Auf der Suche nach dem Neuen im Alten
Artikel drucken

Radio-Tipp: Vom Konsumenten zum Prosumenten

Das Radio-Feature »Ihre Meinung ist uns wichtig! Wenn aus Konsumenten Prosumenten werden« von Barbara Eisenmann wird am 14.10.2012 bei NDR-Info (11:05 Uhr) und am 19.10.2012 im DLF (20:10 Uhr) ausgestrahlt. Die Ankündigung klingt interessant:

Das Überleben in den Märkten der Zukunft hänge maßgeblich vom Kunden ab, heißt es in Unternehmenskreisen. Dabei ist nicht seine Kaufkraft allein gemeint, vielmehr sein Wissen, seine Kommunikations- und Kooperationsfähigkeiten.

Vollständigen Artikel lesen »

Kategorien: Arbeit & Freiheit, Medientipp

13. Oktober 2012, 07:14 Uhr   5 Kommentare

Artikel drucken

Open PC

Open PCDie Durchsetzung von Freier Software auf dem Desktop kommt nicht aus dem Knick. Das will der KDE-Entwickler Frank Karlitschek mit dem Open-PC-Projekt ändern. Seine Überlegung: GNU/Linux und Freie Software auf dem Desktop-Rechner setzen sich nur durch, wenn die Software beim Kauf schon drauf ist und perfekt zur Hardware passt. Also selber bauen. Genauer: Selber assemblieren, also den Rechner aus Komponenten zusammenstellen. So 250 bis 300 Euro soll der Linux-Rechner kosten, ein Teil der Erlöse geht an Freie Software-Projekte. Schick wäre ja, wenn der Rechner aus Freien Komponenten (mit Freiem Design) zusammengesetzt werden würde — aber das ist wohl noch Zukunftsmusik. Die Konzeption des Open PC soll auf Grundlage einer Umfrage erfolgen. Im Herbst 2009 soll der erste Open PC ausgeliefert werden.

Kategorien: Freie Hardware, Freie Software

13. Juli 2009, 15:55 Uhr   12 Kommentare

Artikel drucken

Material peer production—Part 2: Free Cooperation

'From Exchange to Contributions' Cover[Diesen Artikel gibt es noch nicht auf Deutsch. Wenn du dazu beitragen willst, das zu ändert, beteilige dich bitte an der Übersetzungs-Werkstatt.]

Previous part: Effort Sharing.

Cooperation Between Projects

In the previous part, I have discussed how a project can distribute the effort required for production among those who want to benefit. With these effort sharing models, it is not necessary for participants to produce by themselves what they want to consume—if a project produces different goods (bicycles, cars, etc.), you can take part in producing a good A, and in return get access to any other good(s) B produced by the same project. This allows you to get access to various goods without having to get involved in the production of all of them.

But so far these models have only been considered in the context of a single project, which poses a problem: as consumers, people generally have many diverse needs and desires. In order to satisfy them all, you would either need a project that produces a lot of very different goods, and such a huge project might become inflexible and hard to maintain. Or you would have to contribute to lots of different projects, which would complicate your life enormously.

We can understand this problem better by regarding the different aspects which the participants of a project need to handle:

Vollständigen Artikel lesen »

Kategorien: Arbeit & Freiheit, English, Theorie

10. Februar 2008, 17:35 Uhr   4 Kommentare

Artikel drucken

Prosumerträume und Kernelschäume

Wir heben hier ja immer wieder als eine Besonderheit von Freier Software hervor, dass die Grenzen zwischen Produzenten und Konumenten verschwinden. Zumindestens theoretisch kann jeder zum Kernelhacker werden. Ich bin gerade über ein Interview gestolpert, in dem der ehemalige Linux-Kernel-Hacker Con Kolivas seine Gründe darlegt, warum er angefangen und warum er aufgehört hat. Das ist eine geradezu beispielhafte Prosumerstory. Frustriert davon, dass heutige Computer zwar 1000 mal schneller sind als vor 20 Jahren aber trotzdem oft 10 mal langsamer zu bedienen, hat er sich auf Ursachensuche begeben und ist im Kernel fündig geworden. Die dafür nötigen Kenntnisse hat er sich im Laufe dieses Prozeßes einfach selbst beigebracht. Die allermeisten seiner Patches haben jedoch nicht den Weg in den Mainstreamkernel gefunden obwohl sie von vielen Leuten eingesetzt wurden.

Seiner Meinung nach liegt das daran, dass die allermeisten Kernelentwickler bezahlt werden von Firmen, die wenig Interesse an Desktop-Performance aber umso mehr an Serverfähigkeiten haben und schließlich kommt er zu der Aussage:

If there is any one big problem with kernel development and Linux it is the complete disconnection of the development process from normal users.

meine holprige Übersetzung: Wenn es irgendein großes Problem in der Kernelentwicklung gibt, dann ist es die komplette Verbindungslosigkeit des Entwicklungsprozesses mit den normalen Benutzern.

Was bleibt also in der Praxis übrig von den Prosumerträumen?

Kategorien: Freie Software

28. August 2007, 10:48 Uhr   4 Kommentare

Artikel drucken

Video Prosumenten in der FR

Kategorien: Commons

26. September 2006, 13:08 Uhr   Kommentieren

Artikel drucken

Zwei Artikel in der Zeit

In der – ich glaube – aktuellen Ausgabe der Zeit (Nr. 39) finden sich zwei für unsere Themen interessante Artikel. Zum einen einer, den man aus unserer Sicht als „the dark side of prosumerism“ bezeichnen könnte. Dort wird sehr kritisch berichtet über den zunehmenden Trend immer mehr dem Kunden zu überlassen. Zum anderen findet sich ein Interview mit Tim O'Reilly, das vielleicht nicht ganz so viel hergibt aber zeigt wie marktkomform mancher Open-Source-Guru denkt. Ich weiss leider nicht inwiefern diese beiden Artikel auch in Zukunft online bleiben werden. Noch kann man sie zumindestens lesen.

Kategorien: Feindbeobachtung, Freie Software

24. September 2006, 12:06 Uhr   Kommentieren