Alstair Parvin on the democratization of production using the example of architecture and Wikihouse.
Jahr: 2013
The Death of an Old Model
[Repost with permission (ask here) from a series of articles on P2P & Marxism: part 1, read part 2 here]
By Jonathan Clyne
In order to change society it is necessary to understand it. Especially new phenomena that can give a hint as to what is in the making. One important new trend has been peer-to peer production, a new voluntary form of cooperation whose products are shared freely. Based on the previous discussion on this website, here is another contribution to the discussion.
Commons Creating Peer Economy
Silke Helfrich hat die Langfassung ihres Oya-Artikels »Commons fallen nicht vom Himmel« in vier Teilen auf dem CommonsBlog veröffentlicht. Unbedingt lesen! Und diskutieren, das mache ich unten. Hier zunächst die Links auf die vier Teile:
- Jedes Commons ist sozial
- Commons-Institutionen sind nur Hülle
- Commons brauchen Schutz. Jenseits von Open Access
- Commons Creating Peer Economy. Kristallisation einer enkeltauglichen Gesellschaft
Diskussion
Commons im Linken-Programm
Nach den Piraten wollten nun auch die Linken ihren Bezug auf die Commons formulieren. Im Entwurf klingt der Titel schon mal super: »Für Commons, Dialog und Teilhabe«. Nur leider machen sich die Commons im weiteren Text dann rar, so dass ich mich am Ende des Entwurfes fragte: Was versteht die Linke eigentlich unter Commons? Das wusste sie selbst nicht so genau und hat einen eigenständigen Passus zu Commons auf dem Parteitag im dann beschlossenen Wahlprogramm gestrichen.
Übrig geblieben sind folgende Teile, die ob der Kürze vollständig zitiert werden können (jeweils mit den Überschriften, unter denen die Abschnitte auftauchen):
Notable quotes from the Economics and the Commons Conference
Two and a half years ago, during the (first) International Commons Conference in Berlin, I collected some quotes that I considered insightful or funny. This time, at the Economics and the Commons Conference, I did it again.
Silke Helfrich [DE]:
- The commons as institutions are older than any state in the world.
- Every commons has a material basis. Every commons needs energy, and every commoner needs food. And all the natural commons require knowledge. We have to know how to cultivate a commons. So every commons is a physical commons and a knowledge commons.
- We should wonder whether the commons should really be open to everyone, including the enclosers.
- The commons does not scale up but rather crystallizes, like a crystal of atoms, into a connected pattern. The commons, like crystals, grow into all directions.
- (mehr …)
Open Source against the Singularity
Ich mag Podcasts. Letzte Woche habe ich die Chaosradio Folge 187 vom 28.02.2013 angehört. Unterhalten haben sich Joscha Bach, erdgeist und Holger Klein. Thema waren „Elektronengehirne“.
Natürlich ging es in der Sendung irgendwann auch um die Idee der technologischen Singularität (So ab Minute 53). Das ist z.B., wenn wir Computer bauen, „die so intelligent sind, dass sie selber intelligente Computer bauen können.“ Dann können wir diese Intelligenzen nicht mehr vorhersagen und sie übernehmen den Planeten. „Die Menschheit verhält sich zu denen wie Ameisen sich heute zum Menschen verhalten. Und irgendwann sind sie dann halt im Weg (die Menschen), wenn eine neue Straße gebaut werden muss.“ Joscha Bach sagt, dass wir zu dieser Frage heute überhaupt keine seriösen Aussagen treffen können, weil wir zu wenige Daten haben. Wir wissen aber auch nicht und können uns gar nicht sicher sein, ob es nicht vielleicht schon passiert ist! Und da wurde die Sendung sehr spannend.
Allmende zwischen Kruste und Krümel
[Artikel aus Oya 20/2013, Lizenz CC by-sa]
von Anja Humburg
In Leipzig, Zürich, Berlin und Vorpommern finden sich Allmende-Brotback-Initiativen: Die einen versorgen sich mit »nicht-kommerziellem« Mehl im Gemeinschaftsbackhaus, die anderen organisieren sich als solidarisches Landwirtschaftsprojekt oder tauschen ihre Brotdelikatessen gegen Theaterkarten.
Fernab der Brot-Hochkultur liegen vorgeschnittene Laibe abgepackt und eingeschweißt in den Supermarktregalen. Gebacken nach patentversiegelten Rezepten. Beim Bäcker nebenan ersetzen Backmischungen zunehmend althergebrachtes Handwerk. Selbst dem Duft dampfend frischer Backerzeugnisse ist nicht mehr zu trauen, seit es Kartuschen mit künstlichem Brotparfüm gibt.
Die Strategie der krummen Gurken
Die GartenCoop Freiburg setzt ein erfolgreiches Modell solidarischer Landwirtschaft um. Rund 260 Mitglieder teilen sich die Verantwortung für einen landwirtschaftlichen Betrieb in Stadtnähe und tragen gemeinsam die Kosten und Risiken der Landwirtschaft. Die gesamte Ernte – ob gut oder schlecht, krumm oder gerade – wird auf alle Mitglieder verteilt. Ein konsequenter ökologischer Anbau, Saisonalität, 100% samenfeste Sorten, kurze Wege, solidarische Ökonomie, kollektives Eigentum, Bildung, sowie mit anpacken in der Landwirtschaft sind nur einige der vielen Merkmale des Projekts. Der Dokumentarfilm gibt Einblick in die Motivationen und das Innenleben der Kooperative. Er zeigt Menschen, die in Zeiten ökonomischer und ökologischer Krise der Macht der Agrarindustrie etwas entgegensetzen: Die Strategie der krummen Gurken.
Der Film kann hier angesehen und gekauft werden.
Pirates and the Commons
Kester Brewin: »We need a new community of pirates, men and women committed to defending the commons and standing up to the excesses of enclosed wealth. So, put down your iPads and put on your eye patches!«
Demonetization – replacing transactions with social relations

[On the Economics and the Commons Conference I gave a short input on the topic of demonetization. The following text was written afterwards and generously edited by David Bollier.]
The question of how we deal with and act within the given monetary environment is crucial for the commons movement, since the monetary logic and the commons logic are opposites. Contrary to the claims of mainstream economics, money is not neutral or simply an informational means for mediating transactions. Thus, replacing currencies with alternative currencies of different designs basically does not change the underlying monetary logic. It amounts to changing the tools while keeping the workshop.