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SolE – solidarische Energieversorgung

Eine Konzeptidee für eine dezentrale, basisdemokratische und autonome Energieversorgung

Geschrieben von Simon und Christoph in Zusammenarbeit mit dem AK spunk

In Zeiten hitziger Strompreisdebatten und politischer Rahmenbedingungen, die weiterhin die bestehenden zentralistischen Strukturen der Energieversorgung erhalten; in Zeiten, in denen die großen Energieversorger Milliardengewinne verkünden und mehr in ihr grünes Image investieren als in eine tatsächliche Umsetzung einer 100%igen Versorgung mit Erneuerbaren Energien; in Zeiten, in denen Deutschland mit dem rheinischen Braunkohlerevier weiterhin über Europas größte CO2-Quelle verfügt; in Zeiten, in denen konventionell erzeugter Strom mit Zertifikaten zu Ökostrom umetikettiert wird – ist es Zeit nach ganz konkreten Alternativen im Hier und Jetzt zu suchen und mögliche Wege in eine regenerative, basisdemokratische und selbstbestimmte Energieversorgung aufzeigen.

Kritik an der aktuellen Energieversorgungsstruktur

Die Energieversorgung wird auch während der Energiewende nach wie vor von vier Großkonzernen beherrscht. Diese möchten ihre Position durch den Netzausbau, zentralistische Großprojekte wie „Alpha Ventus“ und neokoloniale Ansätze wie „Desertec“ unter Beihilfe der Politik und unter dem Deckmantel vermeintlich wissenschaftlicher Ergebnisse erhalten. Neben dem Aufbau eines umweltfreundlichen Images geht es diesen Konzernen hauptsächlich um den Erhalt ihrer Kohle- und Atomkraftwerke, welche enorme Gewinne für die Konzerne auf Kosten der Umwelt und zukünftiger Generationen generieren.

Ein Gegenmoment bilden derzeit lediglich kommunale Stadtwerke und Ökostromanbieter_Innen. Letztere garantieren die Lieferung rein regenerativ erzeugten Stroms und die Förderung dezentraler Versorgungsstrukturen. Doch auch diese Unternehmen sind dem Wachstums- und Verwertungszwang der Branche unterworfen und bieten nur sehr begrenzte Ansätze für eine demokratische Energieversorgung. Der Bezug von Ökostrom ist ein bloß formaler Akt, der weit hinter der Notwendigkeit nach Auflösung von Macht- und Marktstrukturen zurückbleibt und Möglichkeiten der direkten Partizipation und Teilhabe negiert. Eine Ausrichtung auf die Energieeinsparung durch strukturelle und informative Maßnahmen steht hier auch nicht im Vordergrund, da die Erzeugungsunternehmen dadurch ihren Umsatz und ihren Gewinn reduzieren würden. Die Dezentralisierung von Erzeugungsstrukturen erfordert auch eine Dezentralisierung der organisatorischen Versorgungsstrukturen, die heutige Ökostromanbieter_Innen so nicht ermöglichen.

Der Ansatz der eG – die Bürgerenergiegenossenschaft

Als Alternative zu den oben aufgezeigten Organisationsstrukturen haben sich in den letzten Jahren zahlreiche Energiegenossenschaften gegründet, die aber bisher nur eine Nische besetzen. Diese Genossenschaften konzentrieren sich meist auf die Errichtung von Erzeugungsanlagen, wobei es bisher keine eindeutige Definition gibt, und die Energiegenossenschaften dementsprechend sehr unterschiedlich konzipiert sind. Eine direkte Verknüpfung zwischen Erzeugung und Verbrauch ist innerhalb der Genossenschaftsstruktur meist noch nicht geregelt und erschwert die demokratische Einbindung aller Beteiligten – also auch die der Stromverbraucher_Innen.

Der Fokus liegt oft nicht auf der direkten Abdeckung des Strombedarfs der Mitglieder. Stattdessen wird der Beteiligungsanreiz an der Genossenschaft wird eine rentable Rendite für das Investitionskapital geschaffen. Die Strompreise sind durch den Zinsdruck und durch die Rendite immer an den Marktpreis angepasst und wirken der zunehmenden Verteilungsungerechtigkeit bisher nicht aktiv entgegen.

