Auf der Suche nach dem Neuen im Alten
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Die Welt reparieren

die-welt-reparierenSehr cooles Buch! Gibt’s haptisch in bunt für 20 Euro und im freien Download – thanks Transcript. Eine Buchvorstellung gibt’s am 28.11.2016 in Berlin.

Intro: Weltweit entstehen immer mehr Initiativen des Selbermachens, in denen eine Vielfalt von Anliegen und Problemen kollektiv bearbeitet werden. In diesen – jenseits von Markt und Staat angesiedelten – kollaborativen Zusammenhängen wird ein basisdemokratisch orientiertes Verständnis von Zusammenleben und Urbanität erprobt und zugleich nach ökologisch und sozial sinnvollen Lösungen für grundlegende Formen der Versorgung mit Nahrungsmitteln, Energie sowie für alle zugängliche Technik gesucht.

Dazu ein inspirierendes Video vom Festival offener Werkstätten von 2015:

Kategorien: Arbeit & Freiheit, Commons, Eigentumsfragen, Freie Hardware, Medientipp

24. November 2016, 09:52 Uhr   Kommentieren

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Eine Welt, in der alle gut leben können

Titelbild „Die Welt reparieren“Das Potenzial der commonsbasierten Peer-Produktion

[Mein Beitrag zum neuen Sammelband Die Welt reparieren. Open Source und Selbermachen als postkapitalistische Praxis, herausgegeben von Andrea Baier, Tom Hansing, Christa Müller und Karin Werner (Transcript, Bielefeld 2016). Es ist auch möglich, das komplette Buch herunterzuladen (Lizenz: CC BY-NC-ND).]

Die Grundideen des Internets sind Offenheit und Dezentralität – jede soll mitmachen können, ohne erst andere um Erlaubnis fragen zu müssen. Wer heute das WWW benutzt, spürt davon womöglich nicht mehr viel. Wird nicht alles von einigen großen Plattformen wie Google, Facebook, Youtube und Amazon dominiert? Es mag so scheinen, doch ist das WWW nur ein kleiner Teil des Internets und die großen Plattformen sind nur ein kleiner Teil des WWW.

Und was auffällig ist: Auch bei Plattformen wie Facebook, Youtube und Twitter sind es die Benutzer (ich verwende weibliche und männliche Formen zufällig im Wechsel), die alle Inhalte beitragen – anders als beim Fernsehen und bei gedruckten Medien, deren Inhalte von bezahlten Profis erstellt werden. Google ist als Suchmaschine für die Vielfalt des WWW groß geworden, produziert also ebenfalls keine eigenen Inhalte, sondern ermöglicht es, diese zu finden. Beim Onlineshop Amazon spielt der „Marketplace“, auf dem Drittanbieter eigene Produkte verkaufen, eine zunehmend größere Rolle, und eBay lebt komplett von der Vermittlung der Angebote anderer Menschen und Firmen.

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Kategorien: Arbeit & Freiheit, Commons

27. Oktober 2016, 07:51 Uhr   3 Kommentare

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Ohne Zusammenarbeit keine Commons?

un_commonsDer elfte Wikimedia-Salon findet in Kooperation mit der Berliner Gazette und der Konferenz UN|COMMONS statt und beschäftigt sich mit der Frage, welche Art der Kollaboration in der vernetzten Welt gebraucht wird, um Gemeingüter und freies Wissen zu fördern.

Wann: 08. Oktober 2015, 19:00 Uhr (Einlass 18:30)
Wo: Wikimedia Deutschland e.V., Tempelhofer Ufer 23-24, 10963 Berlin
URL: Das ABC des Freien Wissens

Impulsreferat: Dr. Mark Terkessidis, Migrationsforscher, Autor und Journalist

Weitere Gäste:
Dr. Phil. Friederike Habermann, Autorin und freie Wissenschaftlerin
Christoph Kappes, Berater und Netztheoretiker

Moderation: Sabrina Apitz, berlinergazette.de

Video-Einspieler: Prof. Dr. Volker Grassmuck, Publizist und Soziologe

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Kategorien: Commons, Termine

23. September 2015, 11:48 Uhr   Kommentieren

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FabLabs, Prothesen und Roboter

ARTE berichtet im Magazin FutureMag über FabLabs, in denen aus Roboter-Händen Handprothesen werden, die statt 60.000€ nur noch 200€ kosten. Dank Open Source.

