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Bedürfnisse in der commonistischen Transformation

Bedürfnisse als Kern commonistischer Theorie

Bedürfnisse und die eigenen Gefühle als Zugang zu diesen Bedürfnissen scheinen zentral zu sein in den utopischen Entwürfen zu Commonismus. Die eigenen Bedürfnisse in Vermittlung mit den Bedürfnissen anderer sollen das bestimmende Element sein, nach dem eine zukünftige, gesellschaftliche (Re-)Produktion organisiert wird. Und auch in einem kritisch-psychologischen Workshop mit dem Titel „Commoning Our Selves“ hieß es, dass die Essenz emanzipatorischer Gruppenreflexion im Wesentlichen das „ernst nehmen der eigenen Bedürfnisse“ sei.

Lern- und Reflexionsräume für Bedürfnisorientierung

Was im ersten Moment einleuchtend und überzeugend klingt, stellt bei näherer Betrachtung eine der zentralen Schwierigkeiten im Transformationsprozess hin zu einer commonistischen Gesellschaft / Subjektivierung dar. Um Bedürfnisse zur Grundlage von Gesellschaftsgestaltung zu machen, braucht es erstens die Fähigkeit, die eigenen Bedürfnisse wahrnehmen, spüren und erfühlen zu können und zweitens die Möglichkeit, diesen – möglichst verbal – Ausdruck zu verleihen.

In der commonistischen Kritik und Utopie sind die diversen, miteinander verschränkten Herrschaftsverhältnisse wie Rassismus, Sexismus, Klassismus usw. verdächtig wenig präsent. Mit Macht drängen sie jedoch zurück in die Diskussion, wenn die Frage nach der Fähigkeit, Bedürfnisse wahrnehmen und artikulieren zu können, beleuchtet wird. Schließlich stehen Unterdrückungs- und Abwertungserfahrungen der Fähigkeit, Bedürfnisse wahrzunehmen und zu artikulieren, im Wege. Dies ist einer der zentralen Gründe, warum nur mit der Überwindung der angesprochenen Herrschaftsverhältnisse das Versprechen nach einer bedürfnisorientierten, commonistischen Gesellschaft eingelöst werden kann.

Gerade der Feminismus kann dabei helfen, die Stolpersteine in Hinblick auf Bedürfnisorientierung in den Fokus zu rücken. Feministische Theorie und Kritik stellt beispielsweise die folgenden, bewusst allgemein gehaltenen Fragen in Bezug auf Bedürfnisse:

  • Wer stellt die eigenen Bedürfnisse oft hinter die Bedürfnisse anderer zurück?
  • Wer kann sich besser abgrenzen und die eigenen Grenzen wahren? Wer fühlt sich auch dann noch verantwortlich weiter zu machen, wenn die eigenen Grenzen eigentlich schon erreicht oder überschritten sind?
  • Wer hat Zugang zu den eigenen Gefühlen, die erkenntnisleitend auf Bedürfnisse verweisen? Wer nicht?
  • Sind es nicht Männlichkeits- und Weiblichkeitsanforderungen, die von den eigenen Bedürfnissen entfremden und nahe legen, welche Bedürfnisse es sich zu haben gehört und welche nicht?
  • Wer leistet die emotionale Arbeit, um Räume zu schaffen, in denen die eigenen Bedürfnisse und die Bedürfnisse anderer erkundet und reflektiert werden können?
  • Wer kann wem gegenüber über die eigenen Bedürfnisse sprechen und wer nicht?
  • Wer sorgt und kümmert sich um die Bedürfnisse anderer, die auf Hilfe angewiesen sind (ältere Menschen, Kinder, Pflegebedürftige)?

Dieser kleine Fragenkatalog deutet die Komplexität des Reflexionsprozesses an, der zur Erzielung einer wirklich bedürfnisorientierten Vergesellschaftung nötig wäre. Die Fragen verweisen außerdem auf einen hohen Bedarf an Zeit und Raum für Reflexion, um die Fähigkeit zu erlangen, die eigenen Bedürfnisse wahrnehmen und artikulieren zu können.

