Retro-Bibliothek — alte Nachschlagewerke zugänglich machen

geschrieben von Stefan Meretz am 27. November 2009, 10:34 Uhr

retro|bib [1]Das Projekt retro|bib [1] hat sich zum Ziel gesetzt, in Fraktur [2] gesetzte Nachschlagewerke um 1900 herum zu retrodigitalisieren und im Internet verfügbar zu machen. Mit Retrodigitalisierung ist gemeint, sowohl die Faksimiles wie auch den aufbereiteten Text bereit zu stellen. Erfassung und Korrektur der Texte erfolgt durch Freiwillige. Das System ist auf gemeinschaftliches Korrigieren ausgelegt und arbeitet mit einem Lock-Prinzip: KorrektorInnen können Seiten aus dem System auschecken (»ausklinken«), wodurch diese dann für andere KorrektorInnen gesperrt sind, aber für LeserInnen sichtbar bleiben. Wird eine korrigierte Seite wieder eingecheckt (»einklinken«), ist sie wieder für andere KorrektorInnen verfügbar. Von »Meyers Konversationslexikon« über das »Handbuch der Drogistenpraxis« bis zum fundamentalen Werk »Ueber die schrecklichen Wirkungen des Aufsturzes eines Kometen auf die Erde und über die vor fünftausend Jahren gehabte Erscheinung dieser Art« sind interessante Fundstücke [3] zu entdecken. [via [4]]


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[1] Bild: http://www.retrobibliothek.de/retrobib/

[2] Fraktur: http://de.wikipedia.org/wiki/Fraktur_%28Schrift%29

[3] Fundstücke: http://www.retrobibliothek.de/retrobib/stoebern.html

[4] via: http://www.who-owns-the-world.org/2009/11/27/retro-bibliothe/

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