Fake Commons

The more the commons gets attraction, the more false riders will use the idea. Today I what to point to one of these examples, which did not yet name themselves a »commons«, but it only takes them a minute to realize, that what they doing can be successfully labled a »commons«. I am talking about the ColaLife project. Due to explicitely putting a copyright stamp and »All rights reserved« on their pages, I can’t display images of their idea to »safe children’s lives«. Check out yourself.

The basic idea is to use existing distribution channels of Cola to spread »social products« such as rehydration salts, vitamines, or other medicine. These »social products« are transported in a specially designed small lenghty containers called »AidPod«, which fit between the bottles in crates. Sounds nice.

However, did you ever think of these facts:

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Fight ACTA, Create Commons!

Unversehens brennend aktuell ist meine Kolumne »Immaterial World« in den neuen Wiener »Streifzügen«: Es geht um das Handelsabkommen ACTA (Anti-Counterfeiting Trade Agreement), mit dem in abgestimmter Weise global gegen sog. Produktpiraterie und Urheberrechtsverletzungen vorgegangen werden soll. Das geheim verhandelte Abkommen soll in Kürze unterzeichnet werden.

Hintergründe zu ACTA und Überlegungen, was man gegen ACTA tun kann, gibt’s im Artikel »Fight ACTA, Create Commons!«.

Themenschwerpunkt der Streifzüge-Ausgabe ist »FremdE«.

Gemeingüter — kurz erklärt im Film

Bitte nutzen und verbreiten! Lizenz: CC-by-sa

Diesen Film gibt’s nicht nur auf deutsch, sondern auch auf spanisch, englisch und italienisch. Bis jetzt.

Göttingen: Commons-Vortrag beim SDS

Die Linke.SDS Hochschulgruppe in Göttingen hat mich zum Vortrag eingeladen. Thema: »Commons-Theorie und Perspektiven des Widerstandes«. Da komme ich doch gerne! Die Veranstaltung findet statt:

The Generative Logic of the Commons — Slidecast

During the International Commons Conference in Berlin (Oct 31–Nov 2, 2010) I gave a keynote speech in the stream »The Generative Logic of the Commons« together with Roberto Verzola. I slidecasted (slides+audio) my talk which you can watch and listen to here:

If you wish to see me speaking at the desk—which isn’t really interesting—you may switch to the Böll conference page and choose part 10. There you’ll also find Robertos presentation (part 9) and all other ICC talks, which have been recorded. And I can recommend the discussion after Roberto’s and my talk (part 11), which was loaded with a lot of critical but constructive energy 🙂

[Update: Here are the slides in PDF or ODP format]

Selbstorganisierte Fülle in Berlin

Das Informatikgebäude der FU Berlin (Public Domain, Quelle verlinkt)Am kommenden Donnerstag, dem 18. November um 18 Uhr (c.t.) halte ich an der Freien Universität Berlin (Hörsaal im Informatikgebäude, Takustr. 9) einen Vortrag über Selbstorganisierte Fülle:

Wie könnte eine Gesellschaft aussehen, wo die Bedürfnisse der Menschen (anstatt des Profits) bestimmen, was und wie produziert wird? Wo nicht mehr verkauft und gekauft wird? Wo also auch niemand gezwungen ist, die eigene Arbeitskraft zu verkaufen, oder arbeitslos und arm zu bleiben, falls dieser Verkauf scheitert? Wo es keinen Zwang zur Konkurrenzfähigkeit gibt, der einer/einem vorschreibt, wie man sich verhalten muss, wenn man (wirtschaftlich) überleben will? Wo Knappheit überflüssig wird und es keinen Grund mehr gibt, Ideen und Wissen geheim zu halten statt sie zu teilen?

Anfänge einer solchen Gesellschaft gibt es schon heute, denn in den letzten Jahrzehnten ist eine neue Produktionsweise entstanden, die auf Kooperation und Teilen beruht. Auf dieser Produktionsweise – Peer-Produktion genannt – basieren Freie Software (wie Linux und Firefox), die Wikipedia und die Freie-Kultur-Bewegung; sie steckt hinter Freien Funknetzen und Projekten wie SETI@home.

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An Architektur: On the Commons

It’s always great to see in which diverse fields the idea of the Commons is applied. One wonderful example is the summer issue of »An Architektur — Produktion und Gebrauch gebauter Umwelt«. Despite its German title — which means »production and usage of built environment« — An Architektur is an English-language magazine.

Main part of the summer issue entitled »On the Commons« is an interview with Massimo de Angelis and Stavros Stavrides: »Beyond Markets or States: Commoning as Collective Practice«. The interview was made together with e-flux journal and can be read online on e-flux webpage. The text of the interview is marked with footnote-numbers, but instead of footnotes there are complete articles referenced explaining some backgrounds of aspects being discussed in the interview.

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Memorable quotes from the Berlin Commons Conference

During the first two days of November, the International Commons Conference organized by the Heinrich Böll Foundation and the Commons Strategies Group took place in Berlin. Throughout the conference, I wrote down various remarks by participants which I considered insightful, interesting, or amusing. The following quotes are meant to convey the spirit of what the quoted person said, but not necessarily the precise wording (since I often wasn’t fast enough to exactly get the latter).

Welcome

David Bollier:

  • The commons philosophy is that we don’t wait for governments or leaders or big business to solve our problems; we solve them ourselves, together.

Keynotes

Ruth Meinzen-Dick (president of the International Association for the Study of the Commons):

  • The real tragedy of the commons is that they are so misunderstood, so undervalued. (mehr …)

Lieber Oskar Lafontaine,

beim letzten Programmkonvent der LINKEN sagten Sie dieses:

Wer die Eigentumsfrage nicht stellt, wird die ökologische Frage nicht lösen können. Das ist unsere Sonderstellung hier als Partei Die Linke. Und wir werden ja mittlerweile, liebe Freundinnen und Freunde, aus der Wissenschaft unterstützt. Der letzte Nobelpreis [für Wirtschaft 2009] , und ich empfehle allen, daran anzuknüpfen, ist an eine Wissenschaftlerin verliehen worden, Elinor Ostrom, die erforscht hat, daß Gemeinschaftseigentum ökologischer verwaltet wird als Privateigentum. Ja, selbst wenn das in der klassischen Wissenschaft erforscht wird, da sind wir, Die Linke, doch gehalten, darauf hinzuweisen: Gemeinschaftseigentum ist viel, viel eher in der Lage, zu umweltgerechtem Verhalten zu führen als Privateigentum.

Prima. Nur ist es so, (mehr …)

»It’s the internet, stupid«

»Es geht um’s Internet, du Pappnase« — so frech wird, frei übersetzt, den Teilnehmer_innen des LINKEN heute beginnenden Programmkonvents ein Papier (PDF) vor den Latz geknallt, und das ist auch bitter nötig. Denn in Sachen Netzpolitik ist die LINKE denkbar schwach aufgestellt. »DIE LINKE sollte mit ihrem Programm nicht im 20. Jahrhundert stehen bleiben« fordern, flehen, ja betteln die Autor_innen des Papiers. Ob’s hilft?

Acht Themenbereiche macht das Papier aus, zu denen die LINKE sich positionieren solle:

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