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Zivilisationskritisches Sommercamp

Ab Juni wird das zivilisationkritische Sommercamp in der Traumschule vorbereitet und aufgebaut. Es ist selbstorganisiert und Open Space. Veranstaltungsort und Experimentierfeld ist der Freiraum Traumschule Riebau, eine ehemalige Grenzkaserne, Aktionsplattform und selbstorganisierter Lernort im Grünen mit vier Hektar Platz drumherum. Das Camp bietet auch viel Platz und Zeit für Erholung, Ausspannen, Wanderungen in der Natur, interessante Diskussionen und entspannte Gespräche.

Wann: 1. Juni bis September, open end. Im Juli starten Veranstaltungen und praktische Workshops zu Themen wie Postwachstum, Autarkie, Photovoltaik, solidarische Vernetzung, Leben ohne Geld und viele mehr. Eine immer aktuelle Liste findet ihr hier: ts.blogsport.de/sommercamp/

Kategorien: Commons, Termine

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16. Mai 2017, 12:37 Uhr   3 Kommentare

1 Benni (16.05.2017, 16:28 Uhr)

„zivilisationskritisch“? da fällt mir ja vor allem das hier zu ein:

https://www.youtube.com/watch?v=BbOedZN3Sb4

2 Klaus (18.05.2017, 00:16 Uhr)

Also irgendiwie schrecken mich solche Formulierungen ab:“Aus herrschaftskritischem Anspruch wollen wir ohne Chefs und frei von Sexismus, Hunde-/Tierhaltung und rücksichtslosem ausschließendem Verhalten campen.“
Was müssen hier für Diskussionen gelaufen sein um derart verschwurbelte Wünsche zu formulieren? Noch individualisierter gehts wohl kaum. Mich nervt gar nicht so der Wunsch auf Hunde/Tiere verzichten zu sollen, als vielmehr die Penetranz und die dahinter liegende Haltung. Ein Hund darf also nicht mitgebracht werden, freilaufende Kinder vermutlich schon, aber nur wenn sie vegan ernährt werden, mit dem Auto anreisen geht vermutlich auch nicht nur mit Elektroantrieb, bei hybriden Modellen gibts erst noch ne Abstimmung im Plenum….Ich frag mich bei solchen Veranstaltungen immer was erreicht werden soll. Selbstbestätigung durch schmoren im eigenen Saft? Austausch und Lernen geht nur bei hinreichenden Unterschieden und nicht bei bis ins kleinste Detail homogenen Teilnehmer_innen

3 Stefan Meretz (19.05.2017, 14:28 Uhr)

Also mein Eindruck ist, dass die Organisator*innen es nicht so richtig geschafft haben, zwischen Zivilisation und Kapitalismus – also einer bestimmten historischen Form der Zivilisation – zu unterscheiden, sondern beides in eins setzen. Vielleicht ist das aber ja noch lernbar…

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