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Ökonomie und Care

Nachfolgend die Folien (PDF, ODP) und der Mitschnitt (OGG, MP3) meines Beitrages beim Colloquium zu Digitalisierung in Leipzig.

 

Kategorien: Commons, Gender, Reichtum & Knappheit, Theorie

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20. Juni 2016, 09:55 Uhr   3 Kommentare

1 Rolf Todesco (22.06.2016, 11:13 Uhr)

Weil ich Commons als Selbstversorgungsgemeinschaft begreife, kann ich nicht nachvollziehen, inwiefern Opensource und Wikipedia etwas mit Commons zu tun haben. Ich kann nnicht sehen, wo der einzelne, der etwas zu Opensource beiträgt, damit etwas zu seinem je eigenen, wie auch immer gesellschaftliche vermittelten Lebensunterhalt beiträgt.

Bei einer alternativen LandwirtschaftskommOne kann ich die Selbstversorgen – wie begrentzt sie auch sein mag – erkennen, weil die Menschen dort von ihrer Tätigkeit ohne zu tauschen leben. Aber wer lebt wie davon, dass er in der Wikipedia einen Eintrag oder eine Verbesserung in einem Opensourceprogramm gemacht hat?

2 Christian Siefkes (23.06.2016, 18:28 Uhr)

@Rolf: Wieso willst du Commons als Selbstversorgungsgemeinschaft begreifen? Das klingt für mich eher nach „Subsistenz“. Klar geht’s bei Commons auch um Versorgung und Vorsorge, aber letztlich doch eher um die kollektive Versorgung aller mit allem. Und dazu gehören eben auch Software und Wissen.

3 Rolf Todesco (25.06.2016, 00:48 Uhr)

@Christian: Mich interessiert hier nicht die Versorgung der anderen, sondern die Versorgung dessen, der andere versorgt. Wer unterhält einen Opensourcler oder einen Wikipedianer? Soweit ich sehe unterhalten die sich selbst und zwar getrennt davon, dass sie Beiträge für andere leisten. Ich kann keine Gegenseitigkeit sehen, das ist mein Problem.

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