Mehr zum gezeigten InMoov-Roboter gibt es hier.

Kategorien: Freie Hardware

29. Juni 2014, 06:53 Uhr   Kommentieren

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Poppy – Open Source Humanoid Robot

Designed by the Flowers Lab at Inria Bordeaux and Ensta ParisTech (France) Poppy is an affordable and hackable humanoid robot for science, education, art and geeks. Both software and hardware are available under an open source licence.

Kategorien: English, Freie Hardware, Freie Software

28. März 2014, 06:12 Uhr   3 Kommentare

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Open Source Beehives

There is a huge need for research on the causes of bee deaths. Open Source Beehives is a project to monitor and track the health and behavior of bee colonies. Watch the really cool video and the further video below.

From the project description: Vollständigen Artikel lesen »

Kategorien: Commons, English, Freie Hardware, Praxis-Reflexionen

17. März 2014, 06:56 Uhr   Kommentieren

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Open Source Biologie

„Wer weiss, vielleicht haben wir in 20 Jahren ein genetisches Wikipedia und ein zelluläres Linux, das kostenlos und frei kopierbar ist und allen zugutekommt?“ — ein Interview mit Rüdiger Trojok.

Rüdiger Trojok ist Biohacker in Berlin. Im Moment schließt er sein Biologie-Studium (Diplom) ab. Vom 24. – 26. Januar 2014 war er Teil des Projektes „DIY Bio Lounge und Bio-hackathon“ im Art Laboratory Berlin (www.artlaboratory-berlin.org) in Verbindung mit der Transmediale,  Ausstellung und Kongress zu Verbindungen zwischen Kunst, Kultur und Technologie (www.transmediale.de).

Das komplette Interview auf Linksnet lesen.

Kategorien: Freie Hardware, Praxis-Reflexionen

24. Februar 2014, 06:08 Uhr   43 Kommentare

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Mit Open Source ins Neue Jahr

Ich spar mir einen eigenen Artikel und verweise auf zwei interessante Berichte bzw. Projekte, die auf dem Open Source Prinzip gründen. Shareable berichtet in »20 Open Source Furniture Designs« über frei verfügbare Möbelentwürfe, jedes mit einem Bild illustriert. Und das Projekt OSVehicle bietet mit Tabby ein Auto zum selbst zusammenbauen. Dauert 42 Minuten:

Zu Tabby gibt’s auch einen Spiegel-Artikel.

Kategorien: Commons, Freie Hardware, Medientipp

1. Januar 2014, 06:54 Uhr   Kommentieren

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Farm Hack

Farm Hack is an open source community for resilient agriculture. They develop, build, and document tools which are easy to use and maintain. Compared to Open Source Ecology Farm Hack seems to follow a broader networking approach involving more people.

Kategorien: Commons, English, Freie Hardware, Freie Inhalte

23. Dezember 2013, 06:59 Uhr   Kommentieren

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Degrowth-Konferenz in Leipzig

degrowthEine offene, große Commons-Konferenz gab es noch nicht, aber commonsnahe Konferenzen schon einige. Im September 2014 (2.-6.9.) steht wieder eine an: Degrowth 2014 — in lang: Fourth International Conference on Degrowth for Ecological Sustainability and Social Equity. Es geht »um konsensfähige Alternativen zum derzeitigen Wachstumszwang«, um »wachstumsunabhängige Formen von Wirtschaft und Gesellschaft«.

Das klingt im ersten Lesen seltsam, so als ob man nur einen Konsens darüber erreichen müsse, das Wachstum einzustellen sei. Dabei gibt es das doch schon, eine Wirtschaft ohne Wachstum, nur der Name klingt nicht so gut: Krise. Aber auch darauf gibt es eine Antwort: »Your recession is not our degrowth« (»Eure Krise entspricht nicht unserer Vorstellung einer Wirtschaft ohne Wachstum«). Doch kann man sich das aussuchen? Oder brauchen wir nicht doch eine andere Produktionsweise? Oder soll bei der Konferenz genau danach gesucht werden?

Die Degrowth 2014 ist in die folgenden drei Themenstränge gegliedert. Vollständigen Artikel lesen »

Kategorien: Commons, Termine

17. November 2013, 06:40 Uhr   8 Kommentare