Autor: Stefan Meretz

Das Ende von CouchSurfing…

…so wie wir es kannten steht vor der Tür. CouchSurfing ist eine globale Community-Plattform zur Vermittlung von kostenlosen Übernachtungen. Drei Millionen Mitglieder nutzen die Übernachtungsmöglichkeiten in 81.000 Städten überall auf der Welt. Selbstorganisation, Vertrauen und das Teilen kultureller Erfahrungen standen im Mittelpunkt von CouchSurfing.

Standen. Denn nun ist CouchSurfing in eine profitorientierte Firma umgewandelt worden. Zwar gab es immer mal wieder Kritik an CouchSurfing, aber der jetzige Schritt toppt alles.

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Wikihouse

Mich haben einige Leute gefragt, was man denn mit CNC-Maschinen so alles machen kann. Ich verkneife mir die Antwort „alles“ und will die Frage mehr so verstehen, wo ein Zusammenspiel von verschiedenen Projekten freier/offener Hardware sinnvoll werden kann. Die derzeit ambitioniertste Antwort gibt das Open Source Ecology Project, das ich auch in der CNC-Liste genannt habe. Ganz anschaulich kann der Schweiss-Automat wesentlich präziser und schneller die notwendigen Teile schneiden, die für den Bau der anderen Maschinen gebraucht werden.

Hier aber mal ein anderes, auch sehr anschauliches Beispiel: Wikihouse.

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Open Hardware: CNC-Maschinen

Inzwischen sind Fabber als Beispiele für Maschinen zur Herstellung handfester Dinge recht bekannt geworden. Im Bereich der Freien oder Offenen Hardware wird dabei meistens an die prominenten Systeme RepRap und MakerBot gedacht. Sie gehören zur Klasse der additiven Fabber, denn sie erzeugen das Produkt durch sukzessives Hinzufügen von Material (»3D-Drucker«). Gemeinsam ist allen Fabbern, dass sie CAD-Daten in maschinelle Produktionsbefehle umsetzen.

Zur Klasse der subtraktiven Fabber gehören CNC-Maschinen. Das sind Werkzeugmaschinen, die die Gestalt eines Werkstück durch Wegnehmen (fräsen, bohren, schneiden, lasern etc.) von Material erzeugen. Auch sie werden in zunehmendem Maße als offene Hardware hergestellt, also Hardware, bei der die Pläne zu ihrer Herstellung unter einer Freien Lizenz veröffentlicht werden.

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Nichtwarenförmige Erdäpfel-Ernte

Die warenkritische Kooperative Karlshof lädt ein zur Kartoffelernte:

Der Spätsommer kommt vorbei und mit ihm die beliebten Knollen aus der Erde.

Nachdem letztes Jahr mit vielen Händen nur klitzekleine Murmeln aus dem Boden gesammelt wurden, wird es dieses Jahr wieder in die Vollen gehen!

Du bist herzlich eingeladen Teil an diesem Riesenspaß zu nehmen. Vom 2. bis zum 18. September ist es soweit.

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Collaborative Film Making: »Waking Up«

How can we imagine a world without money, private property, exchange and the like? Filmmaker Harald Sandø from Norway is creating the movie »Waking Up«. The film is not really »open source« (as mentioned on the website) since the sources are not accessible, but the author is open for participation writing the scripts. The story is inspired by the concept of a Resource Based Economy developed by Zeitgeist-Movement. Here’s the teaser:

The film teaser made it to the shortlist of the Film Festival Cinema Out of Your Backpack.

Hamburger Projekt »Saatgut für alle«

Der Arbeitskreis Lokale Ökonomie Hamburg, über dessen Aktivitäten wir schon mehrfach berichteten, hat ein neuer Projekt gegründet: Saatgut für alle!

In einem Infobrief schreibt der AK LÖk:

Wir sammeln ab jetzt alles mögliche an Saatgut in kleinen Tüten, mit Beschriftung, Sorte, Name, Datum usw.  Wer es über hat, gibt es ab, wer es braucht und wieder aussäen möchte in Haus, Balkon oder Garten, bekommt es in kleinen Mengen. Also, das läuft wie im Umsonstladen, ein frei verknüpftes Geben und Nehmen auf der Grundlage der Nützlichkeit der Dinge.

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Open Source — Share the Liberty

Open Source

by Magic Mushrooms

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Geldlose Gesellschaft ist keine Utopie

Der Wiener »Standard« veröffentlichte einen Leser-Artikel des Architekten, Erfinders und Unternehmers Thomas Herzog. Der diskutiert eine geldlose Gesellschaft und geht dabei ein Reihe von Fragen durch, die wir auch hier immer wieder ansprechen:

  • Motivation ohne Geld
  • Wer macht die unangenehmen Tätigkeiten?
  • Arbeitseinsparung durch Geldwegfall (50% schätzt der Autor)
  • Eigentum und Besitz

Fazit: Eine geldlose Gesellschaft ist machbar, auch wenn etliche Fragen offen sind. Die schwierigste stellt der Autor zuerst: »Wie soll der Übergang … ablaufen?«

Gut, dass sich eine Standard-Zeitung traut, etwas so unstandardgemäßes zu bringen! [via]