Autor: Stefan Meretz

Zwischen Selbsthilfe und Emanzipation

Eine Podiumsdiskussion beim Kongress Solidarische Ökonomie in Wien (22.-24.2.2013): SUPERTAALK.

Mit:

  • Friederike Habermann, Politologin, Ökonomin, Historikerin und Autorin. – Buch: “Halbinseln gegen den Strom
  • Christof Lammer, Mitglied der FoofCoop Speis im 15. Bezirk in Wien. Foodcoops –  foodcoops
  • Georg Ottinger engagiert sich im OTELO Vöcklabruck einem sogenannten “offenen Technologielabor”. Das OTELO Konzept otelo will kreative Freiräume im ländlichen Raum verwirklichen – „OggStreamer
  • Lisa Mittendrein, Soziologin und Sozioökonomin, Attac.
    Diplomarbeitsthema: Solidarische Ökonomie in der griechischen Krise
  • Moderation: Michael Kollmer, Republikanischer Club – Neues Österreich.

Gesellschaft jenseits von Tausch und Geld

Video einer Podiumsdiskussion mit Alfred Fresin, Franz Nahrada und Ed Landson (Moderation: Stefan Meretz) vom 23.2.2013 beim Kongress Solidarische Ökonomie 2013. Thesen zur Vorbereitung der Veranstaltung gibt’s im TheorieKultur-Wiki. Mitschnitt von Eat Simple Food.

Veranstaltungstipp: „Commons und Globale Dörfer: Visionen für das gute Leben nach dem Kapitalismus“ mit Brigitte Kratzwald und Franz Nahrada. Eine Veranstaltung von IOPS Austria am 15. März 2013, 18.00 Uhr, Amerlinghaus (Großer Saal Erdgeschoss), Stiftgasse 8, 1070 Wien. Weitere Informationen hier.

Commons-based Society as a Thought Experiment

In preparation of the Commons Economics Conference which will be held in Berlin on May 22-24, there have been three „Deep Dive Workshops“ around the world (Bangkok, Mexico City, Paris). I had the opportunity to participate in the European Meeting in Pontoise near Paris. David Bollier generously wrote an interpretative summary based on notes from a pirate pad, which was collectively used by the participants. In his blog he published some excerpts from the lengthy paper which seem interesting to him. During the workshop I did a Though Experiment on how a commons-based society could function. Here is the respective part taken from the summery:

Stefan Meretz’s Thought Experiment

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André Gorz und die Wertkritik

Beim André-Gorz-Kongress am 15./16.2.2013 in Saarbrücken haben Franz Schandl und ich einen Kombi-Vortrag zum Thema »André Gorz und die Wertkritik. Die Aufhebung des Kapitalismus denken« gehalten. Franz Schandl untersuchte die »Antiökonomie bei André Gorz« (Audio: OGG, MP3), während ich mich dem Wissenskommunismus widmete. Hier mein Beitrag als Slidecast (Folien: PDF, ODP; Audio: OGG, MP3):

Meine Eindrücke vom Kongress

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The Structural Communality of the Commons

[Diesen Artikel gibt es auch auf Deutsch. Originally published in The Wealth of the Commons (eds. David Bollier and Silke Helfrich; Levellers Press, Amherst, MA, pp. 28–34). License: CC-by 3.0.]

The commons are as varied as life itself, and yet everyone involved with them shares common convictions. If we wish to understand these convictions, we must realize what commons mean in a practical sense, what their function is and always has been. That in turn includes that we concern ourselves with people. After all, commons or common goods are precisely not merely “goods,” but a social practice that generates, uses and preserves common resources and products. In other words, it is about the practice of commons, or commoning, and therefore also about us. The debate about the commons is also a debate about images of humanity. So let us take a step back and begin with the general question about living conditions.

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Open-Source-Gartentechnik

Die Oya-Kolleg*innen probieren es aus: In Kooperation mit der TU Hamburg sollen zwei Geräte-Prototypen für die Nutzung im Garten und der organischen Landwirtschaft entwickelt werden. Nach Abschluss des Projekts werden die Baupläne zwecks Nachbau der Geräte unter einer Copyleft-Lizenz im Internet veröffentlicht.

Die Projekte: Inspiriert von der Permakultur soll mit Hilfe des Bodenfuttertopfes flüssiger Biodünger erzeugt werden, und die Frischsaft-Handpresse ist ein mit Muskelkraft betriebener Entsafter für Frischobst. Einzelheiten können auf der Crowdfunding-Seite des Projekts nachgelesen werden, über die auch die erforderlichen 3000 Euro für Materialkosten zusammenkommen sollen (siehe Kästchen) [via via].

Prof. Otterpohl von der TU Hamburg erklärt den Bodenfuttertopf:

Störerhaftung endlich knicken!

Die Störerhaftung ist eine beknackte deutsche Besonderheit, die dafür sorgt, dass es so gut wie keine freien WLANs mehr gibt. Störerhaftung heißt, dass der Anschlussinhaber für alles haftbar gemacht werden kann, was über den Anschluss geschieht. Die Störerhaftung ist die Grundlage für ein sehr spezielles Geschäftsmodell, das Abwahn(un)wesen. Das Freifunk-Projekt hat sich nun etwas schönes und praktisches einfallen lassen: Die Freedom-Fighter-Box gegen Störerhaftung und Abmahnwahn. Jürgen Neumann erklärt’s:

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On Private Property of Immaterial Goods

Make Copyright HistoryThe following excerpt is part of the longer essay »Free Property — On Social Criticism in the Form of a Software Licence« (PDF). It criticizes the wide-spread distinction between »natural« property of material and »artificial« restriction of immaterial goods due to private property regimes. The omitted second part, which I do not find so insightful, is about free software licences. Here’s the excerpt:

Intangible goods are different …

Indeed, at least some people within the [open-source/free-software] movement do seem to be bothered about property, at least where it specifically affects digital goods. Indeed, in terms of what they actually are, physical goods and so-called “intangible” goods differ.

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Commons-Sommerschule 2012 Video

Die Filmemacherin Julia Gechter hat die Commons-Sommerschule 2012 filmisch dokumentiert. Das Ergebnis steht nun unter einer Creative Commons Lizenz (by-sa 3.0) online zur Verfügung (vgl. auch ARTE). Auch 2013 wird es eine Commons-Sommerschule geben.

»Reichtum ist nicht Geld, sondern ein gutes Leben zu haben«

Die Kirchenzeitung der Diözese Eisenstadt (Österreich) martinus hat mich zum bevorstehenden Kongress Solidarische Ökonomie interviewt:

Vor dem Hintergrund der derzeitigen Krisensituation wird die Frage nach Alternativen immer drängender gestellt. Zugleich gibt es immer mehr lebendige globalisierungskritische Bewegungen und eine wachsende Anzahl an Projekten gemeinschaftlicher Produktion.

Der Berliner Informatiker Stefan Meretz ist einer der Referenten am bevorstehenden Kongress „Solidarische Ökonomie“ in Wien. Im „martinus“-Interview erklärt er, wie die Idee der Solidarischen Ökonomie mit der christlichen Lehre in Zusammenhang steht.

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