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Anarchosyndikalistische Gewerkschaften als Keimform?

Holger Marcks beschäftigt sich in seinem Artikel mit der Frage wie eine befreite Gesellschaft aufgebaut werden kann. Er argumentiert für die Bedeutung anarchosyndikalistischer Gewerkschaften, welche auf einer Mesoebene die Menschen organisieren können. Kritisch setzt er sich mit unserem Buch „Kapitalismus aufheben“ auseinander und auch mit Bini Adamczaks Vorstellungen, welche er einen „magischen Kommunismus“ vorwirft, der Pfadabhängigkeiten nicht achtet. Sicher kritikabel, aber einige spannende Gedanken :).

Kategorien: Commons, Praxis-Reflexionen

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3. Dezember 2018, 12:16 Uhr   2 Kommentare

1 Annette (15.01.2019, 12:36 Uhr)

Ich weiß nicht, ob die Titelfrage so sinnvoll ist. Ich glaube nicht, dass die Bedeutung von so etwas wie anarchosyndikalistischen Gewerkschaften einfach als „Keimform“ zu bestimmten ist – sie selbst würden das sicher ablehnen.Wichtiger ist ein viel umfassenderer Blick auf gesellschaftliche Umbrüche, die mehr enthalten als die Fokussierung auf „Keimformen“. Es geht um die gesamte Dynamik von vielfältigen Kräften, die den Boden, in dem vielleicht Keimformen „(an)wachsen“ können, mit beackern.

2 Simon Sutterlütti (15.01.2019, 17:35 Uhr)

Holger denkt Gewerkschaften als keimform, aber ich würde sagen, dass Gewerkschaften halt v.a. eine politische Organisierung herstellt und das spannende an Commons ist ja das sie auch re/produktiv sind… Und ja die Frage mit was sie sich verbinden ist auch sehr spannend …

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