Auf der Suche nach dem Neuen im Alten
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OPW: Frauen arbeiten am Linuxkernel

opw-logo[Repost von Ikhaya, Lizenz CC-by-nc-sa, OPW-Logo von Máirín Duffy, Liansu Yu und Hylke Bons, Lizenz CC-by-sa]

Das „OutreachProgramForWomen“ (OPW) ermutigt mehr Frauen beim Linux-Kernel mitzuwirken. Die Beteiligung war dabei viel größer als erwartet, berichtet eine Mentorin.

Hintergrund

Nachdem 2006 bereits ein ähnliches Projekt recht erfolgreich war, initiiert das GNOME-Projekt seit 2010 in regelmäßigen Abständen „OPWs“. Hinter dieser Abkürzung verbirgt sich das „OutreachProgramForWomen”, was frei übersetzt etwa „freundliches Kontaktprogramm für Frauen in Form eines Praktikums” bedeutet. Vollständigen Artikel lesen »

Kategorien: Freie Software, Gender, Praxis-Reflexionen

30. Mai 2013, 07:01 Uhr   Kommentieren

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Männliche Geeks behaupten ihre Maskulinität auf Kosten weiblicher Geeks

[German translation of a post at Restructure! and Geek Feminism Blog]

by Restructure!

Die meisten männlichen Geeks [1] glauben, dass sie die traditionelle Maskulinität [2] untergraben, in dem sie für sich selbst den Begriff »Geek« einfordern und sich mit ihm identifizieren. Für die meisten männlichen Geeks ist die Geek-Identität teilweise als Zurückweisung der »Jock«-Identität [3] definiert. Entsprechend der traditionellen sozialen High-School-Hierarchie sind Jocks Männer mit einem hohen Status und männliche Geeks Männer mit einem niedrigen Status; Jocks sind Alpha-Männer und männliche Geeks sind Beta-Männer; Jocks sind maskulin und männliche Geeks sind »unmännlich« [effeminate]. Wenn sich daher ein Mann als Reaktion selbst als »Geek« bezeichnet, dann redefiniert er, was es heißt ein Mann zu sein, dann redefiniert er die Geek-Identität als maskulin.

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Kategorien: Gender, Praxis-Reflexionen

20. Juli 2010, 07:27 Uhr   15 Kommentare

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Bechdel-Test

DE: Die Comic-Zeichnerin Alison Bechdel hat (in einem Comic) einen simplen Test erfunden. Es geht um die Frage, ob und wie Frauen in Filmen vorkommen. Filme erfüllen den Bechdel-Test, wenn sie drei Kriterien genügen:

  1. Mindestens zwei (namentlich genannte) Frauen kommen in dem Film vor.
  2. Sie reden miteinander …
  3. … über ein anderes Thema als einen Mann.

Nur wenige Filme bestehen den Test. Denn »mehr Frau« ist dem männlichen, weißen, heterosexuellen Zielpublikum echt nicht zuzumuten. Der Test sagt übrigens nichts über die Qualität des Films aus. [via]

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Kategorien: English, Gender

5. April 2010, 15:52 Uhr   Kommentieren

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AntenneTux: Piraten-Abgeordneter im Interview

AntenneTux -- Linux im RadioIn der neuen Sendung von »AntenneTux – Linux im Radio«, die heute abend bei »Radio Z« ausgestrahlt wird, hat Peter Bußfeld den Münsteraner Piraten-Stadtrat Marco Langenfeld interviewt. Oh, oh. Gut, stellen wir in Rechnung, dass Marco Langenfeld noch frisch dabei ist und auch das Interview war recht energisch, doch über Strecken wirken die Antworten peinlich: neue Bäder privat betreiben, Geld direkt an Musiker geben statt an die Verwertungsgesellschaften, inhaltliche Positionen in der Sozialpolitik — gibt’s nicht, Hartz-4 erhöhen oder senken — mal sehn, Frauenanteil bei den Piraten — keine Ahnung. Einfach mal selbst anhören.

