Commons-Diskurs: Inklusion

commons-jvmus-200Eine siebenteilige Serie mit Fragen an den Artikel Grundrisse einer freien Gesellschaft. Bisher erschienen: Freie Gesellschaft, Individuum und Gesellschaft, Konflikte, Abstimmungsprozesse.

5. Inklusion

Frage: Wie wird in einer Peer-Commons-Gesellschaft sichergestellt, dass tatsächlich alle Menschen mit ihren Bedürfnissen inkludiert werden? Menschen neigen nun einmal dazu, auf die Bedürfnisse von Menschen, mit denen sie persönliche Beziehungen haben, mehr Rücksicht zu nehmen als auf die Bedürfnisse von Fremden, mit denen sie wenig Kontakt haben. Wie wird sichergestellt, dass nicht bestimmte Personengruppen systematisch benachteiligt werden?

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Michel Bauwens on keimform.de

Michel BauwensOn 22 September this blog has turned ten years old [DE] — and it’s still going strong! In order to celebrate this event we have asked various companions of keimform.de to share their memories and thoughts on our blog. The responses that we have received we’ll publish here in loose order.

The emerging social movements of the commons are very diverse, which is good, but also very fragmented, which may not be a good thing. So we need media that can report on this bio-diversity and point to underlying common threads. There are still preciously few online media outlets that do this. One consisting voice in the German-language world, with regular English reporting as well, has been Keimform, which acts as a necessary bridge between the German-speaking world and those who only know the lingua franca of our times.

Congratulations on a full decade of sharing and reporting!! Bravo to the team of editors who has been providing this unpaid service so consistently!

Michel Bauwens, P2P theorist and activist, director and founder of the P2P Foundation

Commons-Diskurs: Abstimmungsprozesse

commons-jvmus-200Eine siebenteilige Serie mit Fragen an den Artikel Grundrisse einer freien Gesellschaft. Bisher erschienen: Freie Gesellschaft, Individuum und Gesellschaft, Konflikte.

4. Abstimmungsprozesse

Frage: Wie bringt man die Leute dazu, dass die Verabredungen in einem Commons-Netzwerk tatsächlich stattfinden?

Wie können Menschen in einem selbstorganisierten Projektgeflecht sich in nennenswertem Umfang dazu entschließen, ihre Bedürfnisse und die zu deren Erfüllung nötigen Tätigkeiten als ihren gemeinsamen wirklichen Lebensprozess einander in dem gewünschten Maße näher zu bringen? Dazu bedarf es Gesprächszeiten in kleinen und größeren Gruppen, die von Beteiligten getragen und lebendig gestaltet werden müssten. Menschen die sich im Kapitalismus groß geworden sind, wollen erfahrungsgemäß an den Zeiten dieser direkten menschlichen Verständigungsprozesse „sparen“.  Wie können sie das überwinden?

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Commons in US Television

David Bollier was invited to talk about the Commons in the TV show „Conversations with Great Minds“. Watch the great introduction to the Commons in two parts:

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Friederike Habermann über keimform.de

Friederike Habermann (Foto: Christopher Schwarzkopf, Lizenz: CC-BY-SA 4.0, URL: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Friederike_Habermann_(11._ABC_des_Freien_Wissens,_2015).jpg )Am 22. September dieses Jahres jährte sich die Gründung dieses Blogs zum zehnten Mal — und es gibt ihn immer noch! Aus diesem erfreulichen Anlass haben wir einige Wegbegleiter_innen von keimform.de gebeten, uns ihre Gedanken zu diesem „Nicht-Projekt“ zu schicken. Die Antworten, die wir erhalten haben, veröffentlichen wir hier in loser Folge.

Ohne keimform.de würde die inspirierendste Plattform fehlen, um die Erfahrungen aus der digitalen Solidarität aufs Ganze zu übertragen.

Friederike Habermann, Volkswirtin, Historikerin, Commons-Forscherin

»Gesellschaft nach dem Geld« im Radio

demonetizeIn der Kultursendung »Scala« des Radiosenders WDR 5 lief das Feature »Gibt es eine Gesellschaft nach dem Geld?«. Ist ganz schön geworden 🙂 Hintergrund ist das Projekt »Gesellschaft nach dem Geld«, an dem ich beteiligt bin.

Commons-Diskurs: Konflikte in der Peer-Commons-Gesellschaft

commons-jvmus-200Eine siebenteilige Serie mit Fragen an den Artikel Grundrisse einer freien Gesellschaft. Bisher erschienen: Freie Gesellschaft, Individuum und Gesellschaft.

3. Konflikte in der Peer-Commons-Gesellschaft

Frage: Auch in einer nicht-kapitalistischen Gesellschaft wird es mannigfaltige Konflikte zwischen unterschiedlichen Interessengruppen geben. Siehst Du das ähnlich? Mit welchen Mechanismen werden dann diese Interessenkonflikte gelöst? Gibt es real existierende Ansätze, Beispiele für fruchtbare Wege der Konfliktbearbeitung?

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David Bollier on keimform.de

David BollierOn 22 September this blog has turned ten years old [DE] — and it’s still going strong! In order to celebrate this event we have asked various companions of keimform.de to share their memories and thoughts on our blog. The responses that we have received we’ll publish here in loose order.

Congratulations to Keimform for a decade of exploring the challenges of commoning, the promise of free software, the structural deficiencies of capitalism, and the fate of the human condition! I have frequently been introduced to sharp new perspectives by the contributors to Keimform. May this rare voice of deep, committed inquiry continue to flourish and expand!

David Bollier, commons activist and blogger

Commons-Diskurs: Individuum und Gesellschaft

commons-jvmus-200Eine siebenteilige Serie mit Fragen an den Artikel Grundrisse einer freien Gesellschaft. Bisher erschienen: Freie Gesellschaft.

2. Individuum und Gesellschaft

Frage: Was hält diese neue Gesellschaft zusammen? Zum einen feierst Du den Individualismus des Einzelnen (der Nerd, der sich in seinen selbst gewählten Aufgaben entfaltet). Zum anderen soll die Gesellschaft von „positiver Reziprozität“ geprägt sein, in der Rücksicht auf die Bedürfnisse der anderen genommen werden soll. Es fehlt die mittlere Ebene der erlebten Gemeinschaft, in der auch Gesellschaftlichkeit steckt, die in den Menschen keimhaft auch immer schon vorhanden ist.

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Michael Brie über keimform.de

Michael Brie, Foto Burkhard LangeAm 22. September dieses Jahres jährt sich die Gründung dieses Blogs zum zehnten Mal — und es gibt ihn immer noch! Aus diesem erfreulichen Anlass haben wir einige Wegbegleiter_innen von keimform.de gebeten, uns ihre Gedanken zu diesem „Nicht-Projekt“ zu schicken. Die Antworten, die wir erhalten haben, veröffentlichen wir hier in loser Folge.

Seit zehn Jahren ist keimform.de der wichtigste deutsche Blog zu einer Diskussion, die konkret und unter Analyse der Widersprüche Ansätze darstellt, prüft, einordnet und vor allem auch bekannt macht, die auf nicht- und nachkapitalistische Produktions-, Austausch- und Lebensformen verweisen, diese in die Gegenwart holen und den Konflikten aussetzen, die damit unvermeidlich verbunden sind. Keimform.de ist ein lebendiges intellektuelles Laboratorium, selbst eine Keimform von Keimformen.

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