Die Idee der SolE – die solidarische Energieversorgung

Wir wollen hier nun einen Schritt weiter gehen und Möglichkeiten einer solidarischen Energieversorgung diskutieren und notwendige Eckpfeiler identifizieren. Die Idee der solidarischen Energieversorgung besteht darin, eine regionale Gruppe aufzubauen, die ihre Energieversorgung selbst in die Hand nimmt, nach ihren Vorstellungen ausgestaltet und als Zielsetzung auf eine 100% Versorgung aus Erneuerbaren Energien hinarbeitet. Dabei liegt der Fokus sowohl auf der Reduzierung des Energieverbrauchs der Gruppe als auch auf der Errichtung entsprechender Erzeugungsanlagen sowie der Verknüpfung von Verbrauch und Erzeugung (z.B. durch Vernetzung und Visualisierung der Verfügbarkeit des elektrischen Stroms, nach dem sich der Verbrauch richtet). Gemeinsam können Einsparpotentiale identifiziert und genutzt werden und hierdurch eine Sensibilisierung der Mitglieder für Energienutzung unabhängig von deren monetären Wert geschaffen werden.

Dabei verstehen sich alle Mitglieder sowohl als Energieverbraucher_Innen wie als Energieerzeuger_Innen und versieren so eine Aufhebung der marktbasierten Wirtschaftsbeziehungen. Nicht der in der Marktwirtschaft auf Geld basierende Austausch zwischen ProduzentInnen und KonsumentInnen, sondern die direkte Kommunikation und gemeinsame, gleichberechtigte Entscheidungsstrukturen stehen im Vordergrund. Diese Bewusstseinsbildung ist wichtig für eine regenerative Energieversorgung, da sich ein immer verfügbares und unbegrenztes Angebot an Energie als unerfüllbarer Traum des Industriezeitalters entpuppt hat, an dem nicht länger festgehalten werden kann.

Als Rechtsform bietet die eingetragene Genossenschaft mit dem Grundprinzip „Ein Mensch, eine Stimme“ Möglichkeiten der Demokratisierung von Unternehmensstrukturen, sodass Entscheidungsgewalten nicht von der Höhe der Kapitaleinlage abhängig sind. Weitere Grundprinzipien, wie Selbsthilfe, Selbstverantwortung, Demokratie und Gleichheit[1] bieten die Möglichkeit für eine basisdemokratische, emanzipatorische Organisation und die Umsetzung einer solidarischen Energieversorgung.

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Der gemeinsame Umgang mit den anfallenden Energiekosten auf eine solidarische Weise innerhalb der Gruppe ist ein weiterer wichtiger Bestandteil des Konzepts. Die Übertragung des Konzepts der solidarischen Landwirtschaft[2] mit dem Ansatz des Richtbetrags und einer Bieter_Innen-Runde ermöglicht eine prinzipielle Inklusion aller Mitglieder. Es können über diesen Ansatz individuelle Beiträge je nach finanzieller Lage ausgehandelt werden, um die Gesamtkosten zu decken und um gleichzeitig einen solidarischen Umgang mit den Kosten zu ermöglichen.

Für eine selbstverwaltete Energieversorgung ohne Profitstreben, Kapitalverwertung und persönlichen Eigentumserwerb – also entgegen der Marktgesetze innerhalb des vorherrschenden Wirtschaftssystems – stellt die Projektfinanzierung und die Kapitalbeschaffung eine schwierige Aufgabe dar. Durch zinslose oder zinsgünstige Direktkredite nach dem Ansatz des Mietshäusersyndikats[3] lässt sich diese Finanzierung auf einem erträglichen Niveau umsetzen. Ohne hohe Renditeversprechen für Kapitaleinlagen oder hohe Kreditzinsen wäre so ein Wachstumsdruck auf die Genossenschaft zu verhindern. Die errichteten Anlagen sollen Gemeineigentum sein, welches Freiraum für einen solidarischen Umgang und einer Selbstverwaltung mit einem Gut ermöglicht; sie sollen nicht als gewinnträchtige Kapitalanlage errichtet werden. Eine Begrenzung von Zinszahlungen und Renditen auf ein Minimum ist daher grundlegende Voraussetzung für das Funktionieren einer solidarischen Energieversorgung. Dies erfordert auch einen Bewusstseinswandel bei den Kapitalgeber_Innen. An die Stelle der Rendite müssen der genossenschaftlich erzeugte Strom und andere Anreize treten (z.B. Interner Austausch über mögliche Energiesparmaßnahmen und deren Umsetzung).

