Kategorie: Termine

Überleben in den Creative Industries

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung veranstaltet nächstes Wochenende in Berlin eine Kongress zum Thema „Überleben in den Creative Industries“ in der Volksbühne im Prater. Ich werde dort Freitag Abend um 20:30h auf einem Podium mit Wolfgang Schimmel, Sabine Nuss und Matthias Spielkamp über Urheberrechte diskutieren. Ich würde mich freuen euch da zu sehen. Wer mag, kann sich ja vorher nochmal meine Thesen zum Thema angucken.

Veranstaltungen im November

In der ersten Novemberhälfte werde ich an einigen Veranstaltungen teilnehmen, zu denen ich alle Interessent/innen herzlich einladen möchte: zunächst am morgigen Mittwoch ein Vortrag mit Diskussion zur Peer-Ökonomie in Dresden, im Rahmen einer Veranstaltungsreihe der WIR AG zu gesellschaftlichen Alternativen:

Peer Ökonomie – Was verbirgt sich hinter dieser neuen Produktionsweise?

Beginn der Veranstaltung: 4.11.2009, 19:00 Uhr

Ort: WIR AG, Martin-Luther-Straße 21, Dresden

Veranstalter: Rosa-Luxemburg-Stiftung Dresden

Vortrag und Diskussion mit Christian Siefkes, Autor des Buches »Beitragen statt tauschen«

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Die LINKE und Freie Software

AG Digitale Demokratie in der LINKENZwei Welten treffen aufeinander? Das sicher nicht, aber eine vertraute Beziehung zwischen der Linkspartei und der Freien Software besteht nicht. Das ist etwas verwunderlich, sollte man doch annehmen, dass die LINKE in der Freien Software einen Verbündeten sieht. Um das Potenzial Freier Software zu diskutieren, lädt die Bundesarbeitsgemeinschaft »Digitale Demokratie« in der LINKEN, die erst im April 2009 gegründet wurde, zu einer Veranstaltung ein:

  • 10. Oktober 2009, 10 bis 18 Uhr
  • Helle Panke, Kopenhagener Str. 9, 10437 Berlin (S/U Schönhauser Allee)

Nach einem Vortrag von Torten Grote von der Free Software Foundation Europe zur Frage, was Freie Software überhaupt ist, darf ich einen beratenden Vorschlag einbringen, welches emanzipatorische Potenzial es für die LINKE noch zu erschließen gilt. Hier schon mal die Struktur meines Vortrags:

  1. Freie Software und Eigentum
  2. Immaterialgüterrecht und freie Lizenzen
  3. Macht und Gegenmacht
  4. Verallgemeinerung und Perspektive

Im zweiten Teil der Veranstaltung wird über die Satzung der AG geredet, was vielleicht weniger spannend ist.

Offen für alle!

Vortrag in Karlsruhe

Auf der Attac-Sommerakademie (4.-9. August in Karlsruhe) halte ich zusammen mit Till Mossakowski einen Workshop zum Thema

„Commons-based Peer-Production: Nicht kapitalistische Produktionsweisen im Kapitalismus?“

Und wie immer gibts auch dazu einen Ankündigungstext:

Der Kapitalismus ist in einer historischen Krise. Am Ende ist er (noch) nicht. Doch auch hier und heute gibt es bereits eine andere, nicht kapitalistische Produktionsweise: Commons-based Peer Production. Obwohl schon immer existent, hat sie mit Freier Software (wie Linux) und Freier Kultur (z.B. Wikipedia) ein neues Niveau weltumspannender Selbstorganisation erreicht. Was kennzeichnet Commons-based Peer Production? Welche Potenziale liegen in ihr? Was macht sie für den Kapitalismus funktional und inwiefern weist sie über ihn hinaus? Was können dezentrale „Smart grids“ für die Energieversorgung leisten? Wie sieht die neue Öffentlichkeit im „Social Web“ aus und was bedeutet das für die Möglichkeiten von Politik und Bewegung? Diesen und weiteren Fragen wollen wir auf den Grund gehen.“

Kapitalismus abwracken! – aber was kommt dann?

Kapitalismus abwracken!Unter dem Titel Kapitalismus abwracken! das schöne Leben gewinnen veranstalten die Falken, die Rosa-Luxemburg-Stiftung und das Bildungswerk Berlin eine Konferenz für junge Leute von etwa 16 bis 26 Jahren.

Jenseits des Kapitalismus: Wie wollen wir leben, arbeiten, vergnügt sein?

Jugendkonferenz zu Kapitalismus und dem ganz Anderen
vom 3. – 5. Juli 2009
in der Bildungsstätte Kurt Löwenstein bei Berlin

Nicht erst seit der momentanen Krise gibt es eine Kritik am Kapitalismus. Schon seit seiner Entstehung werden Alternativen für eine andere Gesellschaft diskutiert. In der Geschichte gab und gibt es einige Versuche anders zu wirtschaften und neue Formen des kooperativen Zusammenlebens auszuprobieren.

