Kategorie: Termine

Göttingen: Veranstaltung zu Peer-Commonismus

goettingen-plakatIm Rahmen der Veranstaltungsreihe »Marktwirtschaft, solidarische Ökonomie, Peer-Commonismus« des AStA der Uni Göttingen erzähle ich etwas über »Peer-Commonismus«. Die Daten: Donnerstag, 13.6.2013, 19 Uhr, ZHG 007, Uni Göttingen. Am nächsten Tag gibt’s dazu außerdem ein Seminar.

Hier mein Ankündigungstext:

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Solidarität mit Blockupy

Ich hab gerade folgende Mail an meine Freunde geschickt. Erst dachte ich mir, das Thema sei hier Off-Topic. Aber andererseits: Auch das Demonstrationsrecht sieht man plötzlich ganz anders, wenn man es nicht als vom Staat gnädig gewährt, sondern als gemeinsam gestaltetes Commons wahr nimmt.

Deswegen auch hier:

Liebe Freundinnen und Freunde,letzten Samstag war ich auf der Blockupy-Demo. Wie viele von euch sicherlich aus den Medien mitgekriegt haben, gab es da einen „unverhältnismäßigen Polizeieinsatz“, wie es jetzt oft heißt. Ich hab ziemlich viel davon vor Ort mitgekriegt, ohne zum Glück selbst verletzt worden zu sein. Im Internet kann man das alles inzwischen auch in vielfältigen Augenzeugenberichten, Fotos und Videos nachvollziehen. Es gab einen Aktionskonsens, dass keinerlei Eskalation von der Demonstration ausgehen sollte und an den haben sich auch alle gehalten, auch der angeblich so gefährliche antikapitalistische Block. Das hat die Polizei nicht daran gehindert, hunderte einzukesseln und zu Verletzen und Tausende zu stoppen.
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Gemeinsam Gemeingüter schaffen

fels-commonsEin transnationaler Austausch-Workshop zur Produktion und Selbstverwaltung sozialer Güter und Rechte jenseits privater und staatlicher Besitzverhältnisse. Am Samstag, 20.04.2013, 12:00 bis 18:00 Uhr, in der Regenbogenfabrik, Lausitzer Straße 22, 10999 Berlin.

Mit Aktiven von:

  • Fundación de los Comunes (Madrid)
  • Nuovo Cinema Palazzo (Rom)
  • Alpha Kappa (Thessaloniki)
  • Projekten um demokratischen Förderalismus (Deutschland/Kurdistan)
  • FelS-Klima AG, aktiv am Berliner Energietisch (Berlin)

Aus dem Einladungstext (deutsch und englisch):

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Die Geldlogik kritisieren und überwinden

react!ORAm 4. und 5. April gibt im selbstverwalteten Jugendzentrum react!OR in Kempten (Allgäu), Frühlingstr. 17, einen Doppelvortrag:

Hier die Einladungstexte:

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Kongress Solidarische Ökonomie

Solidarische Ökonomie Kongress 2013

Vom 22. bis 24. Februar 2013 findet der Solidarische Ökonomie Kongress in Wien in der Universität für Bodenkultur statt. In 100 Veranstaltungen wird eine breite Palette von Themen angeboten. Eine Gruppe von Workshop-Anbieter*innen hat sich zur Themen-Schiene »Demonetarisierung« zusammengeschlossen, an dem sich auch einige Leute von keimform.de beteiligen. Die Demonetize-Veranstalter*innen haben folgenden Text zum Kongress formuliert:

Das Verhältnis von Solidarischer Ökonomie zum Geld ist unklar. Viele Ansätze zur Veränderung der herrschenden Wirtschaftsstrukturen sehen Geld und Warentausch nach wie vor als elementare Formen wirtschaftlicher Beziehungen. Doch mehren sich die Perspektiven, die das Geld grundsätzlich kritisieren und überwinden wollen, weil es Solidarität verhindert und Herrschaftsbeziehungen fördert. Die Schiene bietet Einblick in eine Reihe von verschiedenen Zugängen zu Kritik des Geldes, seiner Voraussetzungen und Folgen. Dies schließt Ansätze ein, die eine Welt ohne Geld vorstellbar machen wollen.

Gewidmet Walther Schütz, dem unermüdlichen Aktivisten für eine Welt selbstorganisierter Kooperation / hosted by krisu und demonetize.it

Nachfolgend die Liste der Veranstaltungen aus dieser Schiene. [Aktualisiert am 19.2.2013] (mehr …)

André Gorz – Kongress in Saarbrücken

André GorzAm 15. und 16. Februar 2013 im VHS-Zentrum Saarbrücken, Schlossplatz. Motto:

Der Horizont unserer Handlungen:
den Zusammenbruch des Kapitalismus denken

Der Sozialtheoretiker und Philosoph André Gorz (1923-2007) hat mit seinen Publikationen in vielen europäischen und nichteuropäischen Ländern nachhaltige Wirkungen ausgelöst. Der Kongress in Saarbrücken befasst sich mit Werk und Wirkungen.

