Schlagwort: degrowth

Wandelwoche Berlin/Brandenburg

Logo der WandelwocheVom 8. bis 18. Sep­tem­ber 2016 findet die 2. Wandel­woche in Berlin und Branden­burg statt. Aus dem Ankün­di­gungs­text:

Bei der Wandelwoche vom 8.–18. September 2016 können unter dem Motto „Her mit dem guten Leben!“ auf mehr als 25 Touren und Veranstaltungen über 50 solidarische Projekte und gemeinschaftsorientierte Betriebe besucht und Geschichten des Gelingens einer Alternative zu Ausbeutung von Mensch und Natur und zum Dogma grenzenlosen Wachstums kennengelernt und diskutiert werden […].

Los geht’s beim Auftakt in Berlin am Do. 08.09. 16-20h auf dem Tempelhofer Feld mit Workshops, Filmen, Vorstellung der Touren, Präsentation des WandelMobils, Jammen und Schlemmen und Musik mit die daten; der Auftakt in Brandenburg folgt am Fr. 09.09. 16-21h im Projekthaus Potsdam mit Projektvorstellungen, Diskussionsrunden und Videobeiträgen zu Themen des Wandels bei leckerem Essen aus dem Ofenhaus, Bar, DJ und gemütlichem Ausklang am Lagerfeuer… (mehr …)

Queer-feministische Ökonomiekritik: Perspektiven

care-revolution[Bisher erschienen: Einleitung, Teil 1, Teil 2, Teil 3]

4. Welche gegenseitigen Anregungen gibt es?

Wie pluralistisch will die Bewegung sein?

Degrowth ist eine vielfältige Bewegung, die ganz offensichtlich Wert legt auf Pluralismus, was Hintergründe, Positionen und Fokusse angeht. Wenn es einen klaren herrschaftskritischen Grundanspruch gibt – das heißt eine Ablehnung von Herrschaftsverhältnissen wie etwa Antisemitismus, Sexismus, Rassismus oder Antiromaismus – und es auf dieser Grundlage möglich ist, einzelne Gruppen oder Personen auszuschließen, kann ein gewisser Grad an Pluralismus zu fruchtbaren Allianzen führen. Die Beteiligten können verschiedene Standpunkte austauschen und sich gegenseitig weiterbringen. Doch wie viel Pluralismus möchte eine Bewegung aushalten? Wie können gegensätzliche Positionen ausgehandelt werden, sodass noch immer von einem gemeinsamen Nenner gesprochen werden kann? Diese Fragen wollen wir Degrowth als Anregung mitgeben.

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Queer-feministische Ökonomiekritik und Degrowth

care-revolution[Bisher erschienen: Einleitung, Teil 1, Teil 2]

3. Wie ist das Verhältnis zwischen der Queer-Feministischen Ökonomiekritik und Degrowth?

Gemeinsam können wir die Bedürfnisbefriedigung von Menschen ins Zentrum und Natürlichkeiten in Frage stellen

Ein gemeinsames Ziel von Degrowh und queer-feministischer Ökonomiekritik ist die Überwindung der kapitalistischen Produktionsweise. Vom Standpunkt queer-feministischer Ökonomiekritik ist es begrüßenswert, wenn die Bedürfnisbefriedigung aller Menschen ins Zentrum einer Bewegung gesetzt wird. (mehr …)

Queer-feministische Ökonomiekritik: Akteur*innen

care-revolution[Bisher erschienen: Einleitung, Teil 1]

2. Wer ist in der Queer-Feministischen Ökonomiekritik aktiv und was machen sie?

Queer-feministische Ökonomiekritik ist ein Analysestandpunkt von Akteur*innen unterschiedlicher Bewegungen

Im Folgenden möchten wir einige Bewegungszusammenhänge skizzieren, in denen oben genannte Überlegungen in den letzten Jahren verstärkt diskutiert wurden. Dabei konzentrieren wir uns auf aktuelle Entwicklungen der letzten fünf Jahre.