Deutlich wird auch, wie über die Bedürfnisorientierung nicht nur die diversen Empowerment-Strategien aus herrschafts-kritischen und diskriminieungs-theoretischen Ansätzen eine neue Bedeutung bekommen, sondern wie auch die Care- oder Sorge-Arbeit stärker ins Zentrum rückt. Schließlich ist das zwischenmenschliche und kollektive Erkunden von Bedürfnissen und das Sorgen füreinander in dieser Hinsicht zentral.

Bedürfnisse statt „Effizienz“

Sollen Bedürfnisse im Zentrum der Vergesellschaftung stehen, folgt daraus, dass dem oben beschriebenen Reflexionsprozess eine Priorität vor der Produktion eingeräumt werden muss. Diese Prioritätensetzung wiederum geht aller Wahrscheinlichkeit nach auf Kosten der „Effizienz“ in der Produktion. Kurz gesprochen: Wenn viel reflektiert wird, wird weniger produziert. Unter anderem im Zusammenhang mit nicht-kommerziellen Projekten und Praxen wurde auf diesen Widerspruch vielfach hingewiesen und dafür plädiert, den „Effizienzgedanken“ im Zuge der Transformation über Bord zu werfen (https://ich-tausch-nicht-mehr.net/ – siehe vor allem Kapitel 7 „Bedürfnisse und biographisches Gepäck“, aber auch andere Artikel).

Im Widerspruch dazu wurde in einem älteren Artikel die Ansicht vertreten, dass es in der Transformation entscheidend sei, dass die sinnlich-vitalen Bedürfnisse der „Konsumierenden“ mindestens ähnlich gut – oder sogar besser – durch Commons-Projekte befriedigt werden müssten, als dies durch den Kapitalismus der Fall ist (https://keimform.de/2013/post-kapitalistische-oder-nicht-kommerzielle-landwirtschaft/).

Egal welchen Standpunkt man hier einnimmt (- und ich bin angesichts dieser Reflexionen unsicherer denn je, ob die Nicht-Kommerzialist@s nicht doch „recht“ hatten) : der Widerspruch bleibt bestehen. Der Prozess zum Erkenntnisgewinn bezüglich sinnlich-vitaler und produktiver Bedürfnisse bei den Produzierenden geht tendenziell auf Kosten der sinnlich-vitalen Bedürfnisse der Konsumierenden auf Grund geringerer „Effizienz“.

Nehmen wir jetzt noch die Annahmen hinzu, dass es für eine gesamtgesellschaftliche, globale Transformation eine existentielle Krise von Markt und Staat braucht (d.h. eine Situation, in der diese Institutionen die Bedürfnisse der Menschen nicht mehr befriedigen können) und dass diese Transformation aller Voraussicht nach unter extrem labilen und ungünstigen Umweltbedingungen auf Grund von Klimazerstörung stattfinden wird, dann potenziert sich die Relevanz des Widerspruchs.

Eine schlüssige Transformationstheorie müsste dann nämlich zum einen zeigen, wie die sinnlich-vitalen Bedürfnisse der Konsumierenden unter Bedingungen von Krise und Klimakatastrophe sicher abgedeckt werden könnten (um als überzeugende Alternativen zu Markt und Staat zu erscheinen). Zum anderen müsste dargelegt werden, wie gleichzeitig massiv Räume geschaffen werden könnten, in denen die in der Produktion und Reproduktion Tätigen ihre sinnlich-vitalen und produktiven Bedürfnisse erspüren, artikulieren und zueinander produktiv und gleichberechtigt ins Verhältnis setzen lernen könnten.

Ideal wäre es natürlich, wenn sich dieses Verhältnis nur vordergründig als Widerspruch herausstellte. Doch während es einleuchtet, wie am Ende des Reflexionsprozesses um Bedürfnisse ggf. auch eine „effizientere“, weil motivierte, Produktion steht, ist dies im widersprüchlichen Transformationsprozess nicht abzusehen und schwer begründbar.

