Auf der Suche nach dem Neuen im Alten
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A Commons Guide for the 4th International Degrowth Conference

degrowthThis is an incomplete collection of commons-related events at the 4th International Degrowth Conference in Leipzig, which will start on September 2. There will be an enormous number of parallel events, sessions and workshops during the 3 main conference days. So, if you want to find commons-related events, the following might be useful for you. We gathered information in English and German for panels and workshops prepared by commoners or where commoners participate. Moreover, You are also invited to one (or two?) network meetings of commoners.

We are thrilled that the Degrowth Conference goes beyond the degrowth movement and opens a space to discuss commonalities and differences with other movements. So,let’s make the commons visible at the conference and use this awesome opportunity to plan for our next steps. Maybe in a not so far future, the Commons Movement will organize a movement congress as well. Leipzig might be an example.

Read more at the CommonsBlog…

Sadly, my own event collides with a scheduled networking meeting among commoners and also several other commons-related events. There is just too much going on in parallel ūüôĀ

Kategorien: Commons, English, Termine

30. August 2014, 07:46 Uhr   1 Kommentar

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Vorz√ľge und Abwandlungen des Freiwilligenspiels

Freiwillige beim Spielen(Voriger Artikel: Das Freiwilligenspiel)

Das vorgeschlagene Freiwilligenspiel zur selbstorganisierten Arbeitsaufteilung vermeidet weitgehend die Nachteile eines ganz informellen Modells der reinen Freiwilligkeit. Reine Freiwilligkeit kann zu einer √§u√üerst unausgewogenen Lastenverteilung f√ľhren: Einzelne √ľbernehmen m√∂glicherweise viel mehr oder viel undankbarere (auch f√ľr ihr eigenes Empfinden) Aufgaben als andere, um zu verhindern, dass sie sonst wom√∂glich liegen bleiben. Auch Verantwortungsgef√ľhl gegen√ľber der Community kann dazu f√ľhren, das manche immer mehr Aufgaben √ľbernehmen, da es kein Feedback dazu gibt, was von einer erwartet wird und wann man genug getan hat. Beim Freiwilligenspiel kann sich zwar jeder nach eigenem Ermessen st√§rker oder weniger stark engagieren, doch wei√ü man dabei immer, wie man relativ zum Durchschnittsbeitrag steht.

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Kategorien: Arbeit & Freiheit, Commons, Theorie

13. Juni 2014, 08:21 Uhr   9 Kommentare

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Das Freiwilligenspiel

Freiwillige beim Spielen(Voriger Artikel: Arbeitsteilung, aber wie?)

Was w√§re ein guter Ansatz, die umfassende Quasi-Flatrate zu organisieren und die daf√ľr notwendige Arbeit/N aufzuteilen? Die im vorigen Teil diskutierten Modelle der reinen Freiwilligkeit sowie der traditionellen Commons haben beide ihre Vor- und Nachteile, keines kann rundherum √ľberzeugen. Das im Folgenden vorgeschlagene Freiwilligenspiel kombiniert Elemente dieser beiden Modelle und versucht dabei, ihre jeweiligen Schw√§chen zu vermeiden.

Das Freiwilligenspiel ist ein kooperatives Spiel, bei dem alle Mitspielerinnen nur gemeinsam gewinnen oder verlieren k√∂nnen. Ziel des Spiels ist, die f√ľr die Produktion der Quasiflat n√∂tige Arbeit unter den Bewohnern der entsprechenden Koregion so aufzuteilen, das alles erledigt wird und sich niemand benachteiligt oder √ľberfordert f√ľhlt. Das Spiel ist gewonnen, wenn und solange die Quasiflat erfolgreich organisiert wird und alle n√∂tigen Aufgaben zum ben√∂tigten Zeitpunkt und gut erledigt werden. Es ist verloren, wenn dies nicht klappt.

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Kategorien: Arbeit & Freiheit, Theorie

11. Mai 2014, 07:55 Uhr   6 Kommentare

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Die umfassende Quasi-Flatrate

Elinor Ostrom, Commonsforscherin und Wirtschaftsnobelpreistr√§gerin (Foto: Courtesy of Indiana University, zum Vergr√∂√üern klicken)(Voriger Artikel: Voraussetzungen f√ľr allgemeine bed√ľrfnisorientierte Re/produktion)

Im letzten Teil hatte ich festgestellt, dass in einer postkapitalistischen, die allgemeine Emanzipation erm√∂glichenden Gesellschaft die Bed√ľrfnisse und W√ľnsche der Menschen im Mittelpunkt des gesellschaftlichen Produktionsprozesses stehen m√ľssen. Die im Folgenden entwickelte Idee der umfassenden Quasi-Flatrate basiert auf der Erkenntnis, dass ein Gro√üteil der Bed√ľrfnisse aller Menschen durchaus √§hnlich ist: alle m√ľssen essen und trinken; alle wollen ein ausreichend geheiztes oder gek√ľhltes Dach √ľber dem Kopf; alle wollen gesund bleiben und brauchen bei Krankheit oder Unf√§llen medizinische Versorgung; alle wollen alt werden und brauchen im Alter, bei Krankheit oder Behinderung gegebenenfalls Pflege, alle brauchen als Kinder Menschen, die sich um sie k√ľmmern; alle wollen auf die eine oder andere Weise etwas lernen, sich weiterbilden, neue F√§higkeiten entwickeln; fast alle wollen sich sportlich oder spielerisch bet√§tigen, sich gelegentlich mit Freunden treffen oder feiern, kulturelle Ereignisse besuchen (z.B. Kino, Theater, Oper, Ausstellungen) etc.

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Kategorien: Arbeit & Freiheit, Commons, Theorie

31. M√§rz 2014, 07:46 Uhr   26 Kommentare