Kategorie: Termine

Tagung in Klagenfurt: »Wozu Arbeit?«

Wozu Arbeit? Solidarische Ökonomien und Commons – neue Formen des Tuns für ein Gutes Leben

Ort: Alpen–Adria-Uni Klagenfurt. Mensagebäude, HS 8 u. M 0.22, Universitätsstr. 65 -67, Klagenfurt

Zeit: Freitag, 08. November 2013 (HEUTE!), 14:00, u. Samstag 09. November, 09:15 – 16:30

Aus dem Flyer:

Arbeiten Sie gerne?

Wann haben Sie zuletzt etwas wirklich richtig gern getan? Etwas, das Ihnen Spaß gemacht hat? Das Sie erfüllt hat? Und war dies innerhalb Ihrer Erwerbstätigkeit oder innerhalb der Freizeit? Oder anders gefragt: Galt es als Arbeit? Falls ja, dann haben Sie es wahrscheinlich nicht als Arbeit empfunden. Wer in den sogenannten ‚Flow‘ verfällt, geht völlig in der Tätigkeit auf, und das Gefühl zu arbeiten verwandelt sich in einen Zustand der Entspannung. Doch gibt es ein wesentliches Moment, welches dafür spricht, dass ein solcher Flow eher außerhalb der Erwerbsarbeit zu erfahren ist: Ein solches Erleben hat wesentlich damit zu tun, diese Tätigkeit nicht unter Zwang auszuüben.

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Vattenfall den Stecker ziehn!

volksentscheid-energie-berlinIn Berlin findet am 3.11.2013 eine Volksabstimmung zur Rekommunalisierung der Energieversorgung statt. Der Berliner SPD-CDU-Senat versucht mit Tricks, den Erfolg der Volksabstimmung zu unterlaufen. So wurde der Termin von der Bundestagswahl entkoppelt, der eine hohe Wahlbeteiligung garantiert hätte. Umfragen zeigen, dass sich fast zwei Drittel für den Vorschlag des Berliner Energietischs aussprechen (vgl. Sieben gute Gründe). Nun müssen ca. 625.000 Berliner_innen zur Wahlurne mobilisiert werden (25%-Quorum). Um die Hürde schaffen zu können, wird schon jetzt zur Briefabstimmung aufgerufen.

Also Berliner_innen: Jetzt schon die Briefabstimmung beantragen!

Konzepttreffen der solidarischen Energieversorgung

Am Donnerstag, den 17. Oktober 2013, findet um 18 Uhr im Karoshi (Gießbergstraße 41-47) in Kassel ein erstes Konzepttreffen zur solidarischen Energieversorgung (SolE) statt. Alle interessierten Menschen sind herzlich eingeladen!

„SolE“ – für eine dezentrale, basisdemokratische und autonome Energieversorgung

In den letzten Jahren sind eine Vielzahl an Energiegenossenschaften entstanden, die sich die Bekämpfung des Klimawandels und die Errichtung von erneuerbaren Energieerzeugungsanlagen zum Ziel gesetzt haben. Der Fokus dieser Genossenschaften liegt oft nicht auf der Abdeckung des Strombedarfs der Mitglieder, sondern der Beteiligungsanreiz wird durch eine rentable Rendite für das Investitionskapital geschaffen.

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Tagung »Aufhebung des Kapitalismus«

Die Marxistische Abendschule Hamburg, Forum für Politik und Kultur, hat mich als Referent zur Tagung »Aufhebung des Kapitalismus — die Ökonomie einer Übergangsgesellschaft« eingeladen. Die Einladung geht zurück auf einen Vortrag zum Bilderverbot, den ich vor einem Jahr in der MASCH hielt. Die Tagung findet vom 15. bis 17. November 2013 in der Uni Hamburg, Hörsaal im ESA-Flügelbau, statt.

Hier der Einladungstext: (mehr …)

Vortrag zu universellen Infrastrukturen auf dem OPENiT-Festival

OPENiT-Logo (zum Vergrößern klicken)Heute beginnt in Berlin-Kreuzberg das selbstorganisierte OPENiT-Festival, das Lars ja schon angekündigt hat. Auf dem Programm steht unter anderem eine interessante Vortragsreihe im Tee&Schokolade (Dresdner Str. 14).

Am Samstag 28.9.2013 um 16:30 bin ich selber dran mit einem Vortrag zu Universellen Infrastrukturen im virtuellen und materiellen Raum:

Das Internet ist in seinem Kern ein egalitäres, selbstorganisiertes „Netz von Netzen“. Wer sich an die offenen Protokolle hält, darf mitmachen, niemand muss andere um Erlaubnis fragen. Und das Netz ist selbstheilend: wenn eine Verbindung verschwindet, werden stattdessen andere genutzt. Im Vortrag soll es um die Frage gehen, ob sich nach diesen Prinzipien der dezentralen, offenen und selbstheilenden Selbstorganisation weitere Lebensbereiche organisieren lassen, etwa Energieversorgung, Mobilität, Ernährung? Neue computergesteuerte „Ausgabemedien“ wie 3D-Drucker, Lasercutter und CNC-Fräsen könnten hier helfen, doch es kommt auch auf Protokolle und soziale Interaktionen an.

