Kategorie: Commons

ox4 Submission

ox4 conference logoHere’s my submission for the Fourth Oekonux Conference (the official deadline for submissions ended two days ago).

Title: Peer Production Everywhere

Subtitle: How Can We Do It And Where Can We Start?

Abstract:

I’ll talk about how commons-based peer production can be extended to all areas of life. How might a society based on peer production look like and which principles will be typical for such a society? I’ll also talk about which steps are reasonable to encourage the emergence of such a society.

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Elevate the commons

Elevate-Festival in Graz

Vom 5. bis 9. November 2008 sollen in Graz die Commons »erhoben« werden. Das Festival für zeitgenössische Musik, Kunst und politischen Diskurs verbindet vier Tage lang Vorträge, Diskussionen, Workshops, Installationen und Performances im und um den Grazer Schlossberg. Der kanadische Farmer, Saatgutzüchter und Träger des Alternativen Nobelpreises, Percy Schmeiser, eröffnet den inhaltlichen Diskurs.

Ursprünglich hatte das Festival einen etwas anderen Titel, der auch einige Zeit auf der Website angekündigt wurde: »Elevate Commonism«. Das war wohl dann doch nicht konsensfähig, erinnert »Commonism« zu sehr an »Communism«, und den finden alle doof. Also, jedenfalls das, was historisch versaut für Kommunismus gehalten wurde, kein Wunder.

Ok, dann habe ich ja meine Rolle gefunden — ja, ich bin auch eingeladen: Der Commonismus gehört auf die Tagesordnung, gerade jetzt in der Krise, wo es einigen mehr dämmert, dass der Kapitalismus Menschen und Natur langfristig global zu Grunde richtet.

»Aber es gibt ja keine Alternativen«, sagen viele, und verschlimmbessern weiter an der Marktwirtschaft herum. Dabei gibt es eine Menge Alternativen, doch die haben jeweils oft eine nur sehr geringe Reichweite und ergeben kein konsistentes Ganzes. Und sie ergeben kein Bild, keine Vorstellung davon, wie es sich anders anfühlen könnte. Am weitesten ist da noch die Peer-Ökonomie, aber die klingt für Außenstehende eher — kompliziert.

Brauchen wir eine Art neues »Manifest«, eine illustrative Beschreibung, wie es anders gehen könnte? Kann der Commonismus dafür der tragende Begriff werden, was meint ihr?

Ist die Finanzmarktkrise eine Krise der Vermittler?

Das Internet bringt jede Menge Krisen hervor, meist sind es Krisen der Vermittler. Viele von ihnen werden überflüssig oder müssen sich zumindestens massiv neue Geschäftsmodelle suchen. Die Musikindustrie ist das beliebteste Beispiel. Das Grundmuster ist immer das selbe: Das Internet bringt Anbieter und Abnehmer direkt ins Geschäft, deswegen werden die Vermittler nicht mehr benötigt.

Nun ist ja auch das Bankengeschäft im Kern ein Vermittlergeschäft. Leute mit zu viel Geld geben Leuten mit zuwenig etwas ab in der Hoffnung mehr zurückzukriegen. Dazwischen sitzen die Banken und Broker. Nun kann man schon seit ein paar Jahren von zu Hause aus Börsenhandel betreiben, und es gibt inzwischen auch viele Leute die davon leben oder es zumindestens versuchen. Außerdem gibt es Internetplattformen, die Kleinkredite vermitteln zwischen Privatleuten. Im Prinzip bräuchte also auch die Bankenvermittler niemand mehr, genau wie die Musikindustrie.

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Community Building in Zeiten der galoppierenden Krise

Stefan hat mich gerade dankenswerterweise durch sein letztes Posting wieder auf eine ältere Diskussion gestoßen. Ich hab dadurch meine alten Hoffnungen wieder entdeckt, die ich eigentlich mit Hiddinghausen verbunden hatte. Diese Diskussion wollte ich da eigentlich weiter führen aber dazu kam es dort nicht so recht. Ich glaube auch, dass das kein Zufall ist. Dort kamen Leute aus ganz Deutschland für ein Wochenende zusammen. Es war schon vorher klar, dass man hinterher im Alltag nicht viel miteinander zu tun haben wird. Deswegen ist es kein Wunder, dass die Schwerpunkte da andere waren. Ich möchte jetzt einen anderen Versuch starten. Worum geht es?

In einem Satz: Aufbau einer lokalen „resilient community“ zur Produktion des Lebens durch „commons based Peer Production“ in einem „Saturday House“.

Ok, jetzt seid ihr nicht viel schlauer als zuvor. Hier also ein paar Erklärungen:

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Why Peer Production Is Better Than Capitalism

An interview with Michel Bauwens, founder of the Peer-to-Peer Foundation:

Read the transcript of the interview here: P2P as a post-capitalist mode of production

Find more interview snippets with Michel at Peer To Peer: Social, Political, And Economic Issues In A P2P World

Hiddinghausen talks, part 3: Pooling effort where free sharing fails

In HiddinghausenMy last talk in Hiddinghausen was a little talk given as a complement to the Commons Network idea. The Commons Network is based on the idea of free and unconditional sharing—that others share with you goods they have or produce because they like to do so (and the other way around). This leaves, inevitable, the question: what if there is nobody who likes to share what you need (and you can’t produce it for yourself)? What if people need some additional incentives to produce what you would like to have?

