Kategorie: Theorie

Vermittlung

Streifzuege 68[Kolumne Immaterial World in der Wiener Zeitschrift Streifzüge]

Vermittlung verbindet Unterschiedenes. Die Pole des Unterschiedenen sind Pole des Gleichen. Sonst wären sie Getrennte. Unterscheiden heißt somit, den Zusammenhang des Unterschiedenen als Vermittlung zu begreifen, Trennen heißt ihn aufzulösen. Manchmal ist die Trennung jedoch nur Schein dessen, was eigentlich nur unterschieden ist, also zusammengehört oder identisch ist. Das will ich am Beispiel von Individuum und Gesellschaft zeigen.

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Von der Wertkritik zum Commonismus

Beim diesjährigen Krisis-Seminar, das einen großen Bogen vom Nationalismus zum Commonismus schlug, habe ich folgenden Beitrag gehalten (Folien: ODP, PDF):

Commons-Diskurs: Übergang

commons-jvmus-200Eine siebenteilige Serie mit Fragen an den Artikel Grundrisse einer freien Gesellschaft. Bisher erschienen: Freie Gesellschaft, Individuum und Gesellschaft, Konflikte, Abstimmungsprozesse, Inklusion, Stigmergie.

7. Übergang

Frage: Stefan, Du gehst in diesem Beitrag nicht darauf ein, wie die Übergangszeit zwischen heutigem Kapitalismus und zukünftiger Peer-Commons-Gesellschaft aussehen soll. Wie kann der Weg, den Du vorschlägst, wirklich Schritt für Schritt gegangen werden?

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Commons-Diskurs: Stigmergie

commons-jvmus-200Eine siebenteilige Serie mit Fragen an den Artikel Grundrisse einer freien Gesellschaft. Bisher erschienen: Freie Gesellschaft, Individuum und Gesellschaft, Konflikte, Abstimmungsprozesse, Inklusion.

6. Stigmergie

Frage: Unter dem Stichwort „Stigmergie“ beschreibst Du, dass Hinweise auf Bedürfnisse durch Informationssysteme aggregiert und vermittelt werden können. Das bringt also bestenfalls eine effizientere Kommunikation existierender Bedürfnisse.

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Commons-Diskurs: Inklusion

commons-jvmus-200Eine siebenteilige Serie mit Fragen an den Artikel Grundrisse einer freien Gesellschaft. Bisher erschienen: Freie Gesellschaft, Individuum und Gesellschaft, Konflikte, Abstimmungsprozesse.

5. Inklusion

Frage: Wie wird in einer Peer-Commons-Gesellschaft sichergestellt, dass tatsächlich alle Menschen mit ihren Bedürfnissen inkludiert werden? Menschen neigen nun einmal dazu, auf die Bedürfnisse von Menschen, mit denen sie persönliche Beziehungen haben, mehr Rücksicht zu nehmen als auf die Bedürfnisse von Fremden, mit denen sie wenig Kontakt haben. Wie wird sichergestellt, dass nicht bestimmte Personengruppen systematisch benachteiligt werden?

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Commons-Diskurs: Abstimmungsprozesse

commons-jvmus-200Eine siebenteilige Serie mit Fragen an den Artikel Grundrisse einer freien Gesellschaft. Bisher erschienen: Freie Gesellschaft, Individuum und Gesellschaft, Konflikte.

4. Abstimmungsprozesse

Frage: Wie bringt man die Leute dazu, dass die Verabredungen in einem Commons-Netzwerk tatsächlich stattfinden?

Wie können Menschen in einem selbstorganisierten Projektgeflecht sich in nennenswertem Umfang dazu entschließen, ihre Bedürfnisse und die zu deren Erfüllung nötigen Tätigkeiten als ihren gemeinsamen wirklichen Lebensprozess einander in dem gewünschten Maße näher zu bringen? Dazu bedarf es Gesprächszeiten in kleinen und größeren Gruppen, die von Beteiligten getragen und lebendig gestaltet werden müssten. Menschen die sich im Kapitalismus groß geworden sind, wollen erfahrungsgemäß an den Zeiten dieser direkten menschlichen Verständigungsprozesse „sparen“.  Wie können sie das überwinden?

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Commons-Diskurs: Konflikte in der Peer-Commons-Gesellschaft

commons-jvmus-200Eine siebenteilige Serie mit Fragen an den Artikel Grundrisse einer freien Gesellschaft. Bisher erschienen: Freie Gesellschaft, Individuum und Gesellschaft.

3. Konflikte in der Peer-Commons-Gesellschaft

Frage: Auch in einer nicht-kapitalistischen Gesellschaft wird es mannigfaltige Konflikte zwischen unterschiedlichen Interessengruppen geben. Siehst Du das ähnlich? Mit welchen Mechanismen werden dann diese Interessenkonflikte gelöst? Gibt es real existierende Ansätze, Beispiele für fruchtbare Wege der Konfliktbearbeitung?

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Commons-Diskurs: Freie Gesellschaft

commons-jvmus-200Ein Diskussionskreis in Hamburg hat meinen Artikel Grundrisse einer freien Gesellschaft diskutiert und dazu Fragen formuliert. Ich veröffentliche die Fragen zusammen mit meinen Antworten in einer Serie von 7 Artikeln. Folgende Links werden nach Erscheinen der Artikel aktiv:

  1. Commons-Diskurs: Freie Gesellschaft
  2. Commons-Diskurs: Individuum und Gesellschaft
  3. Commons-Diskurs: Konflikte in der Peer-Commons-Gesellschaft
  4. Commons-Diskurs: Abstimmungsprozesse
  5. Commons-Diskurs: Inklusion
  6. Commons-Diskurs: Stigmergie
  7. Commons-Diskurs: Übergang

Fragen und Anmerkungen zum Artikel „Grundrisse einer freien Gesellschaft“

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Ferienuni: Verallgemeinerte Handlungsfähigkeit

Plakat-Ferienuni-2016Auf der Ferienuni Kritische Psychologie 2016 versuchen Denis Neumüller und ich die begrifflichen Grundlagen der Kritischen Psychologie ein Stück weiter zu treiben. Im Workshop Erweiterung oder Verallge­meinerung der Handlungs­fähigkeit? geht es um den Widerspruch von emanzipatorischem Handeln und der gleichzeitigen Reproduktion der Bedingungen, die diesem Handeln entgegenstehen.

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Die »Grundlegung der Psychologie« verstehen

Die »Grundlegung der Psychologie« lesen… ist nicht so einfach! Und deswegen gibt es auf der Ferienuni Kritische Psychologie 2016 nach 2012 von mir wieder einen vierteiligen EinführungsWorkshop in das Hauptwerk von Klaus Holzkamp, in dem er wesentliche Theoriegrundlagen der Kritischen Psychologie formulierte. Die Einführung stützt sich auf mein Buch (auch als PDF verfügbar), das eine Lesehilfe bieten soll.

Das Einführungsbuch soll also helfen, die Grundlegung der Psychologie zu verstehen. Mein Anspruch ist jedoch, dass die Einführung auch ohne die Grundlegung gelesen werden kann. Dann allerdings muss das Verständnis auf einer etwas allgemeineren Ebene verbleiben. Mit Hilfe von 36 meistens farbigen Abbildungen und 252 Glossareinträgen versuche ich gleichwohl die zentralen Konzepte und Begriffe zu erklären.