Post-Kapitalistische Landwirtschaft und Commons
Die Wirtschaftsnobelprei
sträger*In Elinor Ostrom hat in ihren langjährigen Forschungen zu Commons sieben Regeln gefunden, die ein funktionierendes Commoning ausmachen. An dieser Stelle möchte ich an Hand dieser Kriterien unser Projekt einer post-kapitalistischen Landwirtschaft reflektieren. Als Common gelten in diesem Fall der Boden und die darauf produzierten Lebensmittel. Als Commoning die Gemeinschaft aus Gärtner*Innen-Kollektiv und Unterstützer*Innen-Kreis.
Kategorien: Commons, Praxis-Reflexionen, Soziale Netzwerke
3. März 2013, 07:00 Uhr Kommentieren
Endliche Ressourcen als Gemeingut
Was wäre wenn … wir über die Nutzung von Bodenschätzen global, gemeinsam und gleichberechtigt entschieden? Einige konkrete Überlegungen wie ein Commoning rund um endliche Ressourcen aussehen könnte. Der Artikel findet sich auch im lesenswerten Büchlein “Herrschaftsfrei Wirtschaften”. Zur emanzipatorischen Technikkritik jenseits der Ressourcen-Problematik sei das Heft “Technik. Für ein gutes Leben oder für den Profit?” empfohlen.
Vollständigen Artikel lesen »
Kategorien: Commons, Eigentumsfragen, Reichtum & Knappheit
1. März 2013, 07:00 Uhr 4 Kommentare
“Post-Kapitalistische” oder “Nicht-Kommerzielle” Landwirtschaft?
Im Umfeld der Projektwerkstatt auf Gegenseitig (PAG) trifft sich regelmäßig ein Kreis von Menschen aus verschiedene Projekte die sich dem nicht ganz klar definierten Konzept der “Nicht-Kommerzialität” (NK) verbunden fühlen und sich auf diesen Treffen vernetzen und austauschen. Eins der bekanntesten Projekte aus diesem Umfeld ist wohl die “Nicht-Kommerzielle Landwirtschaft” wie sie auf dem Karlshof bei Berlin von einer Hofgruppe und nach deren Scheitern von einer freien Assoziation von Menschen aus dem Karlshof-Umfeld organisiert wurde. Die Unterschiede diese Praxis zur vielfältig umgesetzten Community Supported Agriculture (CSA) bzw. Solidarischen Landwirtschaft werden dort immer wieder kontrovers diskutiert. Bei mir als Mitglied der CSA Freudenthal, einem solchen post-kapitalistischen Landwirtschafts-Experiment, regen diese kritischen Diskussionen immer wieder die Reflektion über das eigene Projekt an. Einige Aspekte dieser Kritik an unserem Projekt und meine Entgegnungen seien hier skizziert.
Kategorien: Arbeit & Freiheit, Commons, Praxis-Reflexionen, Soziale Netzwerke
27. Februar 2013, 07:00 Uhr 3 Kommentare
Post-Kapitalistische Landwirtschaft – Die Zweite
Hier nun der Artikel zum zuletzt geposteten Vortrag. Zuerst erschienen in Graswurzelrevolution Nr. 370
Post-kapitalistischer Landwirtschaft – Potentiale, Probleme und Perspektiven
“Jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen!”
Karl Marx – Kritik des Gothaer Programms
Nicht-kommerzielle Landwirtschaft, Community Supported Agriculture oder kurz CSA, Solidarische Landwirtschaft, Wirtschaftsgemeinschaften. In den letzten Jahren hören wir vermehrt von Modellen landwirtschaftlicher Produktion, die scheinbar versuchen die Bedürfnisse der Menschen statt ihrer Verwertung in den Mittelpunkt zu stellen. Von kurzweiligen Experimenten bis zu großen Höfen die bereits seit Jahrzehnten gut funktionieren, reicht die Vielfalt. Auch was die weltanschaulichen Hintergründe der Menschen betrifft, spannt sich ein Bogen von der Antroposophie bis zur Wertkritik. Entsprechend wichtig ist ein Dialog der in verschiedensten Netzwerken mehr und mehr stattfindet. Vollständigen Artikel lesen »
Kategorien: Arbeit & Freiheit, Commons, Eigentumsfragen, Gender, Praxis-Reflexionen, Reichtum & Knappheit, Soziale Netzwerke
8. Oktober 2012, 08:00 Uhr 7 Kommentare
Post-Kapitalistische Landwirtschaft – Potentiale, Probleme, Perspektiven
Mit einiger Verspätung aber besser als nie. Hier findet ihr den Slidecast und Audiomitschnitt eines Vortrags den ich am 15.6.2012 in Kassel auf Einladung der Gruppe “Spunk” (http://spunk.noblogs.org/) gehalten habe:
Der Ankündigungstext lautete wie folgt:
Kategorien: Arbeit & Freiheit, Commons, Eigentumsfragen, Gender, Praxis-Reflexionen, Soziale Netzwerke
28. September 2012, 07:01 Uhr 1 Kommentar
A post-capitalist farming experiment – Potentials, problems and perspectives
“From each according to his ability, to each according to his need” – Marx, Critique of the Gotha Program
Potentials
Since one and a half years around 70 people are involved in a post-capitalist farming experiment. Situated in the middle of Germany a collective of 5 growers is feeding around 65 supporters, year-round with a full supply of vegetables. The production is organised along the needs and abilities of the community.
Kategorien: Arbeit & Freiheit, Commons, Eigentumsfragen, English, Gender, Praxis-Reflexionen, Soziale Netzwerke
27. September 2012, 06:44 Uhr 3 Kommentare
Entmonetarisierte Landnutzung konkret – Solidarische Landwirtschaft 2.0
Eine gekürzte Version dieses Artikels erschien in der aktuellen Streifzüge. Hier nun bei Keimform in ganzer Länge und in Farbe.
Warum Entmonetarisierung?
Warum eine Entmonetarisierung der Landnutzung Not tut, sollte hinlänglich bekannt sein. Wir müssen das agrarpolitische Desaster auf den Äckern schließlich tagtäglich mit ansehen. Mit Entmonetarisierung meine ich hier die landwirtschaftliche Produktion unabhängiger von Geld oder anderen Tauschmitteln und ihrer eigenen Logik zu organisieren.
Kategorien: Arbeit & Freiheit, Commons, Eigentumsfragen, Praxis-Reflexionen
25. Mai 2012, 07:43 Uhr 2 Kommentare
Die post-revolutionäre Möhre. Hier und Jetzt.
Commons-based peer production braucht ein Commoning, also eine Form von Selbstorganisierung um Gemeingüter nicht-kommerziell und bedarfsgerecht zu verwalten. Dieser Artikel möchte einen Beitrag leisten zur Erkundung wie diese Organisierung konkret aussehen könnte: Eine Reflektion über ein Experiment “Solidarischer Landwirtschaft”. Der Artikel findet sich auch in der aktuellen Ausgabe der “Streifzüge” und dem soeben erschienenden Büchlein “Herrschaftsfrei Wirtschaften”.
Kategorien: Arbeit & Freiheit, Commons, Gender, Praxis-Reflexionen, Soziale Netzwerke
8. Januar 2012, 07:47 Uhr 9 Kommentare