I have already given an answer to that question in my peerconomy book: people can join an explicit agreement to help each other to produce the goods each of them likes to have, sharing the necessary effort (the tasks to do) in some pre-agreed manner. The General Luxury Production System (GLuPS) is a slightly updated version of that idea. The word “luxury” in the name is meant to express the hope that the Commons Network will become sufficiently flexible and versatile to satisfy—at least—all of people’s essential needs (the “8 Essentials” discussed in my UPset talk).

This optimistic assumption stems from the generalization of Eben Moglen’s dictum

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Wortsuche

Ein Blogger mit dem schönen Namen „ärgernis“ sucht ein Wort, dass folgenden Sachverhalt beschreiben soll:

Das gesuchte Wort soll einen Austausch beschreiben, der sich nicht durch quantitative Maßstäbe messen lassen kann, einer solchen Messung gar widerspricht. Durch diesen Austausch wird eine Wirkung freigesetzt, die unregelmäßigen Mustern folgt und damit wiederum ein subversives Potential entfaltet. Falls es für diese spezielle Beschreibung noch kein Begriff existiert, ist eine Wortneuschöpfung erwünscht und das Sahnehäubchen wäre der Rückgriff auf eine Sagenfigur, eine Since-Fiction-Geschichte oder aus sonst einem Bereich der hochkulturellen bis trivialen Erzählung.

Es gibt auch was zu gewinnen. (via classless)

Life Despite Capitalism – Building Radical Economies

In the beginning of November 2008, the Escanda collective along with others will be hosting a four-day radical economics gathering. We will analyse why the current economic system has failed and we will learn from the possibilities and experiences of those working despite capitalism to build autonomous networks of production and circulation from a basis of sustainability, self organization, solidarity, respect and social/environmental justice.

The gathering will focus both on the theory of radical economics and the practice: working towards creating and building radical economies within and between our own movements and collectives.

We will provide a space for networking and there will be our very own radical marketplace for participants to bring, exchange, barter and give away goods as well as services etc. [reposted]

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Hiddinghausen talks, part 2: A network for sharing and shared production

Discussion in HiddinghausenFree design is an important building block for spreading peer production, but it is not enough. A second topic discussed in Hiddinghausen was therefore how to facilitate and encourage the sharing and the shared production of physical goods and of services in all areas of life. My proposal here is called the Commons Network.

The Commons Network is inspired by the practices of free software and free content projects, where people do things they like to do (such as writing software or texts) and, by doing so, produce goods that are useful for others; but also by the approach of wireless community networks where the participants jointly build a free network, allowing everyone to transfer data through the free network or to access the Internet through it. Community networks are interesting because they organize the free sharing of limited resources that cannot just be copied freely (bandwidth and Internet access). And some community networks are interesting in that they’re self-organizing and self-healing: whenever nodes (participating computers) join or leave such a mesh network, it reconfigures itself to ensure that all data still finds the best route through the network.

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Peer-Ökonomie in Hiddinghausen – Audio-Dokumentation

Hier nun die Audio-Aufzeichnungen des Peer-Ökonomie-Wochenendes in Hiddinghausen vom 29.8. bis 31.8.2008 — siehe auch die einszweidrei kurzen Berichte dazu. Die Aufzeichnungen liegt in neun Dateien vor, wobei die Qulität der ersten sechs ganz gut ist. Die Aufnahmen sieben bis neun leiden manchmal unter Windgeräuschen. Die Downloads stehen in freien OGG- oder proprietären MP3-Format zur Verfügung:

  1. Einführung in Begriff und Konzept der Peer-Produktion: OGG (45 MB) | MP3 (44 MB)
  2. Vorstellung des Modells der Peer-Ökonomie: OGG (40 MB) | MP3 (40 MB)
  3. Diskussion des Peer-Ökonomie-Modells, Teil 1: OGG (30 MB) | MP3 (29 MB)
  4. Diskussion des Peer-Ökonomie-Modells, Teil 2: OGG (41 MB) | MP3 (40 MB)
  5. Vorstellung und Diskussion der Idee des Universal-Production-Set: OGG (32 MB) | MP3 (32 MB)
  6. Vorstellung des Konzeptes eines Commons-Netzwerkes: OGG (32 MB) | MP3 (32 MB)
  7. Diskussion des Konzeptes eines Commons-Netzwerkes: OGG (19 MB) | MP3 (18 MB)
  8. Überlegungen zur Vernetzung und Feedback-Runde: OGG (20 MB) | MP3 (20 MB)
  9. Addon im kleineren Kreis: Die Luxusgüter-Produktion: OGG (24 MB) | MP3 (23 MB)

Alle Aufzeichnungen können auch auf der Peerconomy-Seite bei archive.org als Stream angehört werden.