Kategorie: Commons

James Boyle about the fear of openness

Great talk of James Boyle about the cultural desaster automated copyright (since the 1970s) brings and the missing second layer (the links) of scientific publications, because they are not available on that web, which was created for scientific purposes.

[via CommonsBlog, where you can find a german transcription]

Dossier on the commons

The Heinrich Böll Foundation (related to the German Green Party) has compiled an English-language web dossier on the commons. The dossier contains a number of articles that were published in German language in the commons book compiled by Silke Helfrich (founder of the well-known German CommonsBlog). I’ve contributed an article on The Commons of the Future: Building Blocks for a Commons-based Society (PDF), discussing how future commons-based societies might organize themselves. The article, which has also been published by the Commoner magazine, highlights and clarifies many of the points I make in my book, focusing especially on the role of the commons in past, present, and future societies.

The dossier contains lots of other interesting articles as well, by Silke Helfrich, David Bollier, Yochai Benkler, Elinor Ostrom and Pat Mooney, among others. It also contains an interview with Richard Stallman.

Recommended reading!

Wissensallmende — verständlich erklärt

Vor einigen Wochen erschien der Wissensallmende Report 2009., herausgegeben vom Netzwerk Freies Wissen. Das oben stehende Video stellt die Inhalte vor. Der Report gibt einen hervorragenden Überblick über all jene Bereiche, in denen Wissen als Commons (=Allmende=Gemeingut) direkt oder vermittelt die zenrale Rolle spielt: Netzwerke und Software, Bildung und Wissenschaft, Kunst und Kultur, Medikamente, Saatgut. Die Formen der Durchsetzung geistiger Monopolrechte werden beschrieben und Maßnahmen dagegen vorgeschlagen.

Leitmotiv des Reports:

Vielfalt und Wissen gehören uns allen. Das freie und vielfältige Wissen schafft Macht von unten. Das ermöglicht Selbstbestimmung über das eigene Leben. Wenn wir Vielfalt und Wissen teilen, bereichern wir uns gegenseitig.

Der Report steht unter einer freien Creative-Commons-Lizenz (Copyleft) und kann heruntergeladen oder als angenehm lesbare Druckversion für einen Richtwert von 5 Euro bestellt werden.

Neuer Hackerspace nördlich von Berlin

Heute eröffnet direkt am Bahnhof Wensickendorf (Karte), nördlich von Berlin, der Garten zur schönen Kybernetik, ein neuer Hackerspace im Grünen. Aus der Ankündigung von Herrn Schmidt, dem ehemaligen “Spacemaster” der c-base:

Der Bahnhof Wensickendorf liegt noch in der Berliner C-Zone und ist jede Stunde in 45 Minuten von Berlin-Friedrichstraße mit der S2 und umsteigen in Karow erreichbar (Fahrplan – PDF).

Für die Zukunft finden hier friedlich forschende Wesen einen lebendigen Hacker-Space mit ausreichend Platz zum Kreativsein vor. Angefangen wird mit der Reaktivierung eines Raums und dem Aufbau eines Gartens mit Pflanzen und Bienen. Also fast das gleiche wie die Raumstation c-base, nur in grün!

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Reclaim the Commons — Squat your Airport!

DE: Am 20. Juni wird der Ex-Flughafen Berlin-Tempelhof besetzt — öffentlich und massenhaft! — Lies mehr.

EN: On 20th June the former Berlin Tempelhof Airport will be occupied — in public and by a mass! — Read on.

Zeichnet die Petition gegen Internetzensur!

Ok, die meisten werden es schon mitbekommen haben, aber dennoch: Bitte zeichnet die Petition gegen Internetsperren.

Das Thema ist sehr sehr  wichtig. Hier soll zum ersten mal eine geheime unkontrollierbare  Zensurinfrastruktur fürs Internet errichtet werden und schon jetzt gibt  es jede Menge Begehrlichkeiten die Zensur auf andere Bereiche  (Filesharing, Glücksspiele, politischer „Extremismus“) zu erweitern. Alle Erfahrung zeigt, dass das so kommen wird, wenn man nichts unternimmt. Am Ende stehen chinesische Verhältnisse auch bei uns.

