Auf der Suche nach dem Neuen im Alten
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Twin Oaks: »It is radical sharing«

Is there a sharing culture beyond economy, namely the »shareconomy«? Yes, there is. Watch this inspiring video of the Twin Oaks Community. They have »radical sharing« inside, but selling their commodities to the markets outside. It is one option in a capitalist environment.

Kategorien: English, Praxis-Reflexionen

22. Februar 2015, 13:43 Uhr   Kommentieren

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Omni Commons

Kategorien: Commons, English, Medientipp

27. Januar 2015, 10:15 Uhr   Kommentieren

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The Promise of the Commons

[Repost from Shareable, License CC-by]

An Interview with David Bollier

by Cat Johnson

david-bollierDavid Bollier is no stranger to politics. The author, activist and independent commons scholar worked for Ralph Nader in the late-’70s and early-’80s, he’s a policy strategist and he has participated in or founded numerous public interest projects. But, over the years, he found himself increasingly disillusioned with political activism.

“I’d sort of been a good activist liberal,” he says. “But by the late-‘90s I had come to realize that liberalism and traditional civic activism and political activism, even within conventional NGOs, was not going to do the trick.”

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Kategorien: Commons, English

1. September 2013, 07:02 Uhr   1 Kommentar

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A new language for the commons

Kategorien: Commons, English, Soziale Netzwerke

22. Oktober 2011, 07:33 Uhr   Kommentieren

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Keimform als Roman?

In Übergangszeiten — wir sind mitten drin — gedeiht utopisch-dystopisches Ausloten der Zukunft. Romane sind eine gute Form dafür. In einem Interview spricht Frank Rieger mit dem US-Autor Daniel Suarez. Dabei geht’s auch um die Frage, ob ein Zusammenbruch noch zu verhindern ist und welchen Ausweg es geben kann. Auf die alten Strukturen, für die »Hypereffizienz« der Fetisch ist, setzt Suarez nicht mehr. Sondern:

Die Initiative muss daher vielmehr aus dem Volk kommen – und dabei denke ich nicht an Proteste und Demonstrationen, sondern an den Aufbau und die Erprobung neuer Wirtschaftsformen, digitaler Währungen, Augmented Reality und vermaschte Open-Source-Netzwerke, die eine neue Ökonomie und damit ein soziales Geflecht schaffen, das die etablierten Mächte samt ihren selbsternannten Torwächtern und Lobbyisten eher umginge als stürzte. Solch ein System würde zunächst nur in embryonaler Form geschaffen. Es zöge immer mehr Anhänger an, die aus der bestehenden Ökonomie herausgefallen sind, und setzte sich schließlich durch, wenn eine kritische Masse sich dem neuen System angeschlossen hätte. Man könnte sich auch eine Übergangsphase vorstellen, in der die Menschen mit einem Bein in der alten und mit dem anderen in der neuen Ökonomie stünden, so dass der Übergang nicht so abrupt ausfiele. Man stelle sich nur einmal vor, wie viele gut ausgebildete Menschen es gibt, die gerne einen Neuanfang in einer Welt wagten, in der ihre Schulden – die Erbsünde der freien Märkte – getilgt wären. Entscheidend ist, dass die Verantwortung für Aufbau und Erhaltung der Netzwerkknoten bei einzelnen Gemeinschaften liegt. Für die vernünftige Regulierung sorgt dann eine Gesellschaft, deren Bürger die physische Kontrolle über ihre Infrastrukturnetze ausüben.

Das hört sich doch verdammt nach Keimform-Denken an — die Richtung stimmt! Eure »Abers« könnt ihr als Kommentare notieren 😉 [via]

Kategorien: Medientipp

1. Mai 2011, 22:36 Uhr   2 Kommentare

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Patent Absurdity

The movie Patent Absurdity is based on a series of interviews conducted during the Supreme Court’s review of »in re Bilski« — a case that could have profound implications for the patenting of software in the US. The most impressive movie part is the acoustical demonstration (27:45–28:33) of Richard Stallman’s illustration (16:26–17:45) of what would have happened to Beethoven’s symphony when they have had patents on musical elements in Beethoven’s times.

The movie was released unter CC BY-ND license allowing copying and (commercial) usage, but disallow publication of derivative works. The movie can be watched here or downloaded here in free OGG format. Subtitles are partly available here. [viaviavia]

Kategorien: English, Freie Inhalte, Medientipp

21. April 2010, 08:50 Uhr   2 Kommentare

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Vorauseilender Gehorsam bei SourceForge?

Das große Plattform für die Entwicklung Freier Software, SourceForge, sperrt seit einigen Tagen Nutzer mit IP-Adressen aus Syrien, Kuba, Iran, Nordkorea und dem Sudan aus. SourceForge rechtfertigt den Schritt damit, dass diese Länder auf der »Schurkenstaat-Liste« der US-Regierung stehen und man sich an US-Gesetze halten müsse.

Netzpolitik.org weist darauf hin, dass US-Außenministerin Clinton die Freiheit des Internet beschwört. Das liest sich so:

EN: We stand for a single internet where all of humanity has equal access to knowledge and ideas. And we recognize that the world’s information infrastructure will become what we and others make of it.

DE: Wir stehen für ein einziges Internet, mit dem die ganze Menschheit gleichen Zugriff auf Wissen und Ideen hat. Und wir erkennen, dass die Informationsinfrastruktur der Welt das werden wird, was wir und andere aus ihr machen.

Oder ist der zweite Satz doch als versteckte Drohung zu lesen?

SourceForge hat keinen Grund voreilig und untertänig vermeintliche Wünsche der US-Administration zu erfüllen. SourceForge verstößt damit explizit gegen Grundregeln der Freien Software: Nutzung der Software zu jedem Zweck — und durch alle, die es wollen.

Kategorien: Feindbeobachtung, Freie Software

26. Januar 2010, 22:06 Uhr   7 Kommentare

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Free as in free beer

A new idea comes to the US — everything for free. This is an art project, and there are nice reactions of the »takers«.

Kategorien: Commons, English

1. März 2009, 14:24 Uhr   Kommentieren

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Die sechs Stufen der Krise

Alle reden über die fiese Krise. Dabei geht oft einiges durcheinander. In der marxistischen Diskussion gibt es eine lange Geschichte von Krisentheorien, die in einem Text von Thomas Sablowski sehr gut zusammengefasst wird. Er schließt mit den Worten:

„Das zeigt, dass die Kapitalakkumulation kein rein ökonomischer Prozess ist, sondern auch politische und militärische Dimensionen hat. Die politischen und militärischen Prozesse bleiben jedoch umgekehrt unverständlich, wenn sie nicht auch mit den Mitteln der Akkumulations- und Krisentheorie analysiert werden.“

Das klingt nach einem anspruchsvollen Programm. Aber man kann ja trotzdem mal anfangen. Um die „politische und militärische Dimension“ zu verstehen ist es absolut erforderlich eine historische Perspektive einzunehmen und zu schauen welche Art von Krisen wir bereits beobachten konnten und was ihre auslösenden Tendenzen sowie ihre Auswirkungen waren. Das will ich im folgenden tun.

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Kategorien: Feindbeobachtung, Theorie

23. Oktober 2008, 10:53 Uhr   43 Kommentare