Es wäre eine weitere Möglichkeit, den Konflikt zwischen Bedürfnissen und „Effizienz“ als gewissen Widerspruch zwischen den Prinzipien Freiwilligkeit und Kollektive Verfügung zu verstehen. Im Prinzip sind in der Freiwilligkeit bereits Reflexionsräume über eigene Bedürfnisse angelegt: Ich tue nur das, was meinen Bedürfnissen entspricht. Freiwilligkeit verweist also eher auf die Produktions-Ebene. Die Basis dieser Freiwilligkeit ist allerdings die Kollektive Verfügung – also der freie, unbeschränkte Zugang zu Lebens-Mitteln. Damit meine Existenz in der Form aber bedingungslos abgesichert ist, müssen diese Lebens-Mittel zuvor produziert worden sein. Kollektive Verfügung verweist also eher (wenn auch nicht ausschließlich) auf die Konsumptions-Ebene. Freiwilligkeit als Produktion und Kollektive Verfügung als Konsumption stehen in diese Analyse in Konflikt.

Perspektive Automatisierung

Eine Voraussetzung zur Entschärfung dieses Widerspruchs zwischen Bedürfnisorientierung und „Effizienz“ könnte ein hoher Automatisierungsgrad in der Produktion sein. Denn je höher dieser ist, desto stärker wird „Effizienz“ von menschlicher Arbeit entkoppelt. Oder kurz gesagt: Je weniger menschliche Arbeitskraft pro Produkteinheit gebraucht wird, desto mehr Raum entsteht für einen Reflexionsprozess rund um Bedürfnisse. Automatisierung bedeutet allerdings ein gesellschaftlich recht hohes technologisches Niveau, dessen Beibehaltung mit Blick auf die Klima- und Ressourcenkrise in Frage gestellt werden kann (https://keimform.de/2013/endliche-ressourcen-als-gemeingut/).

Perspektive Suffizienz

Eine Alternative zu diesem hochtechnologischen Szenario zur Entschärfung des Widerspruches zwischen „Effizienz“ und Bedürfnisorientierung wäre ein Suffizienz-Ansatz. In diesem würden die Konsumierenden ihre sinnlich-vitalen Bedürfnisse bewusst runter schrauben, um Platz zu machen für mehr Reflexionsräume in der Produktion. Auf bestimmte Produkte würde gänzlich verzichtet, oder eine geringere Qualität akzeptiert. Dies ist ja zum Teil heute schon der Fall. Man kann davon ausgehen, das Commons-Projekte nicht in jedem Fall die sinnlich-vitalen Bedürfnisse der Konsumierenden in einem Umfang und einer Qualität befriedigen könnten, wie es der Kapitalismus kann. Dennoch unterstützen die Menschen die Projekte weiterhin, weil sie diese für politisch richtig halten. Dieses Phänomen wird manchmal auch als „politisierte Bedürfnisse“ begriffen; dass also das Bedürfnis, eine bestimmte politische Praxis und Transformation zu unterstützen, gegenüber den unmittelbaren, sinnlich-vitalen Bedürfnissen überwiegt und daher nicht als „Verzicht“ wahrgenommen wird.

Dieser Suffizienz-Ansatz verweist darauf, dass es auch eine Vermittlungebene zwischen den Produzierenden und Konsumierenden geben sollte, in der die jeweiligen Bedürfnisse ins Verhältnis gesetzt werden; ein zusätzlicher Raum also, der Zeit und Aufwand bedarf und der den oben beschriebenen Widerspruch tendenziell weiter verschärft.

