Schlagwort: warenkritik

Die post-revolutionäre Möhre. Hier und Jetzt.

People

Commons-based peer production braucht ein Commoning, also eine Form von Selbstorganisierung um Gemeingüter nicht-kommerziell und bedarfsgerecht zu verwalten. Dieser Artikel möchte einen Beitrag leisten zur Erkundung wie diese Organisierung konkret aussehen könnte: Eine Reflektion über ein Experiment „Solidarischer Landwirtschaft“. Der Artikel findet sich auch in der aktuellen Ausgabe der „Streifzüge“ und dem soeben erschienenden Büchlein „Herrschaftsfrei Wirtschaften“.

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Alien vs. Capitalism

Hier kommt nun die bei der Commons-Veranstaltung in der RLS gezeigte Auflösung der Geschichte vom traurigen Alien, dem das Privateigentum die Selbstreparatur vermasselte — und eine kleine Filmkritik im Anschluss.

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COM’ON: Commons pushen

Bei der COM’ON-Tagung am 10.12.2011 fand ein World Café mit fünf Tischen statt, die sich in zwei Runden mit jeweils einer Frage befassten. Nachfolgend das Protokoll vom Tisch mit der Frage »Was braucht es, um Commons zu pushen?« (Moderation: Brigitte Kratzwald, Protokoll: Stefan Meretz). Los geht’s:

In der ersten Runde wurden zwei Vorschläge besprochen: (mehr …)

Arbeit

Die Wiener Streifzüge erscheinen diesmal mit dem Schwerpunkt ARBEIT. Ja, Arbeit durchgestrichen, also gegen die Arbeit. Da konnte ich nicht zurückstehen und habe meiner Kolumne Immaterial World auch den Titel Arbeit gegeben, nicht durchgestrichen, deswegen aber lange noch nicht »für Arbeit«. Sondern ein Versuch einer differenzierten Darstellung.

Arbeit

Wenn alle gegen die Arbeit reden, soll hier für die Arbeit das Wort ergriffen werden. Nein, falsch, die Arbeit kann nicht belobigt werden, denn in einer abstrakten Redeweise kann man nicht für oder gegen die Arbeit sprechen bzw. schreiben. Wir kommen also auch hier nicht um die Mühe des Begriffs herum, die kolumnengemäß kurz ausfallen muss.

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Pattern 3: Beyond Commodity

This is part 3 of a weekly series of articles to appear in the journal Critical Studies in Peer Production (CSPP). In the series I try to describe analytical patterns developed by the Oekonux Project since over ten years of research on Free Software and commons-based peer production. Please visit the introducing part for the background. Already released patterns: 1, 2.

Pattern 3: Beyond Commodity

In her studies Elinor Ostrom found, that “neither the state nor the market” is a successful means for commons management (1990). (mehr …)

Peer-Produktion beim Elevate-Festival

Brigitte Kratzwald hat in ihrem Artikel »Das Potential der Peer-Produktion« einen sehr guten Überblick über die Diskussionen rund um die Peer-Produktion beim diesjährigen Elevate-Festival in Graz gegeben. Die Überschriften spiegeln die behandelten Inhalte in ihrem Artikel ganz gut wieder:

  • Peer-Produktion – alter Wein in neuen Schläuchen?
  • Produktive Arbeit?
  • Nicht was, sondern wie wir produzieren ist wichtig!
  • Von der Ware zum Commons
  • Der Kapitalismus braucht immer ein Außen
  • Entwicklung neuer Produktionsweisen + Aneignung der Ressourcen

Bei Nordwind lesen!

Noch ein schönes Zitat, auch von Brigitte teilweise genannt, es stammt von David D. Clark, dem Chef-Architekten der Internet-Protokolle:

We reject: kings, presidents and voting.
We believe in: rough consensus and running code.

Wir lehnen ab: Könige, Präsidenten und Abstimmungen.
Wir glauben an: groben Konsens und laufenden Code.

Knappheit ist künstlicher Mangel

Die nach meinem Artikel »Piraten und Knappheit und Eigentum« angestoßene Diskussion möchte ich gerne in einem eigenen Artikel fortsetzen (und dabei die Piraten weglassen). The User fragt mich:

Wie definierst du denn Knappheit?

So: (mehr …)

Wie traditionelle Denkformen überwinden?

Im Vorfeld des Artikels »Kapitalistische Keimzellen?« des Autors »libertär« — wie schon von Franz erwähnt — Diskussionen darüber, ob der Text überhaupt erscheinen könne. Viele empfanden ihn inhaltlich (traditionalistische Argumentation) und stilistisch (autoritärer Tonfall) als nicht zu keimform.de passend. Der Autor hat den Artikel daraufhin überarbeitet. Es hat sich einiges verändert, anderes ist gleich geblieben. Im folgenden folgt eine längere Befassung mit einzelnen Punkten. Anderes findet sich in den Kommentaren zum Ursprungsartikel.

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Nichtwarenförmige Erdäpfel-Ernte

Die warenkritische Kooperative Karlshof lädt ein zur Kartoffelernte:

Der Spätsommer kommt vorbei und mit ihm die beliebten Knollen aus der Erde.

Nachdem letztes Jahr mit vielen Händen nur klitzekleine Murmeln aus dem Boden gesammelt wurden, wird es dieses Jahr wieder in die Vollen gehen!

Du bist herzlich eingeladen Teil an diesem Riesenspaß zu nehmen. Vom 2. bis zum 18. September ist es soweit.

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Hamburger Projekt »Saatgut für alle«

Der Arbeitskreis Lokale Ökonomie Hamburg, über dessen Aktivitäten wir schon mehrfach berichteten, hat ein neuer Projekt gegründet: Saatgut für alle!

In einem Infobrief schreibt der AK LÖk:

Wir sammeln ab jetzt alles mögliche an Saatgut in kleinen Tüten, mit Beschriftung, Sorte, Name, Datum usw.  Wer es über hat, gibt es ab, wer es braucht und wieder aussäen möchte in Haus, Balkon oder Garten, bekommt es in kleinen Mengen. Also, das läuft wie im Umsonstladen, ein frei verknüpftes Geben und Nehmen auf der Grundlage der Nützlichkeit der Dinge.

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