Ja, das Petitionswesen ist eine im Kern feudale Angelegenheit und diese Petition kann nicht wirklich direkt etwas ändern, aber  sie kann Aufmerksamkeit generieren und so vielleicht dazu beitragen nach und nach die zur Zeit vorherrschende  öffentliche Meinung zu korigieren, dass wer gegen Internetsperren ist,  scheinbar ja wohl für Kinderpornos sein müsse.

Und nicht zu letzt ist es ein Test für die Mobiliserbarkeit der Netzcommunitys. Ein bisher sehr positiv verlaufender übrigens. In den ersten 24 Stunden gab es schon 15000 Mitzeichner. Wenn es gelingt in den ersten 3 Wochen 50000 Zeichner zu sammeln, gibt es immerhin ein Rederecht im Petitionsausschuß.

Und es geht darum die Commons zu verteidigen. In diesem Fall das Gemeinsame einer unzensierten Netzinfrastruktur.

Lesetipp: Ein Artikel aus der c’t.

Tipp: Nicht vom erschreckend wenig leistungsfähigen Server abschrecken lassen. Geduld mitbringen oder früh morgens oder spät abends zeichnen.

Turbokolonialismus

Es ist immer noch mal viel schlimmer, als man denkt: In dem Artikel über den Kauf von halb Madagaskar durch Daewoo im CommonsBlog wird am Ende auf den GRAIN-Report verwiesen. Darin geht es um eine »Art von neuem Landraub«. In der Tat. Klaus Pedersen, Autor des Buches »Naturschutz und Profit«, hat in der »jungen Welt« von heute das Thema unter der Überschrift »Turbokolonialismus« aufgegriffen:

Wegen der zunehmenden Erderwärmung kaufen oder pachten Regierungen Agrargebiete in ärmeren Ländern zur Absicherung der Ernährungsbasis. Unternehmen machen einen Spekulationsmarkt daraus

Hier verbindet sich also Klima- und Ökonomiekatastrophe. Die Vorbereitung für den Krieg um die Nahrungsmittelgrundlagen und für die nächste Spekulationsblase läuft heute, die Commons werden enteignet.

Commonsnet gegründet

Motto: „herstellen, verknüpfen, nutzen, reflektieren“

Das Commonsnet ist ein Zusammenschluss waren- und erwerbsarbeits-kritischer Gruppen. Es ist am 15. März 2009 auf dem „Umsonstladentreffen Gib und Nimm 2009“ in Köln gegründet worden. Bislang sind Gruppen aus vier Städten beteiligt, mit weiteren Gruppen werden Kontakte aufgenommen.

Ziel von Commonsnet ist eine Zusammenarbeit mit allen Menschen, denen eine Ausweitung einer verabredeten gemeinsamen Produktion und Nutzung von Dingen und Diensten — Commons — wichtig ist.

Die Website von Commonsnet befindet sich im Aufbau: www.commonsnet.de

[via]

The Meaning of the Commons

[Update: Im CommonsBlog gibt es eine deutsche Übersetzung der wesentlichen Teile des Vortrags]

Great opening talk by Law Prof. Louis Wolcher on a one day conference »The Law of the Commons« organized by the Seattle Chapter of the National Lawyers Guild Friday, March 13, 2009. He is speaking about the forgotten tradition of commoning as a social practice of people taking their lives in their own hands [via].

ox4 Notes II: Open Hardware Challenges and Ambitions

A RonjaThis post continues my coverage of the Fourth Oekonux Conference. Johan Söderberg talked about the Czech open hardware project Ronja. RONJA was developed to provide a cheap, easily producible alternative to Wi-Fi, allowing wireless data transmission between computers. Amazingly, Ronjas use visible light for data transmission, but they are quite fast (10 MBit/s) and allow reliable point-to-point data transmissions, except in case of fog.

The goal of the Ronja project was not only to build affordable open hardware for data transmission, but also to allow the creation of anonymous, censorship-proof networks that can’t be controlled by companies or the state. All design information has been published under the GNU Free Documentation License. The Ronja hardware was sufficiently successful to be employed not only by private people, but also by companies.

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