Auf der Suche nach dem Neuen im Alten
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Why I Still Doubt

ZNet Debates logo[This is part of an debate regarding parecon and peercommony between Michael Albert and me. It is a repy to Michael Albert’s Peercommony Doubts Parecon? All articles can be found on the debate overview page – more will follow.]

Parecon, like capitalism, is based on paid labor, apparently based on the reasoning that people wouldn’t otherwise work enough. In my preceding reply I had doubted that assumption. When defending payment for work, you, Michael, seem to consider money as mere “information,” guiding people’s choices about how much they need to work and how much they can consume. You also seem to imagine a very impoverished model of social interaction where no other information that could influence such choices is available:

As I wrote in the original piece, “[the gap between consumption and production arises] not because people are either greedy, lazy, or irresponsible, but because people have no way to know what is responsible and moral.”

It must be a very sad society indeed where payment is the only thing that makes people “responsible and moral.” That’s not the kind of society I want.

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Kategorien: Arbeit & Freiheit, English, Gender, Theorie

17. Februar 2013, 07:03 Uhr   6 Kommentare

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WikiSpeed lehnt Risikokapital ab

WikiSpeed baut Open-Source-Autos. Von der Rechtsform her ist WikiSpeed eine normale Firma. Globales Kapital ist stets auf der Suche nach rentierlichen Anlagen. Der Blick fällt dabei auch auf kleine agile Firmen mit guten Ideen. WikiSpeed-Gründer Joe Justice begründet, warum WikiSpeed dennoch Risikokapital (Venture Capital, im folgenden VC) ablehnt. Als Negativbeispiel verweist er auf die Erfahrungen der Firma Aptera. Ein lehrreiches Beispiel. Joe Justice: Vollständigen Artikel lesen »

Kategorien: Freie Hardware, Praxis-Reflexionen

18. August 2012, 07:31 Uhr   7 Kommentare

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Die soziale Steuerung von Open Source (Teil 3)

[Fortsetzung des Interviews mit George Dafermos: Teil 1, Teil 2]

Michel Bauwens: Peer-Produktion umfasst Communites von Beitragenden, die zum Teil dafür bezahlt werden und zum Teil nicht, gemeinnützige Vereinigungen wie die FLOSS-Stiftungen sowie beteiligte Unternehmen. Wie sind die Beziehungen zwischen diesen drei Gruppen? Gibt es einen Punkt, wo die Rolle der Unternehmen die P2P- und Commons-Dynamiken so stark verzerrt, dass man nicht länger von Peer-Produktion sprechen kann?

Ihrem Wesen nach ist Peer-Produktion eine Produktionsweise, die weder auf den Markttausch abzielt, noch durch Firmenhierarchien gesteuert wird. Daher unterscheidet sich die Peer-Produktions-Projekten zugrunde liegende Motivation wie auch die Ausrichtung der Produktion in solchen Projekten radikal von den Merkmalen profitorientierter Unternehmen. Vollständigen Artikel lesen »

Kategorien: Commons, Freie Software, Praxis-Reflexionen

8. März 2012, 07:09 Uhr   4 Kommentare

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Das System an seinen Wurzeln packen…

…um daraus einen nahrhaften Kompost zu bereiten, auf dem alles gut wachsen und gedeihen kann (Foto: Genista, CC-by-sa).

[Repost von Nicht-kommerzielles Leben in Berlin-Brandenburg]

Es gibt ein großes Unbehagen mit dem System, mit dem wir zur Zeit gezwungen sind, unser Überleben zu meistern. Immer wieder raufen sich Menschen zusammen, um andere Wege zu beschreiten. Zur Orientierung werden vielfältige Theorien und Analysen gebaut. Was macht denn dieses System, das unsere alltägliche Versorgung organisieren soll, eigentlich im Kern aus? Die Theorien sind so vielschichtig, dass die Versuchung groß ist, einseitigen und vereinfachten Erklärungen anzuhängen. Analysen und Theorien, die versuchen, die Vielschichtigkeit des menschlichen Gemeinwesens in Worte zu gießen, sind für die meisten bestenfalls abgehoben und schlimmstenfalls komplett unverständlich.