Ein erster Praxisansatz

Durch die Reduzierung des wirtschaftlichen Wachstumszwangs und einer Umgehung der Profitorientierung lässt sich eine ökologisch UND sozial verträgliche Versorgungsstruktur realisieren. Beispielhaft könnte als erstes Projekt der Bau einer Photovoltaikanlage ein übersichtlicher und einfacher Einstieg in die konkrete Umsetzung einer gemeinsamen Energieerzeugungsanlage sein. Es wurde eine beispielhafte Berechnung für 4 Gebäuden mit durchschnittlich je 30 Wohnungen und einem angenommen Verbrauch von 3.473 kWh/a und Haushalt durchgeführt (vergl. Tabelle unten). Bei einer installierten Leistung von 65 kWp pro Gebäude können ca. 30% des Stroms direkt selber erzeugt werden (Autarkiegrad 30 %). Das bedeutet, dass durch den Bau der Photovoltaikanlage ohne weitere Maßnahmen bereits ca. 30 % des jährlichen Stromverbrauchs aller 360 Bewohner der 4 Gebäude direkt durch den selbst erzeugten Strom gedeckt werden. In der Jahresbilanz werden sogar 60 % des Stromverbrauchs erzeugt. Dieser Strom kann jedoch teilweise nicht direkt genutzt werden, sondern muss in öffentliche Netz eingespeist werden, da er zu Zeiten produziert wird wenn der Strom nicht von den Bewohnern selbst genutzt werden kann[4]. Die restlichen 70%  des benötigten Stroms müssen weiterhin direkt von einem Energieversorgungsunternehmen bezogen werden.

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Unter Berücksichtigung aller Kosten wie Stromhandel, notwendiger Verwaltung und Bilanzierung für die komplette Versorgung errechnet sich ein monatlicher Richtbeitrag von etwa 73 € für einen 3-Personen-Haushalt (siehe Tabelle). Würde der Strom herkömmlich von einem Ökostromanbieter bezogen werden, lägen die Kosten bei etwa 84 €/Haushalt und Monat. Somit werden die anfallenden Kosten mit dem hier aufgezeigten Ansatz bereits reduziert und bieten Möglichkeiten des solidarischen Umgangs mit den Kosten. Wenn beispielsweise einige Menschen genau so viel wie bei ihrem bisherigen Anbieter zahlen würden, könnten andere Menschen entsprechend entlastet oder Maßnahmen zur Energieeinsparung umgesetzt werden.

Bei der Umsetzung der aufgezeigten Idee werden sicherlich viele praktische Hürden und Probleme rechtlicher, technischer und wirtschaftlicher Art auftreten. Um diese gemeinschaftlich zu überwinden, sind der Aufbau einer möglichst hohen Transparenz und die Weitergabe von Wissen innerhalb der Gruppe von hoher Relevanz. Die sich verändernden Rahmenbedingungen, wie steigende Energiepreise und stark fallende Kosten für Erzeugungsanlagen bieten zunehmend mehr Spielraum für neue Ideen und Strukturen einer dezentralen Stromversorgung jenseits der klassischen Energieversorgungsunternehmen und ermöglichen dezentrale Versorgungsstrukturen mit Strom zu fairen Preisen.

Ausblick

Ein erstes Treffen für interessierte Menschen ist bereits geplant und wird am am Donnerstag, den 26. September 2013 um 18 Uhr im Karoshi (Gießbergstraße 41-47) in Kassel stattfinden. Über Diskussionen, Anregungen und Kritik würden wir uns sehr freuen (Kontakt-Adresse sol.e ÄT gmx.de). Wir erhoffen uns, mit diesem Artikel Anreize für praktische Konzepte einer alternativen Energieversorgung und für ein solidarisches Miteinander geben zu können. Es ist an der Zeit neue Ideen umzusetzen, um eine Energiewende von unten und eine lebenswerte Zukunft für uns alle zu ermöglichen.

