Auf der Suche nach dem Neuen im Alten
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Mietshäusersyndikat: Next Level Philosophicum

Wir haben ja schon früh und seit dem immer wieder über das Mietshäusersyndikat als vorbildliches Commons-Projekt berichtet. Tatsächlich sind die über die Jahre enorm gewachsen und nähern sich mit großen Schritten der 100-Häuser-Grenze. Damit dürfte es zumindest hierzulande eines der erfolgreichsten Projekte der materiellen Commons sein.

Nun gibt es ein ganz besonders interessantes Projekt in diesem Rahmen. Das Philosophicum in Frankfurt-Bockenheim.

Was macht dieses Projekt so interessant?

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Kategorien: Commons, Eigentumsfragen, Reichtum & Knappheit

16. Mai 2014, 09:45 Uhr   1 Kommentar

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Eindrücke von OccupyFrankfurt

Ich will nur kurz meine Eindrücke von heute Mittag bei Occupy Frankfurt loswerden.

Es gab sehr viele selbst gebastelte Plakate auf denen die unterschiedlichsten Weltsichten ausgebreitet wurden. Da war viel schlimmes Zeug dabei, allerlei Verschwörungstheorien und Zinskritik. Angeblich hat sogar jemand am Micro alles Übel der Welt der Familie Rothschild angedichtet und wurde dafür auch noch beklatscht (das hab ich aber nur von einem späteren Redebeitrag, der das thematisiert hat, hab es nicht selbst gehört).

Die allermeisten Leute haben ihre moralische Empörung ausgestellt.

Positiv fand ich zum einen den Versuch Basisdemokratie mit ja durchaus ein paar Tausend Leuten hinzukriegen nach spanischem Vorbild aber auch eine Grundstimmung, die schon irgendwie so war, dass „der Kapitalismus“ etwas ist, das man loswerden muss. Leider wusste niemand was „der Kapitalismus“ wirklich ist und es war mehr ein Synonym für alles was irgendwie böse ist und mit Geld zu tun hat. Leute von Parteien hatten keinen leichten Stand und auch sonst geht der Trend eindeutig zu Nicht-Organisationen wie Anonymous.

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Kategorien: Praxis-Reflexionen

15. Oktober 2011, 23:02 Uhr   34 Kommentare

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Alles Umsonst ist was Du daraus machst

808735784_a6367b75e7_mAm 28.3. sollen große Demonstrationen in Frankfurt und Berlin unter dem Motto „Wir zahlen nicht für eure Krise“ deutlich machen, dass wir uns nicht die Kosten der Krisenbewältigung aufhalsen lassen. Damit das funktioniert, müssen da richtig viele Leute kommen, also sowas mit vielen Nullen. Das wird wohl wahrscheinlich nix werden, wenn man die bisherige Friedhofsruhe zum Maßstab nimmt. Trotzdem werde ich hingehen. Nicht, weil ich denke, dass eine mehr oder weniger dolle Regulationspolitik am Krisenverlauf als solchen viel wird ändern können. Aber weil ich tatsächlich glaube, dass es davon abhängt, wie viele Leute sich wehren, wer die Kosten aufgebrummt kriegt. Oder auch um es mit plomlompom zu sagen: „Wir müssen aufpassen, dass wir unsere Zukunft nicht an die Vergangenheit verkaufen.“

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Kategorien: Feindbeobachtung, Termine

28. Februar 2009, 00:52 Uhr   4 Kommentare