Im Anschluss stellt Nikolay Georgiev die Open Source Ecology vor. Aber auch sonst gibt es viel zu entdecken!

Elevate Open Everything?

Das diesjährige Elevate-Festival in Graz findet vom 23.-27.10.2013 statt. Der Diskurs- und Filmbereich des Festivals steht unter dem Motto »Elevate Open Everything?« und soll die Widersprüchlichkeit der »Open-Bewegung« thematisieren. Ich werde an zwei Veranstaltungen beteiligt sein: Open Source Economy (Donnerstag, 24. Okt., 16:00-17:30, Forum Stadtpark) und Peer-Commons-Produktion (Freitag, 25.Okt., 9:30-12:30, Forum Stadtpark).

Cologne Commons Conference 2013

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Die Cologne Commons Conference findet am 17. und 18. Oktober an der Uni Köln statt. Sie möchte zur Stärkung der Commons-Bewegung in Forschung und Lehre, Kunst und Kultur, sowie dem alltäglichen Leben beitragen. Sie möchte die Vorteile von zunehmend frei zugänglichem Wissen, Forschungsergebnissen, Kulturgütern oder gemeinschaftlich genutzten (und gepflegten) natürlichen Ressourcen herausarbeiten. Gleichzeitig sollen Vorbehalte gegenüber einer solchen „freien Verfügbarkeit“ diskutiert und auf konkrete Probleme eingegangen werden, die mit der gemeinsamen Nutzung und Pflege von Gemeingütern einhergehen.

Denn: Allmenden (Gemeingüter, Commons) sind keine Ressourcen. Sie sind eine Art und Weise, wie Menschen gemeinschaftlich mit Ressourcen umgehen: Sie gehören keinem Einzelnen, aber auch nicht niemandem. Sie beruhen auf Nutzergemeinschaften, die sie vor Zerstörung schützen, sie pflegen und sie weiterentwickeln. So verschieden die Menschen und die Ressourcen, die genutzt werden, so verschieden die Form von Gemeingütern. Hier zum Programm und den Referent_innen.

OPENiT Festival Berlin

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Vom 26. – 29. September gibt es in Kreuzberg das OPENiT Festival. Wer etwas dort zeigen oder machen will ist eingeladen dafür. Werdet aktiv und experimentiert die Commons, Openness, Open Source, Open Hardware usw. Hier ein kurzes Interview mit Lars Zimmermann über OPENiT, das Konzept und die Ideen dahinter.

JOK: Was ist OPENiT?

LZ: OPENiT ist ein Festival, das den Gedanken von Openness (Offenheit) für die Zukunft der Stadt & ihre Entwicklung durchspielt.

JOK: Was soll dabei vorkommen?

LZ: Open it! Öffne es!

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Wirtschaften ohne Geld? Wirtschaften alternativ?

demonetizeAuf zwei Veranstaltungen gilt es hinzuweisen.

1) …ohne Geld?

Demonetarisierung ist ein Nischenthema — oder doch nicht? Auch Ökonom_innen beschäftigen sich damit, so die Vereinigung für Ökologische Ökonomie auf ihrer Jahrestagung 2013. Sie trägt den Titel »Wirtschaften ohne Geld? Zwischen kapitalistischer Marktwirtschaft und Schenkökonomie« und findet vom 12. bius 14.09.2013 in der Uni Oldenburg statt. Die Anmeldung ist bis zum 1.9. erwünscht, der Tagungsbeitrag wird von den Teilnehmenden nach deren Selbsteinschätzung selbst festgelegt und sollte zwischen einem und einhundert Euro liegen.

Das Programm klingt interessant: (mehr …)

Offenes Guerilla Festival in Berlin mitgestalten

Ende September wird es in Berlin ein offenes Festival für Offene Ökologie und Offene Ökonomie geben. Der gesamte Stadtraum rings um den Berliner Moritzplatz und Oranienplatz soll in eine begehbare, lebendige und erforschbare Utopie einer grünen und offenen Welt und Zukunft verwandelt werden. Überall draußen und drinnen und dazwischen soll es Workshops, Events, Vorträge, Aktionen, offene Werkstätten und Türen, Stände, Live Experimente usw. geben.

Das Festival ist ein Guerilla Festival. Es ist selbst offen. Es organisiert sich dezentral. Jeder kann ich einklinken, einen Programmpunkt in das Kalender-Wiki eintragen, ihn gestalten, einbringen und durchführen. Aber es gibt in Berlin auch Leute, die mit der Organisation weiterhelfen. Regelmäßig gibt es z.B. Planungs-Partys.

Website besuchen, etwas einbringen, der Sache helfen, sie verbreiten. Stadt hacken! Welt gestalten.