »Sorgearbeit« könnte es auch heißen, aber das Wort »Care« hat sich als politisch griffiger Begriff herausgestellt, der bezahlte wie unbezahlte Tätigkeiten und verschiedene Sorgebereiche umfasst.

Auf der Webseite von »Care Revolution« wird auch von einer »Krise der sozialen ­Reproduktion« gesprochen.

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Kategorien: Commons, Praxis-Reflexionen

20. Dezember 2014, 14:51 Uhr   Kommentieren

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Commons: Kooperation statt Konkurrenz

Barbara Murac, Philosophin an der Universität Jena, gibt im ersten Teil eine gute Bestimmung des Begriffs »Commons«. Im zweiten, wesentlich längeren Teil spricht Michel Bauwens über den Übergang von der Peer-Produktion immaterieller zu stofflichen Gütern. Hierbei wiederholt er allerdings einige Standardargumente, die problematisch sind: immaterielle Güter seien stets unknapp, stoffliche Güter hingegen knapp (vgl. hier und hier und hier); Arbeit in normalen Unternehmen sei profitorientiert, Arbeit in genossenschaftlichen Unternehmen hingegen nicht (wozu die Peer-Produktions-Lizenz beitragen soll).

Kategorien: Commons, Freie Hardware, Freie Inhalte, Freie Software

13. Dezember 2014, 07:04 Uhr   2 Kommentare

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Commons auf dem »Prüfstand« — die Antworten

Hier nun unsere Antworten zu den Fragen vom Sustainable Europe Research Institute (SERI) aus Österreich:

ARBEIT

Welche Bedeutung hat Arbeit für das gute Leben?

Arbeit, verstanden als ‘Arbeit-für-Geld’, ist unter den gegebenen Bedingungen für die meisten Menschen von existenzieller Bedeutung. Gelderwerb ist für sie zur schieren Notwendigkeit geworden. Dennoch sinkt der Beitrag, den ‘Arbeit-für-Geld’ für ein gutes Leben leistet. Dies liegt am entfremdenden, oft sinnentleerten Charakter der Arbeit.

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Kategorien: Commons

10. Dezember 2014, 07:37 Uhr   3 Kommentare

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Commons auf dem »Prüfstand« — die Fragen

In Österreich lässt die Regierung “alternative Wirtschaftskonzepte” prüfen, die “die Lebensqualität und das Wohlbefinden der Menschen zu erhöhen und dabei gleichzeitig innerhalb der ökologischen Tragfähigkeit des Planeten zu bleiben” vermögen. Wow, welche Regierung macht das schon und denkt dabei an die Commons? Na, aber wie zu erwarten weisen die Fragen auf den üblichen, althergebrachten Rahmen jener Wirtschaftsweise hin, die dabei ist, jene ökologische Tragfähigkeit zu untergraben und die Lebensqualität zu reduzieren.

Silke Helfrich, unsere Nachbarin vom CommonsBlog, erhielt die Fragen vom Sustainable Europe Research Institute (SERI) und lud mich ein, die Antworten mitzuformulieren. Sie hat auch schon darüber gebloggt. Wir schrieben also ein Vorwort: Vollständigen Artikel lesen »

Kategorien: Commons

7. Dezember 2014, 07:19 Uhr   3 Kommentare