Schlagwort: roboter

150 Jahre „Das Kapital“ in der SZ

Die Süddeutsche Zeitung hat ein Dossier zum 150. Jahrestag des Erscheinens von Karl Marx‘ Kapital gemacht. Da durften die Volontär*innen der SZ ran. Sie hat „Experten befragt“, tatsächlich Frauen und Männer. Alle Antworten sind online nur hinter einer Paywall zugänglich. Die mir gestellte Frage lautete:

Was hätte Marx dazu gesagt, wenn Roboter die Arbeit von Menschen übernehmen?

Ich habe die Antwort von unterwegs geschrieben, und es ging hin und her. Die letzte Version ist nicht von mir. Ich habe sie erst in der Zeitung gelesen. So sieht sie aus (abgetippt):

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FabLabs, Prothesen und Roboter

ARTE berichtet im Magazin FutureMag über FabLabs, in denen aus Roboter-Händen Handprothesen werden, die statt 60.000€ nur noch 200€ kosten. Dank Open Source.

Mehr zum gezeigten InMoov-Roboter gibt es hier.

Poppy – Open Source Humanoid Robot

Designed by the Flowers Lab at Inria Bordeaux and Ensta ParisTech (France) Poppy is an affordable and hackable humanoid robot for science, education, art and geeks. Both software and hardware are available under an open source licence.

Keimform is Going Mainstream

Federico Pistono at TEDxVienna: »Robots Will Steal Your Job, but That’s OK«

Ok, no critique of capitalism in its very notion, but on the right track. Quote:

Choose a job you love and you will never have to work a day in your live.

— Confucius

Open Source taucht ab

OpenROV ist ein Open-Source-Tauchroboter, der per Kabel über ein Arduino-Board gesteuert wird. Der Tauchroboter kann komplett selbst nachgebaut, aus gekauften vorbereiteten Teilen (220 Dollar) zusammengebaut oder fix und fertig montiert gekauft (725 Dollar) werden. Eine ausführliche Bauanleitung gibt’s im Wiki. Die Anschubfinzierung erbrachte ein Kickstarter-Projekt, über das 111.622 Dollar eingesammelt werden konnten. Weitere Infos auf golem.de.

Vom Strike Bike zum Free Bike?

Montage des Strike BikeDieser Artikel knüpft an Stefans Überlegungen zum Ende des »Strike-Bike« an:

Die Strike Bike GmbH hat Insolvenz angemeldet. Das Strike-Bike war zunächst der Soli-Hit, aber mit Solidarität lässt sich auf Dauer kein kapitalistisches Geschäft aufrechterhalten.

Tatsächlich bedeutet Solidarität im Falle von Verkäufer/Kunde-Beziehungen ja ganz konkret: „die Kund/innen sind bereit, mehr zu zahlen, damit die Verkäufer/innen ihr selbstorganisiertes Produktionsmodell aufrechterhalten können.“ Wäre das nicht nötig, müsste man nicht von Solidarität reden, die Kund/innen würden dann schon aus pragmatischen Gründen (günstiges Preis-Leistungs-Verhältnis o.ä.) kommen und nicht nur aus Solidarität mit den Verkäufer/innen.

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