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Vortrag zu Ökologie und Kapital-Ismus

Wer vom Kapitalismus nicht reden will, sollte von Nachhaltigkeit schweigen

Vortrag von Lothar Galow-Bergemann vom 8.7.2015

Warum wir mit „unserer Wirtschaft“ nie eine ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltige Gesellschaft erreichen werden. Mehr dazu auf EmaFrie.

 

Kategorien: Medientipp, Theorie

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28. August 2015, 06:40 Uhr   3 Kommentare

1 Hans-Hermann Hirschelmann (28.08.2015, 07:59 Uhr)

Es gibt entsprechend der im Nachhaltigkeitsdiskurs wirksamen Kräften bzw. Kräfteverhältnisse (von denen jeder ein Teil ist)  schwache Bestimmungen von nachhaltiger Entwicklung (wie „intakte blablabla“). Sich einseitig daran schadlos zu halten ist allerdings sehr schwach. Es gilt die Dinge in ihren Entwicklungspotenzialen wahrzunehmen und zwar auf die gesamte gesellschaftliche Entwicklung bezogen.

Wer auf ein globales Für- und Voneinander zielen möchte, das nach den Prinzipien von Commons organisiert ist, d.h. auf Grundlage eines – am Ende weltgemeinschaftlichen – Nachhaltigkeitsmanagement (nachhaltigen Ressourcenmanagement entlang gemeinsam bestimmter Ziele sozialer bzw. ökologischer Natur), sollte eine starke Bestimmung von nachhaltiger Entwicklung verteidigen wie:

Nachhaltige Entwicklung zielt auf Verhältnisse, die allen ein gutes Leben ermöglichen ohne das dies die Grundlagen eines guten Lebens aller zerstört.

2 Hans-Hermann Hirschelmann (28.08.2015, 08:57 Uhr)

Wir produzieren keine Güter, wir produzieren Waren.

Nicht ganz. Güter bleiben natürlich Güter, wenn sie als Waren produziert und veräußert bzw. angeeignet werden. 

3 Hans-Hermann Hirschelmann (28.08.2015, 11:31 Uhr)

Ansonsten aber ganz brauchbar auf der Analyse&Kritikebene, danke jedenfalls für den Link.

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