Ausblick – Commonistische Subjektivierung

Jenseits der hier benannten Widersprüche und Fragen wirft der Fokus auf Bedürfnisse und Bedürfnisorientierung auch die Frage nach der commonistischen Subjektivierung auf: Wie erleben wir uns in einer commonistischen Gesellschaft im Bezug auf uns selbst und im Bezug auf andere? Nähern wir uns aus heutiger Perspektive der Frage der Bedürfnisorientierung an, dann taucht schnell die Vorstellung eines getrennten, autonomen Subjekts auf, das sich mit anderen ebenfalls getrennten, autonomen Subjekten in einen „gleichberechtigten Aushandlungsprozess“ begibt. Dies klingt schnell nach Homo Oeconomicus und einer sehr neo-liberalen und vielleicht auch männlichen Form der Subjektivierung, die zwar nicht der Realität entspricht (wie sind alle abhängig), aber trotzdem ihre Wirkmacht in der Subjektivierung entfaltet. Es gilt also zu klären, in wie weit commonistische Theorie solchen hegemonialen Vorstellungen auf den Leim geht und wo sie mit ihnen bricht.

Soll die commonistische Subjektivierung kein neues „autonomes, rationales, unabhängiges Subjekt“ hervor bringen, dann muss die Bezogenheit meiner Bedürfnisse auf die Bedürfnisse anderer viel stärker betont werden und ein Selbst aus commonistischen Transformationsprozessen hervor gehen, das sich in Beziehung zu anderen verstehen und entfalten lernt. Entfaltung des eigenen Potentials würde dann weder bedeuten, seine eigenen Bedürfnisse gegen andere durchzusetzen, noch sich für die Befriedigung der Bedürfnisse anderer aufzuopfern, sondern Verhältnisse zu schaffen, in denen die unterschiedlichen Bedürfnisse ineinander aufgehen. Ob und wie ein solcher Transformationsschritt in der Subjektivierung vom vereinzelten, aber scheinbar autonomen, unabhängigen Individuum zu einem „Selbst in Beziehung“ gelingen kann und in wie weit die hier angesprochenen Reflexionsräume rund um Bedürfnisse diese Subjekte hervor bringen, bleibt zu diskutieren.

Kategorien: Arbeit & Freiheit, Commons, Gender, Lernen, Praxis-Reflexionen, Reichtum & Knappheit, Soziale Netzwerke, Theorie

28. Mai 2020, 16:00 Uhr   3 Kommentare

1 Benni Bärmann (28.05.2020, 17:53 Uhr)

Schöner Artikel!

Bei der Automatisierung gibt es noch ein weiteres Problem: Wenn sie nicht vollständig ist (was sie nie ist), dann bedeutet Automatisierung auch immer sich dem Rhythmus und der Logik der Maschine anzupassen. Das ist auch eine Form Bedürfnisse zu unterdrücken. Das gilt für Fließband-Tätigkeiten genauso wie für Online-Formulare, die dich in den Wahnsinn treiben.

2 Marcus Meindel (28.05.2020, 17:59 Uhr)

Auch das: Sehr cooler Artikel, vielen Dank dafür! Besonders die (verschiedenartige) Schwierigkeit Bedürfnisse zu ergründen und schließlich zu vermitteln hatte ich nicht auf dem Schirm und die Fragen von dir sind wirklich hilfreich.

Ich finde es spannend, aber würde es in Frage stellen, Bedürfnisse und Effizienz einander gegenüberzustellen. Ich glaube, dass die Gegenüberstellung nur sinnvoll ist, wenn wir annehmen, dass die ökonomischen Strukturen einer kapitalistischen und einer commonistischen Gesellschaft weitgehend gleich sind und es darin auch ungefähr gleich viel zu tun gibt; also, wenn gedanklich der kapitalistische Betrieb mit einem Betrieb mit interner Selbstorganisation ersetzt wird und er sich weiter auf die Außenwelt ähnlich „verhält“, nur dass die Produkte nicht verkauft und die benötigten Materialien etc. nicht gekauft werden. In dem Fall wäre der commonistische Betrieb in jedem Fall ineffizienter, weil die Beitragenden noch zusätzliche Zeit benötigen, um ihre Bedürfnisse dabei zu reflektieren – wenn ich dich so richtig verstanden habe und wo ich dir recht gebe.

