Diesen Vortrag hab ich letzte Woche in Dießen am Ammersee gehalten habe. Den Vortrag könnt ihr hier anhören. Und die Folien gibt es da.
Kategorie: Commons
Utopie-Vorträge in Bremen, Braunschweig, Aschaffenburg
Naja, normal kündige ich meine Vorträge ja nie hier an, aber manche Leute meinten, dass ich das schon mal öfter machen könnte, darum zumindest für nächste Woche:
Am Dienstag, den 5.11., bin ich um 20 Uhr beim Utopie-Festival in Bremen
Am Donnerstag, den 7.11., bin ich um 19 Uhr bei In/Progress in Braunscheig
Am Freitag, den 8.11., halte ich ein Vortrag um 19 Uhr bei der IL Aschaffenburg, am Tag darauf gibt’s noch einen vertiefenden WS zu Transformation
Die Software für ununterbrochenes Commoning wird gefördert!

Gute Neuigkeiten! Die Software für ununterbrochenes Commoning wird 2020 unter dem Titel der „Nachbarschaftshilfe“ durch den schweizer Konsumentenschutz gefördert! Ermöglicht wurde diese Zusammenarbeit einzig und alleine durch Raffael Wüthrich, welcher das Projekt auf diesem Blog entdeckt hat und es während des Förderzeitraumes auch betreuen wird.
(mehr …)Revolutieren, Reformieren oder Commonisieren?
Auf der Attac-Sommerakademie durfte ich kurz Commons vorstellen. Aber v.a. nachher die inszinierte Diskussion ist nett wo Reforma (Antikapitalistische Sozialdemokratin), Revoluzza (Sozialistische Revolutionärin), Anarchia (Antistaatliche Revolutionärin) und Commuja (könnt ihr euch ja denken) miteinander diskutieren. Für die Attacis haben wir geschaut, dass es keine klare Entscheidung gibt :). Den Text will ich eigentlich nochmal überarbeiten und einsprechen … Danke MrMarxismo für die Aufnahme (aber nicht für den Zwischenruf) und Mischa und Jojo für die Teilnahme!
Utopie jenseits der Arbeit – Motivierte statt erzwungene Kooperation (Vortragsvideo)
Diesen Vortrag hab ich auf dem move-utopia.de gehalten geht um Kritische Psychologie, Kapitalismus und Utopie. Vielen Dank MrMarxismo für die tolle Aufnahme! Die Folien gibt’s unten.
Klima, Kapitalismus und der Generalstreik, der alles verändert
In folgendem Text versuche ich das Verhältnis von Klima und Kapitalismus zu bestimmen, welches in der Klimabewegung viel diskutiert wird. Prinzipiell ist es möglich, innerhalb des Kapitalismus das Schlimmste der Klimakatastrophe1 abzuwenden, wenn der Druck von sozialen Bewegungen (z.B. durch einen Generalstreik) groß genug ist. Ökologisch nachhaltig wird der Kapitalismus dadurch jedoch noch nicht. Aber das gute ist: Strategien, die für unmittelbare Verbesserungen kämpfen und solche, die auf eine Überwindung des Kapitalismus zielen, müssen sich nicht widersprechen, sondern können einander ergänzen.
Anfang August durfte ich beim Fridays for Future Sommerkongress in Dortmund einen Vortrag zur Einführung in die Kapitalismuskritik halten und mit den Teilnehmer*innen über das Verhältnis von Kapitalismus und Klimawandel diskutieren. Ich habe mich sehr gefreut, dass so viele Leute Interesse an dem Thema hatten und wir auch viel über die commonistische Inklusionsgesellschaft2 als Alternative zum Kapitalismus gesprochen haben. Ebenfalls schön fand ich, dass sehr unterschiedliche Menschen da waren und miteinander diskutiert haben: Es gab sowohl Leute, die klar antikapitalistisch waren, als auch solche, die den Markt für einen guten Verteilungsmechanismus hielten. Viele waren auch unentschieden, aber motiviert sich mit der Fragestellung auseinanderzusetzen. Allgemein hatte ich in der Diskussion wie auch in Gesprächen danach den Eindruck, dass die Frage, wie sich Fridays for Future zum Kapitalismus stellt, innerhalb der Bewegung zur Zeit viel diskutiert wird. Eine positive Entwicklung!
(mehr …)Motiviert leben, statt erzwungen arbeiten

Einer der zentralen theoretischen Angriffe gilt dem kapitalistischen Menschenbild: dem Homo oeconomicus. Dies ist ein Wesen, das grundsätzlich versucht, möglichst wenig zu tun und möglichst viel zu bekommen. Wir sagen: Die Utopie, ist eine Gesellschaft ohne Arbeit, ohne leistungsvermittelten Konsum. Eine Gesellschaft in der wir unabhängig davon, was wir tun, bekommen, was wir brauchen. – Hier läuten alle Alarmglocken des kapitalistischen Subjektes: „Eine Welt, in der Menschen das tun, was ihnen wichtig ist? In denen niemand zur Arbeit gedrängt und gezwungen wird? In denen ich darauf hoffen muss, das die Ärztin operiert und die Bäckerin bäckt, weil es ihnen wichtig ist? Habt ihr noch alle Tassen im Schrank? Was ist denn bei euch falsch gelaufen?“
(mehr …)Commons sind nicht genug …

Auf dem MOVE wurde der Widerspruch von innerem Wandel und äußerem Wandel thematisiert. Also Meditation, Yoga, Bedürfnisse ernst nehmen vs. Revolution, Aktivismus, Gesamtgesellschaftliche Veränderung. Ich halte diesen Widerspruch für zentral. Aber ich glaube um dem Thema gerecht zu werden, müssen wir diesen Widerspruch noch um einen dritten Pol erweitern: kollektiver Wandel.
(mehr …)Lust auf Theorie?

Eine solidarische Kritik des MOVE Utopia (Teil I)
Diese Texte wollen meine Probleme mit dem MOVE aufwerfen. Sie fragen danach warum die gesellschaftliche Perspektive so häufig fehlt und weshalb Theorie oft so abstrakt und ausschließend ist, oder gar nicht erst wichtig wird. Der zweite Text versucht ein zentrales inhaltliches Problem des MOVE zu formulieren, dass aus der Betonung des kollektiven Wandels resultiert.
(mehr …)Veranstaltung: Klima und Klassenkampf
Im Anschluss an unseren Podcast zum Thema neulich wurde ich eingeladen eine Veranstaltung zur Klimakrise in Berlin mit zu gestalten. Hier die Einladung:
Klima und Klassenkampf: Vortrag und Diskussion
Zeit: Dienstag, 2.7., 20 Uhr
Ort: Berlin, Schwester Martha
(Ex-Rauchhaus – Mariannenplatz 1a, Eingang über Bethaniendamm)
Alle reden über das Klima. Viele Linke sind auch dafür. Aber meistens nur verbunden mit einem “, aber sozial muss es sein!” oder mit einem “Im Kapitalismus kann das halt nicht funktionieren!”. Benni Bärmann (keimform.de) erzählt euch ein bisschen was dazu, warum er das für den falschen Ansatz hält und wie Klassenkampf fürs Klima statt dessen aussehen und was das mit der Konstruktion des Kommunismus zu tun haben könnte.
Der Raum ist nicht barrierefrei und über vier Stufen zu erreichen. Die Veranstaltung findet in deutscher Lautsprache statt. Es wird veganes Essen und viel Zeit zum Vernetzen im Anschluss der Veranstaltung geben.
Update: Hier gibts eine Audioaufzeichnung.