Schlagwort: commonismus

Antiauthoritarian Communism and Postmonetary Alternatives

Online-Workshop, 11th of November

On saturday, 11.11.2023, AKUT invites you to an Online Workshop on Antiauthoritarian Communism and Postmonetary Alternatives with Anitra Nelson, Friederike Habermann, John Holloway and others. Feel free to distribute the invitation. 

Homepage: https://commonism.org/conference2023/

Time: 11.11.2023, 08:30am – 05:00pm EST / 2:30pm CET – 11:00pm CET

Participation link: https://us06web.zoom.us/j/9195321982?pwd=ygyrZes2ep7DJLIabbbkaOkLLy7KqS.1; Meeting-ID: 919 532 1982

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Anarchistische Gesellschaftsentwürfe

Ein spannendes Buch ist erschienen, und wir – Simon und ich – freuen uns außerordentlich, dort mit dem Beitrag „Verteilte commonistische Planung“ vertreten zu sein. Simon hat in seinem zweiten Beitrag „Parecon: Noch immer Lohnarbeit, noch immer Kapitalismus“ zusätzlich das Parecon-Modell kritisch unter die Lupe genommen (mit Antwort von Robert Hahnel).

Ich kenne anderen Beiträge sonst noch nicht, aber das Inhaltsverzeichnis des prall gefüllten Buchs verspricht eine spannende Lektüre:

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Principles AKUT/Grundsätze AKUT

[Deutsch weiter unten]

AKUT was founded. These are its principles:

The Association Critique Utopia Transformation (AKUT) develops possibilities for a society free of domination and deals with the ways to get there. At the moment we are working in three fields: joint theoretical work on utopia and transformation, educational work (brochures, videos, conferences, workshops) and strategic debates. 

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Das commonistische Internet

[Erschienen in: Utta Isop (2023, Hg.*). Lernen im Überwachungskapitalismus. Schulen und Universitäten für digitale Autonomie! Neu-Ulm: AG SPAK)]

Stellen wir uns vor, es sei vorbei mit dem Kapitalismus, der uns drangsalierte und überwachte. Wie sieht die neue Welt aus – heute, nach dem Kapitalismus – und wie das neue Internet? Und gab es damals in Zeiten des Überwachungskapitalismus nicht auch schon gute Ansätze, die heute für die Bedürfnisbefriedigung aller genutzt werden?

Für unsere Leser:innen in der Vergangenheit sei erklärt, wie die neue, die commonistische Gesellschaft funktioniert, denn das ist sie, eine auf Commons basierende und fortwährend Commons schaffende Gesellschaft. Heute weiß, nein, fühlt jedes Kind, was Commons sind, doch wie erkläre ich das den Menschen in der Vergangenheit, die davon keinen Plan haben? Vielleicht mit einer Analogie: wie die Ware, so die Commons.

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Vergesellschaftung und demokratische Planung

Bei Future Histories erschien jetzt der Mitschnitt des Panels „Vergesellschaftung und was dann? – Einblicke in eine neue Debatte um Möglichkeiten demokratischer Planung“, das bei der Vergesellschaftungskonferenz (7.-9.10.2022) stattfand. Mit Heide Lutosch, Christoph Sorg, Stefan Meretz und Jan Groos (Moderation).

Make Capitalism History

Out now: »Make Capitalism History. A Practical Framework for Utopia and the Transformation of Society« by Simon Sutterlütti & Stefan Meretz.

This open access book presents an alternative to capitalism and state socialism through the modelling of a post-market and post-state utopia based on an upscaling of the commons, feminist political economy and democratic and council-based planning approaches. It discusses the left’s need to explore non-capitalist modes of production, the inability of green or socialist market economies to produce real social and ecological change, and the need to look beyond traditional ideas of reform and revolution. The book discusses how a socio-economic organisation beyond money, wage labour, patriarchal division of work and centralised state planning may look like. It develops an approach to societal transformation based on seed forms of commons practices and social movements. This book will be relevant to activists, students and researchers interested in fundamental social change, political economy and feminist and Marxist economics.