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Wien: Lesekreis zu Peer Produktion und gesellschaftlicher Transformation

Mitglieder von IOPS Austria haben einen Lesekreis zu Peer Produktion und gesellschaftlicher Transformation organisiert:

  • 17. Jänner 2012 ab 19.00 Uhr
  • Amerlinghaus, Stiftgasse 8 1070 Wien, Raum 4, Erdgeschoss

Diskutiert werden zwei Texte:

»Reicht das Klima, bis ich groß bin?«

reicht-das-klima

Oder: »Was tun?«

Eine Veranstaltungsreihe der Zukunftswerkstatt Jena

Veranstaltungsort: Umsonst(T)raum Jena

Donnerstag, 31. Januar 2013; 19:30 Uhr: „Reicht das Klima, bis ich groß bin?“

  • Darstellung der energetischen Randbedingungen einer ökologisch und sozial resilienten Gesellschaft
  • Ist in einer 1000-Watt-Gesellschaft ein „gutes Leben“ überhaupt möglich? Was kann sich ein Mensch in einer solchen Gesellschaft „leisten“?
  • Welche Initiativen in diese Richtung gibt es bereits heute in Jena, die unterstützt werden können?

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Die Ideologie des geistigen Eigentums

Vortrag in Fulda am Dienstag, 22.1.13, 19:30 Uhr, Café Chaos, Marquardstraße, Hochschulcampus — organisiert vom Rosa Luxemburg Club Vogelsberg. Abstract:

Nicht erst durch die Piraten ist eine Frage ins Zentrum politischer Diskussionen gelangt, die noch vor einigen Jahren nur einige Handvoll Menschen in diesem Land beschäftigte: Was ist eigentlich geistiges Eigentum? Die kapitalistische Wirtschaft gründet auf dem Privateigentum und dem Vertragsrecht freier Bürger. Eine spezielle Form des Privateigentums ist das »geistige Eigentum«. Bezieht sich das »Sacheigentum« auf stoffliche, so das »geistige Eigentum« auf nichtstoffliche Güter. Ist mit der Beschaffenheit der Güter bereits der wesentliche Unterschied benannt? Ist also geistiges gleich sachliches Eigentum, oder geht der Analogieschluss fehl? Ist »geistiges Eigentum« bloß Ideologie? Und wie sind obendrein die Commons (Gemeingüter) in der komplizierten Gemengelage zu verorten? Im Vortrag gibt es keine einfachen Antworten für alle, die die »Eigentumsfrage« stellen wollen.

Commons-Veranstaltung in Frankfurt

Aus der Ankündigung:

*COMMONS !* – Für eine neue Politik jenseits von Markt und Staat

Commons — die Idee der gemeinschaftlichen Verantwortung für Gemeingüter erlebt in den letzten Jahren eine wahre Renaissance. Die Idee ist alt, die sozialen Formen in denen Commons in den unterschiedlichsten Bedingungen auf diesem Globus organisiert und gelebt werden, sind modern und vielfältig. Wo der herrschende politische Diskurs zwischen Wachstumsglauben und Nachhaltigkeit, Profitmaximierung und Versorgungsängsten hin und her schwankt, kritisiert die Commonsbewegung Markt wie Staat und erprobt praktisch vielfältige Versionen des „Commoning“. Der gleichnamige Sammelband von Silke Helfrich bringt AutorInnen und Bewegungen aus dem globalen Norden wie dem globalen Süden zusammen, um das theoretische Verständnis von Commons oder auch der „Governance of Commons“ als transformative Kraft zu diskutieren und gemeinsam konkrete Ideen und Projekte weiter zu entwickeln. Die Idee der „Commons“ ist ein Paradigmenwechsel weg von kapitalistischer Einhegung  durch Privatisierung und Finanzialisierung von Gemeingütern, hin zur gemeinsamen verantwortlichen Nutzung — und diese will (wieder) erlernt werden. So bietet die Diskussion um Commons in all ihren Facetten (z. B.  Landnutzung, Agrargüter, Wasser, Luft, traditionelles wie „modernes“ Wissen und Software) eine Fülle an Anregungen für die Umsetzung einer Idee von einer solidarischen, sozial gerechten und nachhaltigen Entwicklung in der einen Welt.

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