Schlagwort: peer-production

Vergesst die Kopierbarkeit!

Sabine Nuss betont in ihrem Blog nochmal, warum ihr die in und um die Freie-Software-Szene üblichen Analysen zu kurz greifen:

Üblicherweise heißt es auf Seiten der Verfechter von Freier Software (wenn sie nicht eh schon kapitalismus-kritisch sind), dass diese spezielle Eigentumsform nur möglich ist, weil es sich um ein immaterielles und damit nicht-knappes Gut handelt. Das heißt ja im Umkehrschluss: In der materiellen Welt ist Privateigentum notwendig, weil hier die Güter knapp sind. Deshalb war es mir ja so wichtig, das herrschende Eigentumsverständnis zu untersuchen. Das ergab, dass sowohl die Kritiker des Geistigen Eigentums als auch die Befürworter auf Basis der gleichen theoretischen Vorannahmen argumentieren.

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Selbstentfaltende Reservearmee

Die Zeit berichtet unter dem Titel „Tausche Geist gegen Geld“ wie das Kapital sich das Innovationspotential von Freizeitforschern zunutze macht. Auch wenn die Aneignung der Ideen ärgert und die Düsentriebe anonym gegeneinander um den Preis für die beste Lösung streiten ist dies ein Beispiel für mögliche Peer-Produktion.

Geld verdienen trotz(t?) freier Produktion

In diesem Thread geht es darum, wie trotz freier Produktion (d.h. Nutzen ist nicht an Leistung gekoppelt), der Entwickler der wohl sehr brauchbaren Firmware dd-wrt trotdem zu Geld kommen könnte.

Ich wäre glücklich, wenn jemand diesen langen Thread zusammenfassen könnte.