Anmerkungen

[1] Es existieren keine klar abgegrenzten Definitionen der Grundprinzipien von Genossenschaften. Die hier aufgelisteten Grundprinzipien sind nur als eine lose Sammlung zu verstehen, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit haben. Diese wurden dem Artikel de.wikipedia.org/wiki/Genossenschaft entnommen (28.03.2013)

[2] Bei der solidarischen Landwirtschaft handelt es sich dabei um einen Zusammenschluss von einem landwirtschaftlichen Betrieb oder Gärtnerei mit einer Gruppe privater Haushalte. Auf Grundlage der geschätzten Jahreskosten der landwirtschaftlichen Produktion verpflichtet sich diese Gruppe regelmäßig im Voraus einen festgesetzten Betrag an den Hof zu zahlen, der mit dem Geld seinen Möglichkeiten entsprechend wirtschaftet. Die AbnehmerInnen erhalten im Gegenzug die gesamte Ernte sowie weiterverarbeitete Erzeugnisse sofern der Hof diese herstellt. (vergl. www.solidarische-landwirtschaft.org)

[3] Das Mietshäusersyndikat ist eine kooperativ und nicht-kommerziell organisierte Beteiligungsgesellschaft zum kapitalmarktunabhängigen Erwerb von Häusern, die selbstorganisiert in Gemeineigentum überführt werden, um bezahlbare Wohnungen und Raum für Initiativen zu schaffen. (de.wikipedia.org/wiki/Mietsh%C3%A4user_Syndikat). Als Kapitalbeschaffung werden hier Direktkredite genutzt. Menschen, die das Projekt kennen und unterstützenswert finden, können Ersparnisse direkt im Projekt anlegen und parken – ohne Umweg über die Bank, die ihre Kosten und Gewinnspanne bezahlt haben will. Das macht zwar einen Bankkredit in der Regel nicht überflüssig; aber eine ausreichende Zahl von zinsgünstigen Direktkrediten schließt die Finanzierungslücke und hält die Mieten auf erträglichem Niveau (www.syndikat.org).

[4] Diese Werte wurden auf Basis einer simulierten Einspeisung mit einer nach Süden ausgerichteten PV-Anlage (40° Dachneigung, Referenzwetterdaten mit stündlicher Auflösung) und gemessenen Verbrauchsprofilen (3-Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 18 Haushalte) berechnet. Es ergibt sich eine Eigenverbrauchsdeckungsrate von 50%, die durch zusätzliche Maßnahmen, wie Speicher oder Lastmanagement weiter erhöht werden kann.

Kategorien: Eigentumsfragen, Reichtum & Knappheit

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4. Juni 2013, 06:50 Uhr   5 Kommentare

1 Malte (25.09.2013, 21:20 Uhr)

Interessante Idee. Klingt aber auch nach ziemlich viel Verwaltungsaufwand.Für die restlichen 70% übernimmt in eurer Idee die Genossenschaft die einzelnen Verträge mit dem Ökostromanbieter pro Haushalt? Ein zentraler Einkauf des Stroms wird kaum möglich sein, da ihr vermutlich nicht direkt ein voller Stromversorger werden wollt.

Habt ihr darüber hinaus mal nachgedacht, eine Vereinsstruktur statt der Genossenschaft zu wählen? Vereine sind wesentlich schlanker, viel unbürokratischer, unabhängiger (es gibt z.B. keinen nervigen Genossenschaftsverband), günstiger (man muss keine doppelte Buchführung führen, spart sich die Verbandskosten) und genauso demokratisch. Ich vermute sogar, Vereine haben einen wesentlich geringeren Kapitalsog als Genossenschaften. Und wenn ihr sowieso keine Rendite ausschütten wollt, ist ein Verein genau das Richtige für euch. Gemeinnützig muss ein Verein ja nicht sein und einen wirtschaftlichen Zweckbetrieb kann ein Verein ebenfalls besitzen (solange ihr nicht Strom an Nicht-Mitglieder verkaufen wollt).