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Kategorien: Arbeit & Freiheit, Praxis-Reflexionen, Theorie

8. Februar 2012, 07:30 Uhr   18 Kommentare

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Wachstumszwang frisst Yasuní

Der Yasuní-Nationalpark ist bekannt geworden, weil die Ecuadorianische Regierung etwas verrücktes getan hat: Der Nationalpark sollte bleiben wie er ist. Das ist deswegen »verrückt«, weil der kapitalistische Wachstumszwang es gebietet, auch das letzte Stück Erde aufzureissen, um die benötigten fossilen Energiegrundstoffe herauszuholen — im Falle von Yasuní Öl. Was bedeuten da schon Respekt vor bislang unkontaktierten indigenen Völkern, Schutz der Biodiversität und die Vermeidung von 407 Mio. Tonnen CO2-Emissionen.

Für Ecuador ist das Öl dringend benötigtes Geld. Mit der Yasuní-ITT-Initiative war Ecuador bereit, auf die Ölförderung zu verzichten, wenn im Gegenzug die Hälfte der zu erwartenden Einnahmen kompensiert würden. Es wurde ein UNO-Treuhandfonds eingerichtet, auch die BRD war zunächst bereit einzuzahlen. Diese Zusage hat das zuständige Entwicklungsministerium nun geknickt. Damit ist die Initiative akut bedroht. Weitere Informationen findet ihr im CommonsBlog, beispielsweise das (2008), das (2010) und aktuell das.

Das Kampagnennetzwerk Avaaz sammelt Unterschriften, um den Haushaltsausschuss des Bundestages zu bewegen, die zugesagten Gelder doch noch freizugeben. Verrückterweise.

Kategorien: Commons, Feindbeobachtung

8. November 2011, 10:21 Uhr   Kommentieren

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Was kann ein »Jenseits des Wachstums« bedeuten?

Einleitungsworte beim Kongress »Jenseits des Wachstums?!«

Weltweit dominiert die kapitalistische Produktionsweise das Leben der Menschen. Sie unterliegt einem Drang und Zwang zum Wachstum, der sozial und ökologisch verheerend ist. Anders als historisch ältere Formen von Wirtschaft, die zum Teil Märkte inkludierten, ist die kapitalistische Produktionsweise wesentlich Marktwirtschaft. Sogar die Lebenszeit wird zur Ware.

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Kategorien: Commons, Reichtum & Knappheit

24. Mai 2011, 14:40 Uhr   2 Kommentare

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Lena Meyer-Landrut

… wurde zwar beim Eurovision Songcontest dieses Jahr auf Platz 10 durchgereicht, aber dafür hat sie letztes Jahr in einem Interview mit Ö3 was schönes gesagt. Auf die Frage, was sie verändern würde, antwortete sie:

Kategorien: Reichtum & Knappheit

15. Mai 2011, 09:32 Uhr   1 Kommentar

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Geldschöpfung selbstgemacht

Keineswegs soll hier zum Gebrauch von Geld geraten werden. In einer Peerökonomie ist Geld überflüssig. Doch zurzeit ist das Geld noch nicht abgestorben und leider für die meisten Menschen noch notwendig. Das herkömmliche Geld – das Bargeld und Buchgeld von Währungen – hat jedoch einige Nachteile: Um sein Geld effizient zu verwalten und zu transferieren, benötigt man ein Konto bei einer Bank. Für viele „Problemkunden“ mit einem Einkommen und einem Transaktionsvolumen, die zu niedrig für ein profitables Geschäft der Bank sind, ist bereits ein Konto zu eröffnen und zu behalten eine große Hürde. Vollständigen Artikel lesen »

Kategorien: Freie Software, Soziale Netzwerke

10. Februar 2011, 10:37 Uhr   17 Kommentare

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The End of Money

Many commoners are too shy to talk about ending the monetary system. But some do. Kéllia Ramares does. She asks a simple question: »Why must we pay to live on the planet we’re born on?«. Watch her video explaining her vision.

Kategorien: Arbeit & Freiheit, English

27. Januar 2011, 13:43 Uhr   2 Kommentare

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Ten Theses About Global Commons Movement

[Diesen Artikel gibt es auch auf deutsch]

The International Commons Conference (ICC) which took place from Oct 31 to Nov 2 2010 in Berlin, was a mirror of the global commons movement. I try to outline this state from my viewpoint in ten theses.

1. The global commons movement exists as an assemblage of movements spread around the globe beginning to become aware of its global and interrelated character. As a global movement it is still establishing its own self-confidence rather than being a coherent agent.

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Kategorien: Commons, English, Theorie

7. Dezember 2010, 09:01 Uhr   4 Kommentare