Stylisches Interview mit und Portrait von Constanze Kurz, Sprecherin des CCC. [via]
Kategorie: Medientipp
Zur politischen Ökonomie von Kopie und Kopierschutz
Bereits im letzten Jahr erschien mein Beitrag für das nebenstehend abgebildete Heft »Kulturen des Kopierschutzes 1« in der Reihe »Navigationen. Zeitschrift für Medien- und Kulturwissenschaften« (Jg. 10, Heft 1, S. 37-51). Die Wiener »Streifzüge« haben diesen Aufsatz nun in zwei Teilen abgedruckt, der erste Teil ist im letzten Heft erschienen, der zweite Teil erscheint im März.
In dem Text rekonstruiere ich die Entstehung des »Kopierschutzes« parallel zur historischen Entwicklung von »Kopier«-Techniken über drei Stationen: physische Kopie, analoge Kopie, digitale Kopie.
Online ist bereits der komplette Artikel verfügbar 🙂
Egypt: Footage and Photos under CC
The Qatar based televison network Al Jazeera released footages (raw film material) and photos (at their Flickr account) from the Egypt Riots under Creative Commons Attribution License (as long the logo remains intact in the remix). Using CC Al Jazeera is ahead compared to other network stations glued to proprietary formats. Although Egypt information minister shuted down Al Jazerra’s office in Cairo, Al Jazeera announced that »it will continue its in-depth and comprehensive reporting on the events unfolding in Egypt«. Here you’ll find an emotional video remix (from other sources) and informations on alternative internet access capabilities in Egypt. [via]
Mit der FAZ die Welt retten ;-)
Die Commons-Ideen sickern auch in die FAZ: »Was Sie sofort tun können: Zehn Empfehlungen«. Ohne dass Commons draufsteht. Und Cradle-to-Cradle wird auch nicht weiter erklärt. Aber erfrischend antipolitisch und selbst-aktiv-werdend sind die zehn Empfehlungen schon. Das ist doch mal was, von der FAZ: »Bilden Sie Labore der Zukunft und haben Sie Spaß dabei«!
Bis zum nächsten Jahr!
[gefunden bei Annette, auch bei Annette das hier]
»The Commons« — by David Rovics
Rezension »Suchmaschinen«
(Rezension erschienen in: »Das Argument«, Nr. 288/2010)
Gugerli, David, Suchmaschinen. Die Welt als Datenbank, Suhrkamp, Frankfurt/M 2009 (118 S., br., 10 €)
Eine Suchmaschine ist primär keine technische, sondern eine soziale Konstruktion, und als solche bewegt sie sich im Spannungsfeld konfligierender Interessen »zwischen jenen, die sie einsetzen wollen, und jenen, auf die sie angesetzt sind« (10). Ziel des Verf., Professor für Technikgeschichte an der ETH Zürich, ist es, »den Zusammenhang zwischen gesellschaftlicher und technischer Entwicklung herauszuarbeiten«, wozu er vier Fallbeispiele analysiert: die Fernsehshow »Was bin ich?« von Robert Lembke, die Sendung »Aktenzeichen XY« von Eduard Zimmermann, das Konzept der »Kybernetik der Polizei« des früheren BKA-Präsidenten Horst Herold und die Entwicklung einer allgemeinen Abfragesprache durch den Datenbanktheoretiker Edgar F. Codd.
Gemeingüter — kurz erklärt im Film
Bitte nutzen und verbreiten! Lizenz: CC-by-sa
Diesen Film gibt’s nicht nur auf deutsch, sondern auch auf spanisch, englisch und italienisch. Bis jetzt.
Die Renaissance der Gemeingüter
INKOTA ist ein entwicklungspolitisches Netzwerk, das seine Wurzeln als ökumenischer Arbeitskreis in der DDR-Kirche hat. Das Dossier des aktuellen INKOTA-Briefs Nr. 153 befasst sich mit der »Renaissance der Gemeingüter«.
Im folgenden stelle ich ganz kurz die Inhalte der zahlreichen und inhaltlich vielfältigen Artikel vor. Einige Artikel sind auch online verfügbar (vgl. die entsprechenden Links).
grundlegung.de
Ich habe ein neues Projekt gestartet: Es befasst sich mit der Einführung in die »Grundlegung der Psychologie« von Klaus Holzkamp. Die »Grundlegung« ist das Basiswerk der Kritischen Psychologie. Es ist allerdings ziemlich schwer zu lesen. Um den Einstieg ein wenig zu unterstützen, habe ich eine Art »Onlinekurs« gestaltet. Wöchentlich erscheinen Artikel, die Abschnitte des Buches behandeln. Die Artikel kann man abonnieren. Alle Texte und Grafiken sind »gemeinfrei«, können also beliebig weiter verwendet werden.
Gleich in den ersten Ausgaben geht es um das »Fünfschritt-Modell«, in dem der Keimform-Begriff eine wichtige Rolle. Wer also schon immer mal wissen möchte, wo der Keimform-Begriff herkommt (das ist eine Quelle, es gibt weitere ) und was er genau bedeutet, findet dort eine ausführliche Erklärung. Am 30.8.2010 geht’s los, eintragen kann man sich schon jetzt.
Michel Bauwens on Openness in Design and Manufacturing
The following video is picked out of a big stream of skype-based interviews on open design, especially in architecture — driven by the Berlin based project opensimsim.net. The interview was done by Natalia Fentisova.
