Auf der Suche nach dem Neuen im Alten
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Die LINKE nähert sich den Commons

Bei den LINKEN geht nichts ohne die heilige Eigentumsfrage. So auch bei ihrer Annäherung an die Commons. Und da geschieht in nächster Zeit einiges. Die Rosa-Luxemburg-Stiftung plant interessante Veranstaltungen:

  1. 8.-11.11.2013: Internationaler Workshop »Beyond Ostrom« in der Rosa-Luxemburg-Stiftung.
  2. 16.11.2013: Tagung »Die Eigentumsfrage heute« in der Hellen Panke / Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin, worin es auch um »Neue emanzipatorische Ansätze und Praxen in der Eigentumsfrage« (mit Friederike Habermann und Benni Bärmann) gehen soll.
  3. 1.12.2013: Einreichungsschluss für Beiträge zum Hundersten Geburtstag der Erstausgabe von Rosa Luxemburgs »Die Akkumulation des Kapitals«, worin sie das Konzept der »Landnahme« (aka: »Enclosure of the Commons«) als Voraussetzung für die Reproduktion des Kapitals entwickelt.
  4. 7.-9.3.2014: Internationaler Workshop zu eben jenem Thema, wobei die zuvor genannten Texte als Grundlage dienen.

Da ich bereits bei anderen Veranstaltungen teilnehme, kann ich leider (1) und (2) nicht wahrnehmen. Ich werde mich aber mit einem Beitrag zu Rosa Luxemburgs »Landnahme« beteiligen und voraussichtlich am Workshop im nächsten Jahr teilnehmen.

 

Kategorien: Commons, Eigentumsfragen

3. Oktober 2013, 06:35 Uhr   1 Kommentar

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Commons als Grundlage einer neuen Produktionsweise

Das ist der Titel meines Vortrags bei der COM’ON-Tagung am 10.12.2011 in der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Da die Audio-Aufzeichnung vor Ort misslang, habe ich den Text neu eingesprochen, um daraus den folgenden Slidecast (Folien + Ton) zu erzeugen.

Download der Folien (ODP)

Einige Bilder von der Veranstaltung gibt’s in der Zukunftswerkstatt Jena.

Kategorien: Commons, Theorie

13. Dezember 2011, 07:58 Uhr   43 Kommentare

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Provisorische Gedanken über Commons, Krise, ursprüngliche Akkumulation und Feminismus

Trotz unerträglicher Hitze versuche ich mich mal an einem weiterer Beitrag zur Debatte um Gemeingüter und die ursprüngliche Akkumulation.

Stefan schrieb in seinem Artikel ja nicht ganz unrichtig, dass man nicht alles in einen Topf werfen solle, dass es also signifikante Unterschiede zwischen der „ursprünglichen Akkumulation“ wie sie Marx beschreibt, der „fortgesetzten ursprünglichen Akkumulation“ wie sie Luxemburg beschreibt und der Einhegung der Commons damals und heute gibt. Ich habe dazu ein paar noch ziemlich ungeordnete Gedanken (wie schon der Titel deutlich machen sollte). Und wie es so meine Art ist, mißbrauche ich euch, um sie zu ordnen.

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Kategorien: Commons, Gender, Theorie

1. August 2008, 15:38 Uhr   7 Kommentare