Außerdem in der Sendung (Download hier): Entstehung der schwedischen Piraten-Partiet, Freie Software als Fernstudium und neuer Hackerspace im westfälischen Münster.

Kategorien: Freie Hardware, Freie Software, Medientipp

22. September 2009, 15:48 Uhr   1 Kommentar

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Announcement of 4th Oekonux Conference

Free Software and Beyond
The World of Peer Production
4th Oekonux Conference
in cooperation with
P2P Foundation

Invitation

Project Oekonux researches the economical, political and social forms of Free Software and similar forms of production we collectively call peer production. In Project Oekonux, different people with different reasons and different approaches get together to build something new. A lot of participants want to know, whether and if so, how, the peer production can serve as a basis for a new society.

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Kategorien: Commons, English, Freie Hardware, Freie Inhalte, Freie Software

19. Februar 2009, 09:52 Uhr   2 Kommentare

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Silke Meyer: Reclaim Linux!

[Repost, Textquelle: sul serio #12 NETZWELTEN, Lizenz: CC by-nc-nd; Bildquelle: „No, this is not“ by LadyPain, Lizenz: CC by-nc-sa]

Seit über 20 Jahren arbeiten Menschen an einer Alternative im hart umkämpften Softwaremarkt: Linux. Hinter Linux steht kein Konzern, sondern eine Community: Sie entwickelt freie Software, damit es welche gibt, Software, die sich dadurch auszeichnet, dass sie mit Quellcode veröffentlicht wird, weiterverteilt werden darf, dass sie also transparent, kostenlos und legal kopierbar ist. Aber Linux entsteht in einem männlich geprägten und teilweise sexistischen Umfeld. Dies verhindert seine erfolgreiche Durchsetzung.

No, this is not…

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Kategorien: Freie Software, Gender

2. Juni 2008, 11:15 Uhr   23 Kommentare

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Untersuchung zu Frauen in Freier Software

Frauen fuehlen sich diskriminiert, Maenner sehen das anders

Tja, dieser Graph spricht fuer sich. Eine der beiden Gruppen hat eine furchtbar verschobene Realitaetswahrnehmung.

Das Bild stammt von einer Studie, die schon knapp ein Jahr alt ist. Vielleicht kennt das hier deshalb schon der eine oder die andere: Ergebnisse einer EU-finanzierten Studie zu (dem Mangel von) Frauen in Freien Software Projekten.

Hier die wesentlichen Funde aus dem „Executive Summary“:

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Kategorien: Freie Software, Gender

23. Februar 2007, 18:51 Uhr   Kommentieren

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Solidarische Ökonomie: Stipendien für Frauen

Die Stiftung Fraueninitiative hat zwei Jahresstipendien ausgeschrieben für Frauen, die sich mit der Freien Gesellschaft beschäftigen wollen. Uups — nein, genauer:

die kreativ über neue Möglichkeiten des Wirtschaftens und Arbeitens im Kontext eines gewünschten Lebens nachdenken wollen. Gemeint sind Formen von solidarischer Ökonomie, die sich an gebrauchsförmigem und nicht-patriarchalem gemeinsamen Wirtschaften und Arbeiten orientieren und dabei unsere Natur sinnvoll nutzen und erhalten.

Klingt doch ganz gut…

Frist für Bewerbungen ist der 15. März 2007, die komplette Ausschreibung ist als PDF auf der Aktuelles-Seite der Stiftung zu finden.

Dort gibt es auch einen Bericht (ebenfalls PDF-Link) zu dem Workshop der Stiftung auf dem Kongress „Wie wollen wir wirtschaften?“, den die Veranstalterinnen für die Zeitschrift contraste geschrieben haben. Erwartungsgemäß enthält der Bericht eher Fragen als Antworten; die eine oder andere Anregung aus dem hauptsächlich von Stefan und mir eingebrachten „Keimform“-Spektrum habe ich dort auch wiedererkannt.

Kategorien: Arbeit & Freiheit, Gender

8. Januar 2007, 18:54 Uhr   Kommentieren