Ich denke, dass kapitalitsische Re-Produktionsstrukturen allerdings unbedingt verschieden sind als commonistische. Und kapitalitische Strukturen sind effizient im Sinne einer Massenproduktion (o.ä.), aber ineffizient im Sinne der sinnlich-vitalen Bedürfnisbefriedigung. Ich denke, der wesentliche Unterschied ist dabei, ob die Bedürfnisse eben vor oder nach den produktiven Tätigkeiten vermittelt werden und welche Form der Resultate von Tätigkeiten sinnvoll für eine dauerhafte Bedürfnisbefriedigung sind. Also, ob sie z.B. leicht repariert oder gemeinsam genutzt werden können. Und in Hinblick der qualitativ andersartigen Strukturen, die sich in einem nicht auf Eigentum basierenden Raum ergeben, sind Automatisierung und Suffizienz nur zwei mögliche Momente, die zur Effizienz beitragen.

Effizienz im commonistischen Sinne heißt für mich: Wie können wir mit möglichst wenig Aufwand im jeweiligen lokalen Umfeld eine möglichst hohe allgemeine Bedürfnisbefriedigung erreichen? Die Strukturen, die sich aus der Frage ergeben sind vollkommen andere als die Strukturen, die sich aus dem Profitstreben heraus ergeben. Und ich finde, das deutlichste Indiz dafür, dass in einer nicht kapitalistischen Gesellschaft deutlich weniger für einen qualitativ ähnlichen Wohlstand getan werden muss ist, dass die Arbeit eben trotz des technischen Fortschritts die letzten 100 Jahre eben kaum weniger geworden ist. Das Profitstreben ist unendlich, das Geld ist unendlich, die Wirtschaft muss unendlich wachsen und die Lohnarbeit kann gerade deswegen nicht weniger werden (ist ja alles nichts neues). Aber sie wird schlagartig weniger werden, wenn sich Strukturen nach dem Aufwand zur Bedürfnisbefriedigung bilden und durchsetzen. Und das auch ohne Suffizienz und ohne Automatisierung.

Deinen Ausblick zur Commonistischen Subjektivierung finde ich übrigens auch sehr inspirierend und werde die Tage wohl noch ein wenig darüber nachdenken.

3 René (14.06.2020, 14:21 Uhr)

Diese oder ähnliche Gedanken geistern schon seit vielen Jahren in meinem Kopf herum. Schön, dass du sie mal aufgeschrieben hast. Vielleicht kann ja zumindest in der Theoriebildung noch eine Lösung für das Problem des notwendigen Wandels der Subjektform gefunden werden. Mit dem 5-Schritt von Stefan und Simon gibt es ja nun ein heuristisches Transformationsmodell, in dem aber m.E. der notwendig synchron stattfindende Transformationsprozess von einer warennomadischen zu einer commonistischen Subjektivität nicht ausreichend beleuchtet wurde. Denn die Entwicklungswidersprüche, die zu einem Funktions- und später zum einem Dominanzwechsel führen, erscheinen in besonderer Weise in gesellschaftlichen Krisen, die dann zu dynamischen Schüben des sozialen und wirtschaftlichen Transformationsgeschehens führen können. Es ist aber schwer vorstellbar, dass sich ein grundlegender Wandel der Subjektform ähnlich dynamisch entwickeln könnte, auch wenn in der Vergangenheit in Krisen wie z.B. den Weltkriegen durchaus gewisse Veränderungen der Subjektivität beobachtbar waren. Immerhin gibt es mit dem Suffizienz-Konzept inzwischen eine Möglichkeit, die in einer commonistischen Vergesellschaftung quantitativ wahrscheinlich notwendige Verringerung der Konsumption nicht mehr in Begriffen wie Verzicht oder Askese fassen zu müssen. Dank für deinen Beitrag. Er lässt in mir die Hoffnung keimen, dass auch dieses Problem noch gelöst werden kann.

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