Schlagwort: krise

Fremde Arbeit und freie Entfaltung

neues-deutschland[Erschienen in der Kolumne »Krisenstab« im Neuen Deutschland vom 11.11.2013]

Stefan Meretz über das, was im Leben wirklich wichtig ist und die Mittel und Wege, es zu erreichen

Neuer Kolumnist, neues Thema: Es soll auf diesem Platz künftig auch um die Frage gehen, wie wir uns als handlungsfähige Menschen bewahren und stärken können, wie wir emanzipatorisches Wünschen unter einschränkenden Bedingungen nicht aufgeben müssen. Kapitalismus und Krise sind mitnichten Zustände, die irgendwo da draußen spielen, sondern sie gehen durch mich und uns hindurch – jeden Tag.

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Elevate: Open Source Economy

Wie ankündigt hier nun mein Elevate-Vortrag »Open Source Economy — 10 Thesen in 50 Sätzen« als Sildecast (Folien [PDF|ODP) plus Audio [OGG|MP3]). Die sich anschließende Diskussion gibt’s als Audio-Mitschnitt (OGG|MP3).

Wachstum bis zum nächsten Crash

Durch einen Artikel in der Jungle World bin ich auf dieses unfreiwillig ehrliche Wahlplakat der FDP aufmerksam gemacht worden. FDP-WahlplakatWachstum macht Morgen möglich. Wir halten Deutschland auf Wachstumskurs“ erklärt die FDP darin. Was den Parteistrategen entgangen zu sein scheint: Der kleine Junge grinst voller Vorfreude, weil er weiß, dass die gewagte Konstruktion des Großvaters gleich von sich aus zusammenkrachen wird oder er sie andernfalls durch Herausziehen eines der unteren Steine zum Einsturz bringen kann.

So zeigt das Bild, was die Partei selbst nicht kapieren kann: das Wachstum von heute ist stets die Grundlage für den Crash von morgen.

Gesellschaft jenseits von Tausch und Geld

Video einer Podiumsdiskussion mit Alfred Fresin, Franz Nahrada und Ed Landson (Moderation: Stefan Meretz) vom 23.2.2013 beim Kongress Solidarische Ökonomie 2013. Thesen zur Vorbereitung der Veranstaltung gibt’s im TheorieKultur-Wiki. Mitschnitt von Eat Simple Food.

Veranstaltungstipp: „Commons und Globale Dörfer: Visionen für das gute Leben nach dem Kapitalismus“ mit Brigitte Kratzwald und Franz Nahrada. Eine Veranstaltung von IOPS Austria am 15. März 2013, 18.00 Uhr, Amerlinghaus (Großer Saal Erdgeschoss), Stiftgasse 8, 1070 Wien. Weitere Informationen hier.

Finanzialisierung der Commons

Am 23.6.2012 war ich zur Sommertagung »Kapitalismuskritik reloaded« der Grünen Akademie in der Heinrich-Böll-Stiftung eingeladen und habe dort folgenden Vortrag gehalten (Slides & Audio):

There is no infinite growth

The following animation describes why capitalism with its infinite growth model will collapse. It presents many data in an easily comprehensible way (including such complex things like EROEI). The conclusion is quite desillusioning. [credit] [script] [via]

Grundkurs »Marktwirtschaft«

Lothar Galow-Bergemann hat am passenden Ort (im Karl-Marx-Haus in Trier) einen Vortrag gehalten, der den Titel trägt »Warum kann die Politik die Misere der Wirtschaft nicht stoppen?« Zwar geht der Referent auch auf »die Politik« ein, aber das eigentlich nur am Rande. Der größte Teil des Vortrag ist eine sehr verständliche Einführung in die Marktwirtschaft (aka Kapitalismus).

Hier anhören (54:36 Minuten):

[audio:http://freie-radios.net/mp3/20111029-warumkannd-43934.mp3]

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Random Hacks of Kindness in Berlin

Am 4. und 5. Juni 2011 findet der 4. Random Hacks of Kindness statt. RHoK ist ein an vielen Orten der Welt gleichzeitig und wiederholt stattfindender Programmierwettbewerb, der ein ganzes Wochenende dauert. Zum zweiten Mal wird es dabei auch im Betahaus in Berlin ein lokales Event geben.

Die RHoK-Anwendungen sollen in Krisensituationen helfen oder der Prävention und dem Schutz dienen. Dies können sowohl plötzliche Ereignisse sein (Erdbeben, Überschwemmungen, Terroristische Angriffe, Buschfeuer) als auch vorhersagbare Ereignisse (Monsunregen, Grippeepidemien…) oder auch längerfristige Krisen wie in Unruheherden, Gebieten mit chronischer Unterernährung, hohen AIDS-Raten, dauernden Dürren oder Auswirkungen des globalen Klimawandels. [via]

Was kann ein »Jenseits des Wachstums« bedeuten?

Einleitungsworte beim Kongress »Jenseits des Wachstums?!«

Weltweit dominiert die kapitalistische Produktionsweise das Leben der Menschen. Sie unterliegt einem Drang und Zwang zum Wachstum, der sozial und ökologisch verheerend ist. Anders als historisch ältere Formen von Wirtschaft, die zum Teil Märkte inkludierten, ist die kapitalistische Produktionsweise wesentlich Marktwirtschaft. Sogar die Lebenszeit wird zur Ware.

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