Als vor 20 Jahren die Mauer fiel, sprachen viele vom »Ende der Geschichte«. Damit war gemeint, dass das westliche Modell von Marktwirtschaft und Demokratie gesiegt hat und von nun an die beste aller möglichen Welten sein wird. Wir wollen auf unserer Jugendkonferenz diesen Mythos in Frage stellen und mögliche Alternativen diskutieren.

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Drittes Umsonstfest — Rock die Ware

Arbeitskreis Lokale Ökonomie Hamburg

UMSONSTFEST in Hamburg Altona

Am 4. Juli dieses Jahres um 14 Uhr ist es wieder soweit: Es beginnt das inzwischen dritte UMSONSTFEST in der Gefionstraße vor und im Bürgertreff Altona-Nord. Das UMSONSTFEST ist ein nicht-kommerzielles und offenes Straßenfest. Wie in den letzten beiden Jahren auch, wird dort wieder alles umsonst sein: Musik, Essen, Getränke, Gebrauchsgegenstände, Freie Software für Computer, Aktionen zum Mitmachen und Mitmalen

Folgende Programmpunkte stehen bereits fest:

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Wer lebt mit wem?

So ist der Titel eines einwöchigen Sommercamps auf Burg Luther. Aus der Ankündigung:

Wer lebt mit wem? Warum? Und wie? Diesen Fragen wollen wir mit euch zusammen auf einem Camp zum Thema Kind und politische Perspektiven im Sommer ’09 nachgehen. Wir wünschen uns spannende Diskussionen, Analysen, Thesen, Austausch über Theorie und Praxis und eine Menge Kontakte.
Uns ist es wichtig, das Thema „Leben mit Kind(ern)“ explizit aus dem privaten Raum auf die politische Bühne zu holen. Sowohl dem Vorurteil, Menschen mit Kindern würden „unpolitisch“ und wollten sich ins private „Glück“ zurückziehen, als auch dem Gefühl von Menschen mit Kindern, aus der Szene herausgedrängt zu werden, soll begegnet werden: Warum läuft es so, wie es läuft, und wie können wir die Situation verbessern? Unter anderem, weil wir hierüber eine konstruktive Diskussion beginnen wollen, möchten wir betonen, wie wichtig wir es finden, dass Menschen ohne Kinder ihre Perspektive einbringen.

Und dort gibt es auch eine Liste von Themen:

Themen, an denen wir besonderes Interesse haben, sind: (un-)doing gender, (Anti-)Pädagogik, wie kann nicht rassistische Erziehung aussehen, Heteronormativität, unterschiedlichste/queere Familien- und Lebensmodelle, das Verhältnis von Szene und Kind, politisch aktiv sein mit Kind, Erfahrungsaustausch…

So wie es zur Zeit aussieht, werde ich ab dem zweiten Tag da sein und würde mich freuen euch dort zu treffen.

Guten Morgen, LINKE!

Fast schon beim Remix angekommen... (Linksfraktion beim CSD)
[Fast schon beim Remix angekommen… — Linksfraktion beim CSD (src)]

Nee echt, das freut mich ganz ehrlich, dass auch die Bundestags-Linksfraktion endlich aufwacht und sich verstärkt mit dem Thema der Wissens-Commons beschäftigt. Wird sie eine originär eigene Position finden? Oder wird sie »nur« dahin kommen, zu vertreten, was die klugen Wissens-NGOs seit Jahren fordern? Na, das wäre auch schon mal was.

Zu diesem Behufe veranstaltet die Linksfraktion am 15. Mai 2009 eine eintägige Konferenz mit dem Titel »Wem gehört Wissen? Wissen und Eigentum im digitalen Kapitalismus«. Einfach anmelden, hinkommen und mitreden (was hoffentlich möglich ist). Ort: Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen, Potsdamer Straße 2, 10785 Berlin.

[Update]

Wer danach noch fit ist, geht zur politischen Konkurrenz in die Sophiensäle in Berlin und hört sich um 19:00 Uhr Lawrence Lessig an, der zu den »Copyright Wars« vorträgt.

Vortrag auf Anarchistischen Kongress

Logo des Anarchistischen KongressÜber Ostern findet in Berlin der Anarchistische Kongress statt. Ich werde dort am Karfreitag (10.4.) um 14 Uhr einen Vortrag zum Thema »Beitragen statt Tauschen – Commons und Peer-Produktion als Grundlagen einer nichtkapitalistischen Gesellschaft« halten. Der Vortrag wird wahrscheinlich ähnlich wie mein WAK-Vortrag im Februar ausfallen – wer den verpasst hat, hat jetzt also eine Chance zum Nachholen.

Der Kongress findet auf dem Gelände der Technischen Universität (Straße des 17. Juni) statt, einen Lageplan gibt es im Programmheft (PDF). Als Anarchisten würde ich mich ja eher nicht bezeichnen, da mir der Anarchismus übertrieben staats- und politikfixiert und auf dem wirtschaftlichen Auge meist ziemlich blind zu sein scheint, aber im Kongressprogramm wird sicher noch die eine oder andere interessante Veranstaltung zu finden sein.