Reden über Wert und Preis

Netter Dialog auf dem re:publica-Panel »Die Zukunft der Social Networks« [via]:

Tim Pritlove: “Was ist die StudiVZ-Datenbank denn jetzt wert?”

Michael Brehm: “Nichts.”

Tim: “Ich gebe Ihnen 50 Euro.”

Tja, leider könnte der Preis dennoch bei einigen Milliönchen liegen, was man allerdings nur versteht, wenn man zwischen »Wert« und »Preis« unterscheiden kann. Ich unterstelle allerdings nicht, dass Michael Brehm das kann, nur weil er zufällig mit dem Wert von Null richtig liegt. Allerdings war Tim auch ein wenig neben der Spur, so dass er den Panelisten außer »PR-Blabla« wirklich nicht viel aus der Nase ziehen konnte. Außer dem Zitat 😉

Michel Bauwens on Peer to Peer Politics

Michel BauwensOekonux and P2P-Foundation are preparing a common conference in March 2009 in Manchester, UK. The founder of P2P-Foundation, Michel Bauwens, was born in Belgium and is now living in Thailand. He is a busy traveller and promoter of the concept of a »P2P political economy«. The italian researcher Cosma Orsi made an extensive interview with Michel, where he adopted some parts from Peerconomy and germ form theory.

Here are some interesting snippets.

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Commonismus kommt — als Slidecast

Hier nun wie versprochen der re:publica-Vortrag »Commonismus kommt. Zur politischen Ökonomie der Blogs« als Slidecast. Die Diskussion lief schon während des Vortrags. Die Beiträge aus dem Publikum habe ich ziemlich heftig verstärkt, so dass der Rauschlevel natürlich mit nach oben ging und die Akustik etwas »pendelt«. Nach dem Vortragsende gabs auch noch eine Diskussion, die allerdings nicht aufgezeichnet wurde. Und der Anfang (Begrüßung) fehlt auch. Sonst ist aber alles da (Dauer 01:08:03 Std.). Here we go:

re:publica08 — Vortrag über Commonismus

Eigentlich hatte ich geplant, meinen Vortrag auf der re:publica08 als Slidecast (Präsentation mit Ton) zu veröffentlichen. Aber leider habe ich die Aufnahme vor Ort versaut, weil ich vergaß, das Aufnahmegerät auf Kompression umzustellen. So lief der Speicher schnell voll, und die Hälfte fehlte 🙁

Ich hoffe nun, dass die re:publica-Organisatoren aus den Live-Streams der Veranstaltung auch noch Downloads erstellen werden. Hier zunächst mal die Präsentation als PDF und ODP.

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re:publica08 — Interview mit Frithjof Bergmann

Frithjof BergmannNach einem Workshop auf der re:publica08 konnte ich Frithjof Bergmann ein paar Fragen zu einem Projekt in Detroit stellen (Aufnahme leider übersteuert, aber verstehbar):

OGG (96 Kbps, 5,6 MB)

MP3 (64 Kbps, 4,6 MB)

Keimform.de wird professionalisiert

Wir haben seit einiger Zeit immer mehr Zugriffe auf diese Seite. Das freut uns natürlich einerseits aber andererseits bedeutet das auch mehr Arbeit. Die technische Betreuung wird aufwendiger und es tut sich einfach auch immer mehr in unserem Bereich, so daß wir selber oft garnicht mehr hinterher kommen.

Wir sind alle ziemlich eingebunden in familiären oder Arbeitskontexten, so dass wir das Blog schließen müssten, wenn es uns nicht gelingt zusätzliche Hilfe zu beschaffen. Appelle an weitere Mitschreiber sind in der Vergangenheit meistens ungehört verhallt. Deswegen haben wir beschlossen unsere Tätigkeit hier auf eine professionelle Basis zu stellen. Zu diesem Zweck werden wir in den nächsten Tagen eine Stelle für einen Online-Redakteur ausschreiben. Bewerbungen werden schon jetzt entgegen genommen. Natürlich können wir kein besonders hohes Gehalt bieten, aber wir hoffen durch Spenden soviel einnehmen zu können, dass man halbwegs davon vegitieren kann, wenn man vielleicht noch nebenher Taxi fährt oder so. Werbung oder gesponsorte Artikel bzw. Links sind bisher nicht geplant, aber für die Zukunft auch nicht ausgeschlossen. Also, wenn das was für euch wäre, meldet euch. Zum Anforderungsprofil gehört neben excellenten Schreiberqualitäten, Bescheidwissen über Keimformen aller Art und auch technisches Know-How, idealerweise mit Erfahrungen im Fundraising.

Natürlich werden wir auch weiterhin unabhängig darüber berichten was sich so tut im Markt der Möglichkeiten einer besseren Welt.

Wr hoffen, dass ihr uns auf diesem neuen Weg unterstützt. Natürlich ist uns diese Entscheidung nicht leicht gefallen, aber auch wir leben eben noch nicht im Neuen sondern meistens im ziemlich Alten.

re:publica bekommt: Commonismus kommt

re:publica08Nach einigem Hin und Her gibt’s von mir am 3.4. doch noch einen Vortrag auf der re:publica08: »Commonismus kommt. Zur politischen Ökonomie von Blogs«. Stellen sich jetzt nur noch die Fragen:

Wie bekomme ich das noch vorbereitet?

Und: Wer kommt?

Today’s DocumentFreedomDay

DocumentFreedomDay[EN] This day shall increase the awareness about the importance of open document standards. Open document standards are digital equivalents to the pens of the paper world: Every pen should work on every paper. However, this is not the case for document formats. Not every document application work on every document data format, if the data format is not openly defined and standardized.

Today the world is dominated by proprietary formats. However, there is an alternative, the open document format:

ODF (OpenDocument Format) is an ISO standard created with the aim to provide an open XML-based document file format for office applications to be used for documents containing text, spreadsheets, charts, and graphical elements. ODF is defined via an open and transparent process at OASIS and has been approved unanimously by the International Organization for Standardization (ISO) and the International Electrotechnical Commission (IEC) as an international standard in May 2006. Instead of trying to reinvent the wheel ODF reuses established standards like HTML, SVG, XSL, SMIL, XLink, XForms, MathML, and Dublin Core. (src)

The demand for openess and standardization is also heard by monopolists like Microsoft. Although ODF standard already exists, Microsoft created its own »open« standard OOXML and tries to become standardized by using a lot of dirty tricks. Thus, Microsoft’s OOXML should be disapproved — read 20 good reasons.

Free your office from proprietary formats, use free software on open document formats!

[DE] (mehr …)

Information goods as genuine societal goods

[This is a translation of a German article by Stefan Meretz, also discussed on keimform.de (in german: 1|2|3|4). The article has been published in the magazines »Streifzüge« (issue 40/2007) and »Contraste« (issue 2/2007). Translation was done by Stefan Merten — many thanks!]

In issue 31 of the magazine krisis, Ernst Lohoff published a very interesting article. Title: »Der Wert des Wissens. Grundlagen einer politischen Ökonomie des Informationskapitalismus« (»The value of knowledge. Fundamentals of a political economy of the information capitalism«). It discusses the question whether digital information goods are commodities and whether they represent value substance (»Wertsubstanz«). Lohoff’s answer: They are neither commodities nor in an economical sense do they contain value. Here are the arguments in a short form.

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