Sorge

[Kolumne Immaterial World in der Wiener Zeitschrift Streifzüge]

Mit dem Begriff Care wird eine lange verunsichtbarte Voraussetzung für die produktive Verwertung von Arbeitskraft in die Aufmerksamkeit geholt: die reproduktive Herstellung (Kinder), Wiederherstellung (Lohnarbeitende) und Erhaltung (Kranke und Alte) menschlich-leiblicher Existenz. Alles, was der Kapitalismus nicht aus eigener Funktionslogik erschaffen und erhalten kann, er gleichzeitig als unabdingbare Voraussetzung braucht, wird aus der Wertverwertung ausgegliedert und an Frauen* delegiert. Roswitha Scholz bringt dieses Verhältnis als Wertabspaltung auf den Begriff. Als Rechtfertigung und ideologische Fundierung werden dabei Frauen* Eigenschaften und Fähigkeiten zugeschrieben, die sie besonders für Care-Tätigkeiten prädestinieren sollen: interpersonale Empathie, emotionale Achtsam- und Einfühlsamkeit, verantwortungsvolle Beziehungsorientierung, soziale Multitaskingfähigkeit etc.

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Chronos & Kairos – unite!

Auf Einladung der Gesprächsrunde „Solawi & Gesellschaftliche Transformation“ des Netzwerks Solidarische Landwirtschaft habe ich einen Vortrag mit dem unscheinbaren Titel „Mit Solawis die Gesellschaft ändern“ gehalten. Der Vortrag wurde aufgezeichnet: Ihr könnt ihn HIER anschauen und anhören, und HIER gibt es die verdichteten Folien (im Vortrag habe ich die Seiten schrittweise aufgeblättert).

Ich habe die Gelegenheit genutzt, ein paar grundsätzliche Überlegungen zur gesellschaftlichen Transformation vorzustellen, die keineswegs alleine auf meinem Mist gewachsen sind, sondern in vielen Zusammenhängen entwickelt wurden (explizit nennen möchte ich die AG „Verschränkung von Commons und Sozialen Bewegungen“ der Assoziation Kritik, Utopie und Transformation).

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Commons Verbünde Diskussion

zwischen Jan Hendrik Cropp und Gunter Kramp

Jan Hendrik Cropp hat den Text Commons Verbünde zweiter Anlauf mit einem so gehaltvollen Kommentar versehen, dass es eine intensivere Auseinandersetzung damit brauchte. Deshalb gab es im Rahmen des Commons-Institut-Frühjahrstreffens vom 5-8.5.22 eine Diskussionsrunde dazu, an der Jan auch online beteiligt war. Basierend auf dem Protokoll dieser Diskussion und zusätzlichen Gedanken von mir ist nun dieser Text entstanden, indem ich aus dem Kommentar von Jan eine schriftliche Diskussion gemacht habe.

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Sortierungen zum Tausch

[Kolumne Immaterial World in der Wiener Zeitschrift Streifzüge]

Es ist gar nicht so einfach, eine scheinbar klare Sache wie den Tausch zu bestimmen. Franz Schandl hat vor 23 Jahren einen Entwurf einer Metakritik des Tauschs veröffentlicht, dem eigentlich ein weiterer, systematisch ausgearbeiteter Text folgen sollte. Dazu kam es nie, doch wie beim Handwerkeln, gilt auch hier: Provisorien halten am längsten. So wird beim Wikipedia-Artikel zum Lemma Tausch auf diesen Aufsatz verwiesen – neben Sohn-Rethels Warenform und Denkform, nicht die schlechteste Nachbarschaft. Mit der folgenden Sortierung möchte ich vorschlagen, die Kategorien doch etwas anders zu fassen, als dies in der Metakritik geschah (alle folgenden Zitate daraus).

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