Ich persönlich habe bereits eine Energiegenossenschaft gegründet (bin auch weiterhin Vorstand) und bin leider nicht sehr begeistert ob der vielen Bürokratie und dem ganzen Aufwand. Bin auch in zwei Vereinen und finde die Möglichkeiten im Verein viel subversiver und entspannter.

Viele liebe solidarische Grüße
Malte.

2 Konzepttreffen der solidarischen Energieversorgung — keimform.de (09.10.2013, 06:51 Uhr)

[…] 2013, findet um 18 Uhr im Karoshi (Gießbergstraße 41-47) in Kassel ein erstes Konzepttreffen zur solidarischen Energieversorgung (SolE) statt. Alle interessierten Menschen sind herzlich […]

3 Stefan Meretz (17.02.2014, 21:04 Uhr)
4 Christian Siefkes (19.05.2014, 22:20 Uhr)

Nächste Woche gibt es ein Treffen in Berlin, hier die Ankündigung:

+++++ SOLE – SOLIDARISCHE ENERGIEVERSORGUNG +++++
+++++++++++++++ INITIATIVTREFFEN! +++++++++++++++
+++++++ 27. MAI ++++++ 19:30 UHR ++++++ B-LAGE +++++++

SolE … ist die Idee einer dezentralen, basisdemokratischen und autonomen Energieversorgung.

Es geht uns dabei um den Wunsch und die Frage, Solidarische Halbinseln im praktischen Alltag zu schaffen und zu schauen, ob das für die Energieversorgung möglich ist – und wenn ja: wie? Der Fokus von SolE liegt nicht auf finanziellen Investitionsanreizen. Großkonzerne und Konzepte mit dem Schwerpunkt auf rentablen Renditen sind Dinge, die wir beiseite legen wollen. Vielmehr geht es bei der Idee darum, die Fragen von Grundversorgung, Erneuerbaren Energien und dezentraler Regionalität mit autonomen und solidarischen Strukturen zu verbinden.

Wir möchten …

eine regionale Gruppe aufbauen, die ihre Energieversorgung selbst organisiert und versucht eine 100% Eigenversorgung durch die Errichtung von Erzeugungsanlagen und Maßnahmen zur Energieeinsparung umzusetzen. Die Gruppe wird dann sowohl Energieerzeuger*in als auch Energieverbraucher*in sein. Dabei sollen nicht der auf Geld basierende Austausch, sondern gleichberechtigte und solidarische Entscheidungs- und organisationsstrukturen aller Mitglieder*nnen im Vordergrund stehen. Für einen gemeinsamen Umgang mit den anfallenden Energiekosten möchten wir uns an dem Konzept der solidarischen Landwirtschaft orientieren. Gemeinsame Richtwerte mit selbstbestimmten Beiträgen, Bieter*innenrunden u.a. ermöglichen eine Entkopplung von finanziellem Beitrag und Bedarf und einen solidarischeren Umgang mit verschiedenen Lebensrealitäten … aber mehr dazu am:

// DIENSTAG 27. MAI 19:30 UHR
// ORT: B-LAGE, Mareschstraße 1

Wir werden unsere Idee in den Raum werfen und erste Konzeptideen und Ansätze vorstellen – alles weitere passiert dann gemeinsam!

Eine ausführlichere Konzeptidee unter: http://www.sol-e.de

Ich will hingehen, bin gespannt…

5 Christian Siefkes (04.06.2014, 22:19 Uhr)

Ich war letzte Woche bei dem Treffen in Berlin und es hat sich dort schon eine Gruppe von Leuten gefunden, die das Thema weiterverfolgen möchten. Das nächste Treffen ist am 10. Juni um 19.30 Uhr wiederum in der B-Lage (Mareschstraße 1, Neukölln). Auch wer bei der Auftaktveranstaltung nicht dabei war, kann gern dazu stoßen. Unter http://www.sol-e.de gibt es regelmäßige Updates und auch eine beim letzten Treffen gezeigte Präsentation, die man sich gern anschauen kann.

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