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Queer-feministische Ökonomiekritik: Kernidee

care-revolution[Bisher erschienen: Einleitung]

1. Was ist die Kernidee der Queer-Feministischen Ökonomiekritik?

Emanzipatorische Politik muss die kapitalistische Trennung in Produktion und Reproduktion überwinden und solidarische, kollektive Strukturen aufbauen

Im Zentrum queer-feministischer Ökonomiekritik steht wie bei vielen sozialen Bewegungen die Frage: Wie kann die Gesellschaft so organisiert sein, dass sie ein gutes Leben für alle ermöglicht? Aus der Perspektive queer-feministischer Ökonomiekritik ist es die kapitalistische Produktionsweise in ihrer Verschränkung mit anderen Herrschaftsverhältnissen, die diesem Ziel entgegensteht.

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Radikalität, Kapitalismuskritik und ein feministischer Grundkonsens

degrowth-movements

Im Rahmen der Serie »Degrowth in Bewegung(en)« hat das trouble everyday collective aus Berlin, einen Ansatz formuliert, der auf einer queer-feministischen Ökonomiekritik basiert – und viele Parallelen zu commonsbasierten Ansätzen zeigt. (mehr …)

Commons: Anregungen

Logo des Commons-Instituts[Bisher erschienen: Einleitung, Teil 1, Teil 2, Teil 3]

Voneinander lernen: ökologische Kreisläufe, Staats- und Herrschaftskritik, nachhaltige Technologien und Selbstentfaltung

Welche Leerstellen weist die Commons-Perspektive auf und welche Anregungen bietet die Degrowth-Bewegung – und umgekehrt? Ein Feld, in dem die Commons-Bewegung von der Degrowth-Bewegung lernen kann, sind die ökologischen Kreisläufe im globalen Zusammenhang. (mehr …)

Commons: Das Verhältnis zu Degrowth

Logo des Commons-Instituts[Bisher erschienen: Einleitung, Teil 1, Teil 2]

Die Commons- und die Degrowth-Bewegung enthalten sich gegenseitig und unterscheiden sich in Fokus und Strategie

Als wir Autor*innen gefragt wurden, ob wir einen Text schreiben wollen, der die Bewegung und den Ansatz von Degrowth mit Commons in Beziehung setzt, da stellte sich für uns auch die Frage nach der strategischen Bedeutung: Dieses Projekt heißt „Degrowth in Bewegung(en)“. (mehr …)

Demonetize: Anregungen und Ausblick

demonetize[Bisher erschienen: Einleitung, Teil 1, Teil 2, Teil 3]

4. Welche gegenseitigen Anregungen gibt es?

Postwachstum durch Demonetarisierung schärfen

Wir schlagen vor, den Diskurs zu Postwachstum durch die Demonetarisierungs-Brille zu schärfen und seine Hauptbotschaft und die Art der Fragestellungen zu vertiefen. Im Unterschied zu Debatten um Lebensstile, ethischen Konsum und Investment und zu Forderungen, die auf politische Regulierungen oder die Macht individueller oder kleinteiliger Verhaltensänderungen (im Sinn von Verzicht oder Suffizienz) vertrauen, würde Demonetarisierung woanders ansetzen: nämlich bei den Bedingungen und Triebkräften schädlichen ökonomischen Wachstums, insoweit sie mit Geld, Tausch und Wert einhergehen. Darüber hinaus könnte sie Postwachstumsdebatten durch ihren Reichtum an utopischen Modellen inspirieren.

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Demonetize: Das Verhältnis zu Degrowth

demonetize[Bisher erschienen: Einleitung, Teil 1, Teil 2]

3. Wie ist das Verhältnis zwischen Demonetarisierung und Degrowth?

Gemeinsame Kritikpunkte und Praktiken – solidarische Ökonomien, Commons und Subsistenzökonomie

In der Debatte um Postwachstum betont Demonetarisierung die Rolle von Geld, Tausch und Wert dafür, ökonomisches Wachstum zu ermöglichen, anzutreiben und zu erzwingen – eine Dynamik, die mit steigendem Ressourcenverbrauch und vielen (anderen) sozialen und ökologischen Problemen verbunden ist. Auch im Rahmen sozialer Praktiken, die sich auf Postwachstum beziehen, wird diese Rolle zum Thema gemacht. Hier deutet sich also die Möglichkeit wechselseitiger Anregungen und gegenseitiger Stärkung in Hinblick auf die Zielperspektiven beider Ansätze an.

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